13 Millionen Deutsche verkaufen Waren im Netz
October 28, 2008 by Web Internet · 1 Comment
13 Millionen Deutsche verkaufen Waren im Netz
- Internet als private Verkaufsplattform immer beliebter
- Deutschland Nr. 2 in Europa
- BITKOM gibt Tipps für private Anbieter bei Auktionen
Berlin, 28. Oktober 2008 - Private Auktionen und Kleinanzeigen im Internet werden immer beliebter. Im vergangenen Jahr haben 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren Waren oder Dienstleistungen online verkauft. Das ist jeder Fünfte (21 Prozent) in dieser Altersgruppe, deutlich mehr als vor einigen Jahren. 2004 waren es noch 9 Millionen (14 Prozent), 2002 lediglich 3 Millionen (5 Prozent). Dies hat der Hightechverband BITKOM bekanntgegeben.
Für 2008 rechnet der BITKOM mit bis zu 14 Millionen Online-Verkäufern in Deutschland. „Nicht nur als Schnäppchenmeile, sondern auch als Verkaufsplattform für hochwertige und seltene Angebote wird das Web genutzt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Die Angaben basieren auf Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat. Read more
2008 werden fast 9 Millionen Digitalkameras verkauft
September 19, 2008 by Web Internet · Leave a Comment
2008 werden fast 9 Millionen Digitalkameras verkauft
Berlin, 19. September 2008 - In Deutschland werden in diesem Jahr 8,9 Millionen Digitalkameras verkauft, 4 Prozent mehr als 2007. Der Umsatz wird voraussichtlich stabil bei 2 Milliarden Euro liegen und 2009 um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigen. Das gab der BITKOM im Vorfeld der Messe Photokina bekannt. Basis ist eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des European Information Technology Observatory (EITO). „Zwar ist der durchschnittliche Verkaufspreis bei Digitalkameras in den vergangenen Jahren leicht gesunken – von 253 Euro im Jahr 2006 über 240 Euro im Jahr 2007 auf nun rund 230 Euro. Doch stehen Digitalkameras weiterhin für fast 16 Prozent des gesamten Marktes für Consumer Electronics“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
Verbraucher achten beim Kauf nicht mehr nur auf die Pixelzahl, sondern verstärkt auf neue Funktionen wie computergesteuerte Gesichtserkennung mit intelligentem Autofokus, den so genannten Smile Shot, Bildnachbearbeitungsfunktionen und Verwackelungsschutz. Auch Ausstattungsmerkmale wie W-Lan-Schnittstellen, UMTS sowie intelligente Funktionen beim Wiedergeben und Archivieren wie das so genannte Geotagging gewinnen an Bedeutung. Dabei werden Bilder automatisch mit geografischen Koordinaten versehen. Zudem steigen viele ambitionierte Hobbyfotografen auf digitale Spiegelreflexkameras um. Apparate mit Basisausstattung hingegen erhalten verstärkt Konkurrenz von Mobiltelefonen mit eingebauten hochauflösenden Kameras.
Entsprechend nimmt die Ausstattung deutscher Haushalte mit Digitalkameras weiter zu. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen und exklusiven Haushaltsbefragung von TechConsult im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden im Juni 1000 Haushalte befragt. 54 Prozent aller Haushalte besitzen demnach mindestens eine Digitalkamera, knapp 7 Prozent der Haushalte verfügen über eine digitale Spiegelreflexkamera, gut 50 Prozent über eine digitale Kompakt-Kamera (Mehrfachnennungen waren möglich).
Laut Studie schauen sich bereits 28 Prozent der befragten Personen ab 10 Jahre Digitalfotos auch auf dem Fernseher an. Weitere 34 Prozent interessieren sich dafür. Digitalkameras mit über 2 Megapixeln liefern dabei Bilder in hochauflösender Qualität. Ihre Bilder kommen am besten auf HD-ready-Fernsehern zur Geltung. Digitalkameras mit einem explizit HD-tauglichen Ausgang – einer so genannten HDMI-Schnittstelle – können direkt an das TV-Gerät angeschlossen werden. Einige hochauflösende Fernseher haben einen eingebauten Kartenleser, in den die Speicherkarten der Digitalkamera gesteckt werden können. Oder sie verfügen eventuell über einen USB-Anschluss, mit dem ein externer Kartenleser mit dem Fernseher verbunden werden kann.
