May 26, 2013

3 Jahre und 5 Monate Haft für “Serverbeschaffer” von kino.to

3 Jahre und 5 Monate Haft für “Serverbeschaffer” von kino.to – Richter Winderlich stellt in Urteilsbegründung klar: Nutzen von illegalen Streams ist rechtsverletzende Verbreitung und Vervielfältigung

Berlin, 22. Dezember 2011. Gestern, am 21. Dezember 2011, ist ein Mitglied der Kerngruppe von kino.to in Leipzig zu 3 Jahren und 5 Monaten Haft verurteilt worden. Amtsrichter Mathias Winderlich begründete sein Urteil damit, dass der Angeklagte das illegale Geschäftsmodell kino.to von Anfang an mitentwickelt und perfektioniert habe. Der Richter stellte zudem in seiner Urteilsbegründung unmissverständlich klar, dass beim Nutzen von Streams eine Verbreitung und Vervielfältigung stattfindet.

Mit dem Begriff “vervielfältigen” habe der Gesetzgeber das “Herunterladen” gemeint, führte Richter Winderlich aus. Dazu gehöre auch das zeitweilige Herunterladen. Nichts anderes finde beim Streaming statt: Es würden Datenpakete sukzessive heruntergeladen. Dies sei eine sukzessive Vervielfältigung. Jeder Nutzer von illegalen Streaming-Portalen müsse sich bewusst sein, dass dahinter eine Vervielfältigungshandlung stehen könne.

Illegale Streaming-Portale, wie in diesem Fall kino.to, erzeugten eine Situation, in der massenhaft Straftaten begangen werden, so Richter Winderlich. Kino.to sei als ein genau abgestimmtes Gesamtkonzept zu sehen, welches einen bestehenden Anreiz bei den Nutzern kanalisiert habe. Allen Mitarbeitern von kino.to sei bewusst gewesen, dass dort Rechtsverletzungen von statten gingen. “Es muss mit aller Deutlichkeit gezeigt werden, dass solche Rechtverletzungen nicht geduldet werden können”, schloss Richter Winderlich seine Urteilsbegründung ab.

Der gestern Verurteilte war im System kino.to für das Anmieten und die technische Betreuung von Internetrechnern im Ausland zuständig. Zudem betrieb der 47-Jährige den ältesten und einen der leistungsstärksten kino.to-eigenen Filehoster auf dem zuletzt Raubkopien von 10.754 unterschiedlichen Filmtiteln gespeichert waren. Durch Werbung und insbesondere Abofallen auf diesem Filehoster erwirtschaftete der in Köln geborene Angeklagte seit 2008 Einnahmen von mehr als 630.000 Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe konnte er als Gewinn verbuchen.

Der Angeklagte sagte vor Gericht aus, dass er zu dem Hauptbeschuldigten von kino.to seit 2002 geschäftliche Beziehungen unterhielt. In dem Jahr hatte er sich als kleiner Internet Service Provider (ISP) in Sachsen selbstständig gemacht. Der kino.to-Kopf benötigte damals einen Server für 100 Gigabyte Traffic, den der Angeklagte für ihn in den USA anmietete. In den folgenden Jahren unterstützte der Kleinunternehmer mit seinen Fremdsprachenkenntnissen den kino.to-Kopf bei weiteren internationalen Geschäften; so zum Beispiel in den Jahren 2005 und 2006, als der kino.to-Chef in Spanien eine Firma gründen wollte. Für die verschiedenen Internetseiten des kino.to-Chefs mietete er weltweit Server an und fungierte als Ansprechpartner für die Mitarbeiter der Rechenzentren. Dies tat er auch für kino.to.

In der Anfangszeit habe kino.to viele Kosten produziert, so der Angeklagte. Im Juli 2008 habe ihn der kino.to-Chef jedoch angerufen und mitgeteilt, dass er mit Valentin F. aus Österreich einen Werbepartner gefunden habe, der ihm monatlich 250.000 Euro zahlen wolle. Diese Geschäfte wurden über Spanien abgewickelt. Der Leipziger Hauptbeschuldigte im kino.to-Verfahren habe ihm außerdem von horrenden Werbeeinnahmen berichtet, so der Angeklagte weiter, und ihn gefragt, ob er nicht selbst einen Filehoster betreiben wolle.

