May 24, 2013

Update: Ab morgen: Parallels Plesk Panel 11 verfügbar!

Parallels wird am 05.06.2012 wie angekündigt, Plesk in der Version 11.0 veröffentlichen. Auch wird man über das automatisches Installationssystem von Plesk das Upgrade updaten können.

Plesk 11 bringt viele Neuerungen mit sich, auch wurden die bereits bestehende Dienste vollständig aktualisiert. So gibt es z.B. die Unterstützung von PHP 5.3.10 für die Plesk-Oberfläche. Auch wurden die Kunden-Wünsche berücksichtigt, und so  ein Tool erstellt, mit dem man das Clonen und Migrieren von Virtuellen Maschinen mit Plesk erleichtert hat. Auch neu bei Plesk ist die integrierung des beliebsten Webservers nginx (Version 1.3 für Linux).

Natürlich haben die Plesk-Entwickler auch auf die Sicherheit großen Wert gelegt. So kann Plesk 11 nun die Backups viel schneller erstellen, aber diese auch mit einem Passwort verschlüsseln. Außerdem erhält der Administrator  nun mehr Einstellungsmöglichkeiten. Eine weitere Neuheit: Bei Plesk Version 11.0 gibt es ein Bewertungssystem, mit dem der Kunde den Parallels Programmierern Feedback abgeben kann.

Wie bei jedem großen Upgrade hat Plesk auch die Benutzeroberfläche verbessert bzw. verändert. Auch das Dokumentationssystem wurde entsprechend angepasst. Auch wurden etliche Fehler beseitigt.

Update 15.06.12: Nun ist ein Upgrade durch die Plesk Oberfläche möglich. Die Version lautet:  v. 11.0.9

An Silvester kann es wieder zu Engpässen im Netz kommen

  • 70 Prozent der Deutschen rufen zu Sylvester an
  • BITKOM erwartet 310 Millionen SMS in der Neujahrsnacht
  • Tipps für den SMS-Versand zum Jahreswechsel

Fast drei Viertel aller Deutschen (71 Prozent) übermitteln Grüße zum neuen Jahr per Telefon. 39 Prozent schicken eine SMS – zwei Jahre zuvor waren es 33 Prozent. 35 Prozent planen in diesem Jahr, Briefe oder Postkarten zu schicken. Jeder vierte Bundesbürger (27 Prozent) will Mails schreiben, jeder siebte (14 Prozent) wird Grüße in Form eines Web-Eintrags aussprechen, etwa in Communitys oder Blogs. Jeder Elfte will für die Grüße eine Handy-App nutzen, 4 Prozent senden mobil eine Video- oder Bilddatei (MMS). Nur 1 Prozent verschickt überhaupt keine Grüße. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM. „Die Kommunikationsformen der einzelnen Altersgruppen unterscheiden sich sehr stark“, sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM. „Senioren schreiben zum neuen Jahr gerne Karten oder rufen an, Teenager und Twens schicken eher eine SMS und Mail oder nutzen soziale Netzwerke.“

So wollen 69 Prozent aller Personen unter 30 Jahren eine SMS senden, doch nur 7 Prozent der Senioren. Der Hightech-Verband erwartet in diesem Jahr 310 Millionen SMS zu Silvester. Die Jüngeren nutzen deutlich häufiger auch andere elektronische Formen, um ihre Glückwünsche zu übermitteln: 45 Prozent schreiben eine Mail, jeder Dritte (33 Prozent) schreibt einen Eintrag auf einer Online-Plattform, jeder fünfte verschickt Grüße per Messenger-App.

BITKOM gibt Tipps, damit die Neujahrsgrüße per SMS ohne Verzögerung ankommen:

Technischer Hintergrund
Beim SMS-Versand kann es zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Denn die SMS wird nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet. Grundsätzlich landet die SMS nach dem Abschicken zunächst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers. Dort wird geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das Empfängertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Anderenfalls übermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Von hier wird die SMS dann an das Mobiltelefon des Empfängers verschickt. Sorgen machen muss sich wegen der Verzögerungen aber niemand. Alle versendeten SMS kommen beim Empfänger an.

1. Vor Mitternacht verschicken
Wer die Silvester-SMS einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.

2. SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden
Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle SMS auf die Reise.

3. Mit Terminversand entspannt weiterfeiern
Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Denn viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. Dann gehört man zu den ersten, deren Grüße versandt werden. Doch auch beim Terminversand ist die große Nachfrage zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen Fällen werden zusätzliche Gebühren erhoben.

Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris befragte Ende Dezember im Auftrag des BITKOM 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Befragung ist repräsentativ.

Jeden Monat 3 Stunden am Handy

Jeden Monat 3 Stunden am Handy

  • Mobiles Gesprächsvolumen stieg 2010 auf 180 Milliarden Minuten
  • Trotz des Booms sinken die Einnahmen der Netzbetreiber
  • 83 Prozent der Deutschen über 14 Jahre besitzen mindestens ein Handy

Berlin, 29. Mai 2011 - Trotz des Booms bei SMS und dem mobilen Surfen im Internet: Telefonieren ist nach wie vor die wichtigste Funktion von Handys. Die Summe der Handy-Gespräche stieg in Deutschland im vergangenen Jahr um fast 6 Prozent auf 180 Milliarden Minuten. Somit telefonierte jeder Bundesbürger 2010 im Schnitt gut drei Stunden im Monat mobil. Seit 2005 hat sich das Gesprächsvolumen mehr als verdoppelt. Hingegen sind die Gesprächsminuten im Festnetz in den vergangenen Jahren bei knapp 200 Milliarden Minuten weitgehend konstant geblieben. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur mit. In diesem Jahr wird die Zahl der Handy-Minuten voraussichtlich auf rund 192 Milliarden steigen. „Waren Handytelefonate früher noch die Ausnahme, sind sie heute aufgrund der technischen Entwicklung und des massiven Preisverfalls eine Selbstverständlichkeit“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.Verantwortlich für den Boom bei den Gesprächsminuten sind insbesondere günstige Flatrates und Volumentarife. Besonders stark ist die Zahl der abgehenden Gesprächsminuten gestiegen, um 8 Prozent auf 101 Milliarden. Laut Bundesnetzagentur werden rund zwei Drittel dieser Minuten nicht extra abgerechnet, sondern sind in Flatrates oder Zeitvolumen inklusive. Dies führt mit dazu, dass die Erlöse der Mobilfunkbetreiber mit Sprachdiensten rückläufig sind: In Deutschland erwartet der BITKOM nach einem Rückgang von 2,2 Prozent im Vorjahr ein Minus von 3,5 Prozent im Jahr 2011 auf 15,8 Milliarden Euro.

In Deutschland gibt es knapp 110 Millionen Mobilfunkverträge, rund 1,3 pro Einwohner. Nach einer repräsentativen BITKOM-Umfrage besitzen 83 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre mindestens ein Handy. Damit telefonierte jede dieser Personen im Schnitt 42,5 Stunden im Jahr mobil, das sind 3,5 Stunden im Monat. 96 Prozent der Handybesitzer telefonieren nach eigenen Angaben täglich mit dem Mobiltelefon. Scheer: „In unserer mobilen Gesellschaft sind Handys für viele Menschen beruflich und privat unverzichtbar.“

Hinweis zur Methodik: Bei der Berechnung der durchschnittlichen Handygesprächsminuten pro Bundesbürger wurde die gesamte Bevölkerung berücksichtigt.

Stiftung-Warentest: Spendenorganisationen, Paketdienste, Blu-ray-Spieler, Lebkuchen, Geschenke zum Fest, Espressomaschinen

Spendenorganisationen: Nicht unter Druck setzen lassen

Spendenorganisationen, die auf der Straße um Fördermitgliedschaften oder Dauerspender werben, arbeiten häufig mit externen Vermittlern zusammen, die bis zu einem Jahresbeitrag des Spenders an Provision bekommen und in vielen Fällen erfolgsabhängig bezahlt werden. Das gilt sowohl für Amnesty International und den Malteser Hilfsdienst als auch für den Bund für Umwelt und Naturschutz oder Greenpeace. Passanten sollten sich nicht unter Druck setzten lassen und besonders skeptisch sein, wenn stark Mitleid erregende Werbung eingesetzt wird. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test hin, für die sie das Vorgehen von 10 Spendenorganisationen bei Straßenwerbung untersucht hat.

Die Straßenwerber der Stichprobe in Berlin, Hamburg und München sprachen die Testpersonen durchweg höflich an, erläuterten die [Read more...]

Unternehmen informieren sich im Web über Bewerber

Unternehmen informieren sich im Web über Bewerber

  • Jeder zweite Personaler recherchiert im Netz über potenzielle Mitarbeiter
  • Jedes sechste Unternehmen sucht in Facebook und StudiVZ
  • BITKOM gibt die wichtigsten Tipps, worauf Bewerber im Web achten sollten

Berlin, 9. November 2010 – Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern informiert sich die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen im Internet über seine Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.504 Geschäftsführern und Personalchefs ergeben. „Das Internet ist für Firmen eine wichtige zusätzliche Informationsquelle [Read more...]

