SPAM Bekämpfung - 10.000 Mails auf 100 Mails täglich

Spam Bekämpfung leicht gemacht. Ich hatte selber mit paar gut bekannten Domains täglich viele Spam-Mails. Meist über 10.000 Mails pro Tag. Der Filter von Windows-Mail hat dabei gute Dienste geleistet, jedoch etwa 1500 Spam-Mails nicht filtern können, sowie auch manchmal gewünschte Mails als Spam eingestuft, was natürlich bei manchen Mails sehr ärgerlich ist. Welche weitere Nachteile das hatte, erläutere ich unten.

Nun greife ich auf eine Datenbank-Lösung names “eXpurgate” Spamfilter von der Firma/Entwickler Eleven. Das ganze läuft über die Server von Variomedia AG (FILM). Man wird fragen: “Können wichtige E-Mails verloren gehen?” Elevens eXpurgate erkennt Spam so zuverlässig wie sonst kein anderer Spamfilter. Die False-Positive-Rate liegt bei nur 0,00001%, d.h. bei 1 Millionen E-Mails wird eine einzige erwünschte E-Mail falsch erkannt. So die Angaben des Herstellers. Außerdem unterscheidet diese Spam Lösung zwischen Spam und Newsletter.

Das Abweisen von Spam-Mails direkt am Posteingang hat gegenüber den bisherigen Verfahren drei große Vorteile:

  1. Sie müssen keine Spam-Mails mehr downloaden, einen Junk-Ordner durchsehen oder den Junk-Ordner regelmäßig leeren, damit Ihr Postfach nicht voll läuft.
  2. Der Absender (i.d.R. der Spammer) erhält eine Fehlermeldung, dass der Empfänger keine Spam-Mails annimmt. Dies sorgt dafür, dass Ihre E-Mail-Adresse mittelfristig aus den Adresslisten der Spammer verschwindet.
  3. Sollte es wider Erwarten doch einmal zu einer falschen Erkennung einer erwünschten E-Mail kommen, erfährt der Absender dies durch die Fehlermeldung. Bei den bisherigen Verfahren verschwinden falsch erkannte E-Mails meist unentdeckt im Junk-Ordner.

Für mich hat es sich aufjedenfall gelohnt: Kein großer Aufwand, wenig Kosten und enorme Zeiteinsparung.

Zwei von drei E-Mail-Kunden bekommen täglich Spam

Zwei von drei E-Mail-Kunden bekommen täglich Spam

  • Mindestens 80 Prozent aller versandten Nachrichten sind Spam
  • Die meisten Anwender setzen auf Filter ihrer Provider
  • BITKOM nennt die fünf wichtigsten Tipps gegen Spam

Berlin, 29. Juni 2008 - 71 Prozent der Deutschen, die eine private E-Mail-Adresse haben, bekommen täglich mindestens eine unerwünschte Nachricht. Jeden vierten E-Mail-Kunden (27 Prozent) erreichen sogar mehr als fünf dieser so genannten Spam-Mails am Tag. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM hervor. „Spam ist neben Viren eines der größten Ärgernisse für Internet-Nutzer“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Mindestens 80 Prozent aller weltweit versandten E-Mails sind Spam.

Von der tatsächlichen Anzahl der versandten Spam-E-Mails bekommt die Mehrheit der Anwender allerdings nur wenig mit. Drei Viertel (75 Prozent) der deutschen E-Mail-Kunden schützen sich gegen die unerwünschten Nachrichten. Die meisten setzen dabei auf die Spam-Filter ihrer E-Mail-Anbieter (38 Prozent). 25 Prozent haben einen Filter auf dem eigenen Computer – entweder im E-Mail-Programm integriert oder als separate Software. Weitere bekannte Methoden sind, zweifelhafte Webseiten zu meiden oder spezielle Anti-Spam-Dienstleister zu nutzen.

Immerhin jeder Vierte beugt Spam überhaupt nicht vor – so das Ergebnis der BITKOM-Umfrage. „Es gibt noch großen Aufklärungsbedarf. Man muss kein Experte sein, um die Spam-Flut einzudämmen“, so Kempf. Technische Hilfen und Vorsichtsmaßnahmen seien immer noch der beste Weg gegen unerwünschte Nachrichten. Zwar droht Spam-Versendern in Deutschland seit dem vergangenen Jahr ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Doch die meisten Spam-Mails werden aus dem Ausland verschickt und fallen nicht unter die deutsche Gesetzgebung.

Hier die wichtigsten Tipps des BITKOM gegen Spam:

1. Komplizierte E-Mail-Adresse wählen
Spam-Versender verschicken ihre Post oft nach dem Zufallsprinzip. Sie generieren automatisch E-Mail-Adressen und probieren diese aus. Lange oder ungewöhnliche Zeichenfolgen in der eigenen E-Mail-Adresse erschweren die Arbeit der Spammer.

2. Nicht antworten
Nicht auf Spam-Mails antworten! Auch vermeintliche Abmelde-Optionen – etwa für Newsletter – sollten nicht genutzt werden. Diese Rückmeldungen sind für Spammer eine Bestätigung, dass die gewählte E Mail-Adresse aktiv ist. Künftig gibt es dann nur noch mehr Post.

3. Zweit-Adresse anlegen
Die privat genutzte E-Mail-Adresse sollte nur in Ausnahmefällen herausgegeben werden. Für Chats oder Bestellungen ist es besser, sich eine zweite Kennung anzulegen. Wer über diese Adresse zu viel Spam bekommt, kann einfach zu einer neuen wechseln. Unter der ersten Adresse bleibt er für Freunde und Bekannte weiterhin erreichbar.

4. Spam-Filter nutzen
Mit Hilfe von Spam-Filtern gelangen weniger unerwünschte Mails in den Posteingang. Die Filter sortieren verdächtige Mails aus und legen sie beispielsweise in einem gesonderten Ordner ab. Spam-Filter werden als Software für den eigenen PC oder als Service der E-Mail-Provider angeboten.

5. Blindkopien verschicken
Vorsichtig mit Kontakten von Freunden und Kollegen umgehen! Wer Mails an mehrere Personen verschickt, sollte alle Adressen im Feld „BCC“ eingeben. Dann sehen die Empfänger keine fremden Adressen.

 

2