Der Angeklagte, dem zu diesem Zeitpunkt die Geschäfte mit seinen ISP weggebrochen waren, sagte zu und programmierte seinen Hoster. Zweidrittel seiner Einnahmen dort generierte er über Abofallen, in denen der kostenlose Download eines Players oder Browsers beworben wurde, welcher allerdings mit einer jährlichen Zahlungsverpflichtung von 96 Euro verbunden war. Pro Nutzeranmeldung bei diesem Anbieter erhielt der Angeklagte 2,50 Euro, pro Zahlung durch einen derart geneppten Kunden 48,- Euro. Mit so genannten Text-Links warb der Filehost-Betreiber zudem für Firstload, wofür er zwischen 12,- und 14,- Euro pro Anmeldung bei diesem bezahlpflichtigen Zugangsanbieter zum Usenet erhielt. Allein von seinem Werbepartner Verimount generierte er dadurch in 2008 insgesamt 100.000 Euro. Sämtliche Werbepartner habe er von dem kino.to-Chef vermittelt bekommen, erläuterte der Angeklagte dem Gericht. Darüber hinaus habe jeder Hoster mehr oder weniger dieselben Werbeplattformen genutzt.

Auf die Frage, ob ihm denn bewusst sei, dass der Betrieb eines Filehosters in dieser Form die Urheberrechte verletzt, antwortete der Angeklagte, er habe am Anfang gedacht, er handele in einer Grauzone. “Wenn ich gewusst hätte”, so der 47-Jährige weiter”, dass ich dafür ins Gefängnis kommen kann, hätte ich die Finger davon gelassen. Denn das war es nicht wert.”

Flüchtiger in Fall kino.to am frühen Sonntagmorgen bei Delmenhorst verhaftet – Mann betrieb nach GVU-Erkenntnissen einen der kino.to-Filehoster

Am frühen Sonntagmorgen, den 6. November 2011 verhafteten Polizeibeamte der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) in der Nähe von Delmenhorst den Verdächtigen im Kino.to-Verfahren, der seit dem 8. Juni 2011 auf der Flucht war. Ihm wird vorgeworfen, als Betreiber eines Filehosters in großem Umfang Raubkopien von Filmwerken über das bekannte illegale Streaming-Portal öffentlich verbreitet zu haben. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Pressemittteilung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden hervor.

Gegen die Drahtzieher des illegalen Filehoster-Portalsystems “kino.to” hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am 8. Juni 2011 eine großangelegte Durchsuchungsaktion geleitet. In deren Verlauf waren 12 Personen verhaftet worden. Der nun Inhaftierte wurde zuletzt auch international per Haftbefehl gesucht.

Nach Erkenntnissen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) betrieb der Mann einen mit dem illegalen Portal kino.to eng assoziierten Filehoster. Dort waren zahlreiche illegale Kopien von aktuellen Kinofilmen, älteren Spielfilmen und TV-Serien gespeichert. Diese konnten Internetnutzer über die Links finden und aufrufen, die auf der Portalseite kino.to eingestellt wurden. Mehrere Indizien begründeten den Anfangsverdacht, dass dieser Filehost-Betreiber für das Hochladen der über kino.to erreichbaren Raubkopien regelmäßig Geld an die Uploader zahlte. Über Werbebanner generierte der Betreiber dauerhaft Einnahmen. Entsprechende Indizien hatte die GVU in ihren Strafantrag vom 28. April 2011 eingebunden, der das aktuelle kino.to-Verfahren anstieß.

Jüngere Indizien begründen zudem den Verdacht, dass dieser Mann nach Schließung des Filehoster-Portalsystems “kino.to” eine von ihm selbst betriebene Portalseite umgehend ausbaute und in der Öffentlichkeit bewarb. Am Vormittag des 28. Oktober 2011 enthielt diese illegale Portalseite 42 Links zu aktuellen Kinofilmen, nahezu 4.500 Links zu älteren Spielfilmen, die derzeit nicht mehr im Kino laufen sowie 477 Links zu TV-Serien. All diese Raubkopien waren auf mehreren Streamhostern gespeichert und konnten sofort, noch während des Downloads angesehen werden.

Seit wenigen Tagen wurde Nutzeranfragen an dieses illegale Streaming-Portal an ein anderes neues Streaming-Portal weitergeleitet. Zu diesem neuen illegalen Angebot, welches der Portalseite kino.to zum Verwechseln ähnlich sah, hatte ein Unbekannter letzte Woche an mehrere Empfänger einen so genannten Vertrag gemailt und behauptet, er habe die Domain kino.to vor drei Monaten für 1,5 Mio. Euro gekauft. Beide neuen parasitären Geschäftsmodelle wiesen mit Portalseiten-Filehoster-Verknüpfung sowie den in dem System integrierten Werbeformen die gleichen Charakteristika auf, wie zuvor kino.to. Beide neuen Portale sind seit heute nicht mehr erreichbar.