Jeder Deutsche täglich 100 Minuten im Internet

Jeder Deutsche täglich 100 Minuten im Internet

  • Wachstum um 14 Prozent gegenüber 2009
  • Männer und Abiturienten überdurchschnittlich lange im Web
  • 71 Prozent aller Deutschen nutzen das Netz

Berlin, 13. April 2010 – Im Durchschnitt verbringt derzeit jeder Deutsche über 14 Jahren 100 Minuten täglich im Internet. Dies entspricht einem Zuwachs um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2009 waren es erst 88 Minuten. Unter 30-Jährige surfen täglich sogar fast 200 Minuten. [Read more...]

Bevölkerung uneins über Grundsätze der Internet-Politik

Bevölkerung uneins über Grundsätze der Internet-Politik

  • Zwei Drittel der Bürger plädieren für Erhalt der Freiheit im Netz
  • Fast ebenso viele fordern mehr Regeln und Überwachung
  • Scheer: Breitere gesellschaftliche Debatte nötig

Berlin, 11. April 2010 – In der Internet-Politik haben die Deutschen hohe und teils gegensätzliche Erwartungen: So sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Bürger, die Freiheit im Internet müsse erhalten bleiben. Gleichzeitig fordern 61 Prozent vom Staat strengere Regeln und 55 Prozent eine stärkere Überwachung [Read more...]

Neun Millionen Deutsche finden ihren Partner im Internet

Neun Millionen Deutsche finden ihren Partner im Internet

  • Jeder zweite pflegt alte Freundschaften im Netz
  • Senioren nutzen das Internet besonders intensiv

Berlin, 21. März 2010 – Das Internet gewinnt als soziales Medium immer mehr an Bedeutung. Neun Millionen Menschen oder 18 Prozent aller deutschen Internetnutzer haben online einen neuen Partner gefunden. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag des BITKOM. Mehr als jeder Dritte lernte bereits neue gute Freunde übers Web kennen, während 57 Prozent der Internetnutzer bestehende alte Freundschaften auch online pflegen. „Immer wieder wird dem Internet unterstellt, zu sozialer Isolierung zu führen [Read more...]

Connected Worlds: Das Web gehört fest zum Alltag der Menschen

Connected Worlds: Das Web gehört fest zum Alltag der Menschen

  • Mehrheit kann sich Leben ohne Netz nicht mehr vorstellen
  • Das Internet boomt als Partnerbörse und Verbraucher-Plattform
  • Jeder vierte Deutsche würden einen Chip im Körper tragen

Hannover, 1. März 2010 – Das Internet gehört fest zum Alltag der meisten Menschen: Für sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) ist ein Leben ohne Web undenkbar geworden. Das ergibt eine neue Studie des Hightech-Verbands BITKOM. „Virtuelle und reale Welt sind in vielen Bereichen bereits verschmolzen [Read more...]

Datenskandal bei haefft.de: Privatleben von tausenden Kindern offen im Netz

Datenskandal bei haefft.de: Privatleben von tausenden Kindern offen im Netz

Private Daten von tausenden Kindern und Jugendlichen waren auf dem Kinderportal haefft.de für jeden Interessierten frei zugänglich. haefft.de ist eines von mehreren Social-Network-Unternehmen in Deutschland, deren fragwürdiges Geschäftsmodell die Erfassung, Speicherung und Auswertung intimster Daten von Kindern und Jugendlichen ist. Über die unter Kindern bekannte Plattform sammelt der Betreiber Haefft-Verlag Informationen wie Fotos, Adressen, Freunde, Hobbies, Vorlieben und private Nachrichten von Schülern untereinander. Der Chaos Computer Club (CCC) hat die Betreiber informiert und sie aufgefordert, das Angebot unverzüglich vom Netz zu nehmen. Zum Schutz der Kinder ist dies nun erfolgt.