60 Prozent aller Nutzer von Digitalkameras lassen Abzüge erstellen (2007: 54 Prozent), 47 Prozent drucken ihre Bilder selbst aus (2007: 44 Prozent). Jeder fünfte Nutzer lässt Fotobücher anfertigen, die er am Computer gestaltet hat (2007: 10 Prozent). Jeder zehnte Nutzer lässt Geschenkartikel wie Tassen oder T-Shirts mit seinen digitalen Bildern bedrucken.
Anders als bei digitalen Fotoapparaten ist der Markt bei digitalen Camcordern leicht rückläufig. 2008 wird ein Umsatz von 291 Millionen Euro erwartet, das sind circa 6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Millionen Deutsche machen bei Web-2.0 mit
August 14, 2008 by Web Internet · Leave a Comment
Millionen Deutsche machen bei Web-2.0 mit
Berlin, 14. August 2008 - Fast 15 Millionen Deutsche stellen eigene Fotos ins Netz, sieben Millionen unterhalten eine eigene Homepage. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie von TechConsult im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Befragt wurden 1000 Personen ab 10 Jahre. „Das Internet wandelt sich zum Mitmach-Web – und die Deutschen sind vorne dabei. Eigene Inhalte einstellen, statt nur zu konsumieren, ist derzeit ein Megatrend“, sagt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.
An Diskussionsforen beteiligen sich fast 17 Prozent, das sind knapp 12 Millionen Deutsche. Einen eigenen Blog betreiben gut 2 Prozent aller Nutzer. Gut 12 Millionen Deutsche haben laut BITKOM-Befragung schon übers Netz telefoniert.
Generell zeigt die Studie, dass Männer die Web-2.0-Technologien häufiger nutzen als Frauen. Besonders deutlich ist der Unterschied beim Betreiben einer eigenen Homepage, der Beteiligung an Diskussionsforen, dem Einstellen eigener Videos und der Internet-Telefonie. Nur unter den 10-17-Jährigen liegen teilweise die Mädchen vorn: bei der Nutzung des Messengers, dem Einstellen von eigenen Bildern und sonstigen persönlichen Daten.
Chatten und das Versenden so genannter „Instant Messages“ sind besonders beliebt: 33 Prozent der männlichen und 25 Prozent der weiblichen Internet-Nutzer chatten oder schicken sich Sofort-Nachrichten. Bei männlichen Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren sind es sogar 85 Prozent, bei Mädchen 94 Prozent. „Für die Kinder und Jugendlichen von heute ist der tägliche Umgang mit Messengern und Chats selbstverständlich. Viele nutzen diese Technologien häufiger als E-Mails. E-Mails empfinden viele von ihnen schon als Technik von gestern. Hier zeigt sich einmal mehr, wie schnell sich das Internet ändert“, so Berg.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.200 Unternehmen, davon 900 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.
6,3 Millionen geben 2008 ihre Steuererklärung online ab
May 20, 2008 by Web Internet · Leave a Comment
6,3 Millionen geben 2008 ihre Steuererklärung online ab
Berlin, 20. Mai 2008 - Die elektronische Steuererklärung wird bei den Bürgern immer beliebter. Im Jahr 2007 wurden 5,51 Millionen Einkommensteuerklärungen online abgegeben. Das ist ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Inzwischen werden rund ein Fünftel aller Steuererklärungen von den Steuerpflichtigen oder ihren Steuerberatern mit Hilfe von Computer und Internet übermittelt“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). „Dieser Erfolg zeigt, dass elektronische Bürgerdienste gerne angenommen werden.“ Im laufenden Jahr werden nach BITKOM-Schätzung rund 6,3 Millionen Online-Steuererklärungen abgegeben. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent. Grundlage der Zahlen sind aktuelle Daten des Internetdienstes der Finanzverwaltungen Elster.de. Elster steht für „Elektronische Steuererklärung“.
Die elektronische Steuererklärung bietet eine Reihe von Vorteilen. Der Nutzer macht seine Angaben bequem am Bildschirm. Dabei bleiben in ElsterFormular gespeicherte Daten aus dem Vorjahr erhalten. Die Software führt eine Plausibilitätsprüfung durch und weist den Anwender auf widersprüchliche Eingaben hin. Zudem erfolgt eine vorläufige Berechnung der Steuererstattung. Aber: ElsterFormular ist kein Ersatz für ein professionelles Steuerberatungsprogramm, das dem Nutzer Tipps gibt, wie er am besten Steuern sparen kann. Ein weiterer Vorteil ist die kurze Wartezeit. In der Regel kommt der Bescheid innerhalb von zwei bis drei Wochen, da die Finanzämter elektronische Steuererklärungen bevorzugt bearbeiten.
BITKOM zeigt, wie das Online-Verfahren funktioniert. Die Abgabefrist für Steuererklärungen, die ohne Unterstützung eines Steuerberaters abgebeben werden, endet am 31. Mai 2008.
Das Programm ElsterFormular: Für die Abgabe der Steuererklärung per Internet stellt die Finanzverwaltung die kostenlose Software ElsterFormular zur Verfügung. Das Programm enthält die elektronischen Steuerformulare und die Funktion zum Versenden der Steuererklärung. ElsterFormular steht auf der Website www.elster.de als Download bereit oder kann bei den Finanzämtern als CD-Rom abgeholt werden. Zudem sind Elster-Komponenten häufig Bestandteil von marktüblichen Software-Programmen zur Erstellung einer Steuererklärung.
Technische Voraussetzungen: Voraussetzung für die Nutzung von ElsterFormular ist ein Computer mit 200 MB freiem Speicherplatz auf der Festplatte, 128 MB Arbeitsspeicher und einem Prozessor mit einer Leistung von mindestens 300 Megahertz. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows Vista, Windows XP und Windows 2000. Apple-Besitzer benötigen das Betriebssystem Mac OS X und die Spezial-Software MS Virtual PC. Für die Übermittlung der Daten wird ein schneller Internetzugang empfohlen. Zudem ist ein Drucker für den Ausdruck der Steuererklärung und des Übertragungsprotokolls erforderlich.
Übermittlung der Daten: Die Daten werden von ElsterFormular verschlüsselt und mit Hilfe einer gesicherten Internetverbindung übertragen. Für die notwendige Authentifizierung des Antragstellers gibt es zwei Wege. Erstens: Per Unterschrift und Post. Nach der elektronischen Übermittlung der Daten mit ElsterFormular druckt der Anwender die „Komprimierte Steuererklärung“ aus. Dieses Formular sendet er unterschrieben an das zuständige Finanzamt. Der zweite Weg ist das elektronische Zertifikat, mit dem die Steuererklärung papierlos und ohne Unterschrift abgegeben werden kann. Das persönliche Zertifikat erhalten Steuerpflichtige kostenlos nach der Registrierung unter www.elsteronline.de. Hierfür ist neben den persönlichen Daten nur die Eingabe der Steuernummer erforderlich. Beide Verfahren gelten als sicher.
Die Belege wie Rechnungen oder Verträge müssen die Antragsteller übrigens nur dann beim Finanzamt einreichen, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Das ist zum Beispiel für Bescheinigungen über Lohnersatzleistungen oder Kinderbetreuungskosten der Fall. Sämtliche Belege müssen aber bereit gehalten werden, da die Behörden die Angaben jederzeit überprüfen können.
Derzeit arbeitet die Finanzverwaltung an der Erweiterung ihres Internetangebots. Über das Portal Elsteronline.de ist bereits in einigen Bundesländern E-Mail-Kommunikation mit der Finanzverwaltung und eine Steuerkontoabfrage möglich.