Jedes Zugangskonto der Kinder soll durch ein Paßwort geschützt sein. Jedoch konnten auch ohne Mühe und ohne Kenntnis dieses Paßwortes alle hinterlegten Daten der Schüler eingesehen werden. Selbst die Administrationskonten der offenkundig ungesicherten Plattform waren frei zugänglich. Somit konnten sämtliche gespeicherten Daten aller Nutzer von jedem nach Belieben eingesehen werden, dem diese Lücke aufgefallen ist. Darüberhinaus konnte sich jeder als ein angemeldetes Kind ausgeben und als dieses in der Community agieren. Dafür machte es haefft.de Neugierigen besonders leicht: Passende und ständig neue Nutzernamen wurden noch vor dem Einloggen auf der Community-Seite per “Grußkarte” offenbart – bereit zum Kopieren und Einfügen in das Anmeldefeld.

Nach den jüngsten Datenskandalen bei SchülerVZ und anderen Plattformen stellt sich durch diese erneute Schwachstelle die Frage immer eindringlicher, ob man solchen sozialen Netzwerken vertrauen darf. Die Anbieter können nicht einmal ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleisten und verfügen offenbar nicht über genügend Sachverstand. Erst nach mehreren Gesprächen wurde dem Schutz der Kinder wegen die löchrige Plattform vom Netz genommen. Jedoch sollten Datenpannen ausgerechnet in Systemen, die hauptsächlich Kinder ansprechen, von vornherein ausgeschlossen sein. Eine öffentliche Diskussion ist lange überfällig. Der an den Tag gelegte Leichtsinn im Umgang mit persönlichen Daten – noch dazu mit denen von Kindern – gehört zu den schlimmsten Datenverbrechen unserer Zeit. Doch nicht nur technische Datenlecks lassen die Frage nach dem Gefahrenpotential der gehorteten Daten aufkommen: Was geschieht beispielsweise mit ihnen, wenn der Betreiber pleitegeht, übernommen oder weiterverkauft wird?

Der Sprecher des CCC, Dirk Engling, faßt das Problem plastisch zusammen: “Persönliche Daten sind wie Plutonium. Wenn zuviele davon auf einem Haufen liegen, wird es kritisch.” Zu den technischen Details konstatiert er: “Die Entwickler bei haefft.de haben sich dabei so ziemlich alle Anfänger-Programmierfehler geleistet.” Die Kennwörter waren nicht wie üblich gehasht, sondern im Klartext gespeichert. Zudem wurden sie mit dem ILIKE-Operator nur auf Ähnlichkeit verglichen, so daß sich die Paßwort-Abfrage mit einfachsten Mitteln umgehen ließ. Die Eingabedaten des Benutzers wurden ungefiltert als Befehl an die Datenbank weitergereicht. Marktübliche Techniken zur verschlüsselten Übertragung der Zugangsdaten wie HTTPS scheinen bei haefft.de unbekannt.

“Um die Größenordnung des Problems zu verstehen, muß betont werden, daß hier von einem Totalversagen der Programmierer, aber auch schon bei der Konzeption der Plattform auszugehen ist. Dies führte dazu, daß alle Daten der Kinder zugänglich waren”, erläuterte Engling. “Es gab nicht einmal rudimentäre Sicherungen, die Sorgfaltspflichten für den Umgang mit derartig sensiblen Daten wurden sträflich verletzt.”

Der CCC fordert seit Jahren die Verschärfung der Haftung für derartige Datenverbrechen sowie umfangreiche Mitteilungspflichten für datenverarbeitende Unternehmen. Angesichts der sich häufenden Probleme gerade bei Datensammlern, die Kinder und Jugendliche ansprechen, sind dringlich straffe gesetzliche Regelungen erforderlich, die derartige Geschäftsmodelle unterbinden.

Ein Drittel der Internetnutzer verirrt sich im Netz

Ein Drittel der Internetnutzer verirrt sich im Netz

  • Umfrage: Probleme bei der Navigation im Internet
  • 17 Prozent würden ihren PC am liebsten aus dem Fenster werfen
  • Website-Betreiber sollten auf Benutzerfreundlichkeit achten

Berlin, 9. Oktober 2009 – Viele Computernutzer verirren sich im Internet oder haben Probleme bei der Suche nach Informationen. Das geht aus einer Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Danach geben 31 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sich häufig oder sehr häufig in der Navigation von Webseiten nicht zurechtfinden. Grund für die Probleme sind meist eine unklare Benutzerführung oder eine mangelnde Übersichtlichkeit der Webseiten. Ein Drittel der Befragten sagt, dass sie bei der Internetnutzung häufig oder sehr häufig von Bannern, Pop-ups oder blinkenden Bildern so stark abgelenkt werden, dass sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren. Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM unter 1005 Personen durchgeführt hat. „Viele Nutzer finden sich im Internet nur schwer zurecht“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Betreiber und Gestalter von Webseiten sollten noch stärker auf die Benutzerfreundlichkeit achten.“ Weniger sei häufig mehr. Eine klare Benutzerführung und der sparsame Einsatz von Bildern und Animationen können die Navigation erleichtern.

Nach den Ergebnissen der Umfrage ist zudem das Auffinden von Informationen für viele Internetnutzer ein Problem. 30 Prozent der Befragten finden häufig oder sehr häufig Informationen nicht, obwohl sie sicher sind, dass diese verfügbar sind. „Bei der Suche nach Informationen können Nutzer auf viele im Netz verfügbare Hilfen zurückgreifen“, sagte Scheer. Der BITKOM rät zum Beispiel, bei Google die „Erweiterte Suche“ oder bei Bing die „Hilfe“ zu nutzen. Die erweiterten Funktionen der Suchmaschinen ermöglichen unter anderem eine verfeinerte Suche nach Sprachen, Regionen, Dateiformaten oder auf bestimmten Webseiten. Letzteres ist vor allem bei Webseiten mit einem umfangreichen Informationsangebot sinnvoll.

Nicht selten führt die Nutzung des Computers sogar zu Frustration und Wut. In der Umfrage sagten 17 Prozent der PC-Nutzer, dass sie sich häufig oder sehr häufig so stark ärgern, dass sie ihren Computer am liebsten aus dem Fenster werfen würden. Bei diesem Punkt gibt es erstaunliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie Jung und Alt. Während 23 Prozent der befragten Frauen ihren Computer regelmäßig aus dem Fenster werfen wollen, sind es bei den Männern nur halb so viele. Deutlich gelassener sind auch die Älteren. Nur 10 Prozent der Internetnutzer ab 60 Jahre ärgern sich häufig sehr stark über ihren Computer. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es dagegen 29 Prozent. Scheer: „Wir empfehlen allen Nutzern dringend, von PC-Fensterwürfen Abstand zu nehmen, um Dritte nicht zu gefährden.“

Immer mehr Senioren online

Immer mehr Senioren online

  • Jeder dritte Deutsche von 65 bis 74 Jahren nutzt das Internet
  • Prof. Scheer: „Gerade Senioren kann das Netz viel bieten“
  • BITKOM gibt Tipps für ältere Internet-Einsteiger

Berlin, 30. September 2009 – Das Internet wird für immer mehr Senioren zum festen Bestandteil des Lebens. 30 Prozent der Deutschen von 65 bis 74 nutzen es zumindest gelegentlich. In der Altersgruppe von 55 bis 64 sind bereits 60 Prozent online. Damit nutzt unter dem Strich fast jeder zweite Bundesbürger im Alter von 55 bis 74 Jahren das Internet (45 Prozent) [Read more...]

„Superstar“ Daniel Schuhmacher dominiert Konkurrenz

„Superstar“ Daniel Schuhmacher dominiert Konkurrenz

20.05.2009

Alexander Klaws, Elli, Tobias Regner, Mark Medlock, Thomas Godoj und seit kurzem Daniel Schuhmacher haben alle eins gemeinsam – sie gewannen das TV-Casting „Deutschland sucht den Superstar“. Daniel Schuhmacher, aktueller Gewinner und neuestes Mitglied der „Superstar“-Riege, startet mit seinem Siegertitel „Anything But Love“ gerade durch. Seine Fans laden den Song so häufig legal aus dem Netz, dass er nach den Trendzahlen die Download-Charts von media control bereits mit deutlichem Abstand anführt.

Schuhmacher dominiert die Konkurrenz nach Belieben. Um Platz zwei kämpfen nach vorläufigen Auswertungen Alexander Rybak und Lady Gaga – mit leichten Vorteilen für den frisch gebackenen Sieger des „Eurovision Song Contest“ 2009. „Fairytale“ rangiert knapp vor Lady Gagas „Poker Face“. Der deutsche Beitrag „Miss Kiss Kiss Bang“ von Alex Swings Oscar Sings“ nimmt Kurs auf die Top 15 des Download-Rankings.

Nicht nur seine unmittelbare Konkurrenz übertrifft der aus Baden-Württemberg stammende Schuhmacher, auch im Vergleich zu den Gewinnersongs seiner „DSDS“-Vorgänger räumt der 22-Jährige ab. Bisher erzielte kein Song von Medlock und Co. in so kurzer Zeit ein ähnliches Ergebnis.

In den Ringtone-Charts wird „Anything But Love“ – nach den ersten Trends – ebenfalls Platz eins erobern.

Kampf dem Kindermissbrauch im Netz – Internetprovider packen an

Internetprovider wie die Münchener SpaceNet AG halten die von der Regierung geplante Sperrung von Internetseiten für wirkungslos, um Kinderpornographie im Netz zu bekämpfen. Aus diesem Grund schließen sie sich in einem Forum zusammen, um die Exekutive wirkungsvoll zu unterstützen – finanziell und mit Expertenwissen.

Das Sperren von Internetseiten ist eine sinnlose Maßnahme gegen Kinderpornographie und eine riskante dazu: Die gewöhnlich gut organisierten Täter umgehen die Sperren. Sie bleiben unerkannt, unverfolgt und setzen ihr Tun unbehelligt fort. Unterdessen werden Bürgerrechte durch die pauschale Sperrung von Internetseiten ausgehöhlt.

Dies ist die Meinung vieler Internetprovider, die sich aus diesem Grund nicht als ausführende Organe vor den Karren der Regierung spannen lassen wollen, die solche Seiten einfach sperren lassen will. Sie suchen jetzt effektivere Wege, um Kindern wirkungsvoll zu helfen. Dafür wurde nun das Forum „Provider gegen Kindermissbrauch im Internet“ gegründet, unter Federführung der Münchener SpaceNet AG.

Die Waffen der Exekutive schärfen

Die Mitglieder des Forums sehen und planen wirksamere Maßnahmen gegen Kinderpornographie: Sie wollen die Aktionen der Exekutive professionell unterstützen – mit ihrem technischen Know-how und mit Wissens-Transfer, aber auch mit finanziellen Mitteln. Ziel der gemeinsamen Aktionen ist es, die Polizei im Internet für die Täter sichtbar und spürbar zu machen. Denn nur dann, so die Überzeugung der Forumsgründer, wird sich auch Erfolg bei der Prävention von Straftaten einstellen.

„Wir sind dafür, zu verfolgen statt auszublenden“, betont Sebastian von Bomhard, Vorstand der SpaceNet AG, der Initiatorin des Forums „Provider gegen Kindermissbrauch im Internet“. „Denn wenn alle deutschen Internetprovider einfach nur Seiten sperren, kann kein Polizist mehr Täter verfolgen und kein Staatsanwalt kann Beweise sichern. Nur die Täter sind geschützt und können unbehelligt weitermachen. Die Mitglieder des Forums wollen dagegen die Polizei konkret und zielführend unterstützen, Täter dingfest zu machen und damit diese Verbrechen gegen Kinder zu verhindern.“

Die SpaceNet AG hat das Forum in München ins Leben gerufen und holt derzeit in Bayern weitere Provider mit ins Boot. Die Mitglieder des Forums verpflichten sich zu konkreten materiellen und immateriellen Leistungen wie Erfahrungs- und Wissensweitergabe. Später wird das Modell in andere Bundesländer getragen werden.

Bei Interesse an einer Mitarbeit oder Unterstützung des Forums „Provider gegen Kindermissbrauch im Internet“ wenden Sie sich bitte an:

Katja Holzer
SpaceNet AG
Telephon (089) 323 56-181
katja.holzer@space.net

Über SpaceNet

Die SpaceNet AG bietet seit 1993 als unabhängiger Fullservice-Internetprovider mittelständischen Unternehmen bundesweit Lösungen rund um das Internet an, von Standardapplikationen bis hin zu komplexen Großprojekten. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio reicht vom Internetzugang über Hosting, Sicherheits- und Mail-Lösungen bis hin zum individuellen Webauftritt. Ein eigenes Backbone ermöglicht eine unabhängige Infrastruktur mit Schnittstellen zu den weltweit wichtigsten Knotenpunkten und sorgt so für hohe Übertragungsraten. Derzeit profitieren zirka 2.000 Geschäftskunden wie Antenne Bayern, die Lokalisten und der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) von den Dienstleistungen der SpaceNet AG. Das Unternehmen hat seinen Sitz in München, beschäftigt 78 Mitarbeiter und ist seit Januar 2008 zertifiziert nach dem Sicherheitsstandard ISO 27001.

Kabinett beschließt Netzsperren gegen Kinderpornos

Kabinett beschließt Netzsperren gegen Kinderpornos

internetDie Bundesregierung hat am 22.04.2009 auf Vorlage des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie den Entwurf für ein Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen beschlossen. Es setzt damit die erst kürzlich beschlossenen Eckpunkte um. [Read more...]