In den Kino-Charts ist die Hölle los

In den Kino-Charts ist die Hölle los

Mit Kurzstreifen wie “Für Julian” machte sich Tim Fehlbaum einen Namen. Jetzt lässt der Jungregisseur seinen ersten abendfüllenden Spielfilm folgen. “Hell” spielt in der durch massive Sonneneinstrahlung ausgedörrten Welt des Jahres 2016 und schickt Hannah Herzsprung und Lars Eidinger auf die zweifelhafte Suche nach den letzten Wasserquellen. Nach vorläufigen Angaben strömten rund 32.000 Kinobesucher zwischen Donnerstag und Sonntag in den deutschen Endzeitthriller – das reicht für Platz neun der media control Kino-Charts.

Brendan Gleeson in “The Guard – Ein Ire sieht schwarz” – und der vielleicht besten Rolle seines Lebens – sahen zum Start 23.000 Zuschauer. Die rabenschwarze Komödie um einen ungehobelten Provinzpolizisten und einen ehrgeizigen FBI-Agenten, deren Ermittlungsmethoden unterschiedlicher nicht sein könnten, steigt an zehnter Stelle ein.

Drei Mossad-Agenten haben auf Rang zwölf “Eine offene Rechnung” mit einem KZ-Chirurgen zu begleichen. 20.000 Tickets wurden für den Thriller zum Start verkauft.

Auf dem Podium der Hitliste darf herzlich gelacht werden. “Männerherzen – und die ganz, ganz große Liebe” steht mit 170.000 gelösten Karten weiterhin auf eins; “Freunde mit gewissen Vorzügen” (112.000 Kinogänger) erneut auf zwei.

The King’s Speech übernimmt Kinospitze

Führungswechsel in den media control Kino-Charts. Nachdem “Kokowääh” vier Wochen lang das Treiben beherrschte, übernimmt “The King’s Speech” den Thron. Beflügelt vom “Oscar”-Erfolg – er wurde unter anderem als “Bester Film” ausgezeichnet – klettert das Drama von Rang drei auf eins. Nach vorläufigen Angaben wollten rund 255.000 Besucher “Oscar”-Gewinner Colin Firth in seiner neuen Rolle sehen.

“Kokowääh” zieht sich auf Platz zwei zurück. Til Schweiger lockte erneut 208.000 Zuschauer vor die Leinwände und stockt damit sein Ergebnis auf über 3,5 Millionen Kinofreunde auf.

Als erster Neueinsteiger landet “Rango” auf Position vier. Durch einen Zufall entkommt das gelangweilte Chamäleon Rango seinem heimatlichen Terrarium und will im Wilden Westen endlich ein Held werden. 185.000 Tickets wurden am Startwochenende für den Animationsfilm von Gore Verbinski gelöst.

In “Unknown Identity” steht Liam Neeson im Fokus von Killern, die ihm mehr als nur seine Identität gestohlen haben. 158.000 Besucher ließen sich den Mystery-Thriller von Donnerstag bis Sonntag nicht entgehen.

Kino-Charts: Megamind und Otto’s Eleven starten in Top 5

DreamWorks-Animationsstreifen oder “Ocean’s Eleven”-Persiflage? Sowohl “Megamind” wie auch “Otto’s Eleven” kamen am Startwochenende beim Kinopublikum gut an. In der Zuschauergunst lagen die beiden Neueinsteiger sogar gleichauf und lockten nach vorläufigen Angaben jeweils rund 125.000 Besucher vor die Leinwände. In den media control Kino-Charts teilen sie sich vorerst den dritten Platz.

“Ich sehe den Mann Deiner Träume” verpasst den Sprung in die Top Five nur knapp. 43.000 Menschen entschieden sich von Donnerstag bis Sonntag für Woody Allens Komödie über Selbstzweifel, Ehebruch und den Tod.

Auf Rang neun finden “22 Bullets” ihr Ziel. Der französische Kriminalthriller mit Jean Reno zog an den ersten vier Tagen 19.000 Besucher in den Bann.

Konkurrenzlos an der Spitze verweilt “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil eins)”. Der Zauberlehrling schaubt mit weiteren 483.000 verkauften Tickets sein Gesamtergebnis auf rund 4,07 Zuschauer. Dahinter lädt “Saw 3D – Vollendung” 139.000 Kinofreunde zu einem letzten, gefährlichen Spiel.

Facebook auch im Kino beliebt

Facebook-Logo

Das beliebteste Netzwerk Facebook zieht auch offline die Massen in seinen Bann: “The Social Network”, David Finchers Drama über den Aufstieg Mark Zuckerbergs zum jüngsten Milliardär der Welt, stürmt in den media control Kino-Charts direkt auf Rang zwei. Nach vorläufigen Angaben sahen rund 219.000 Zuschauer den Streifen am Startwochenende.

An “Ich – Einfach unverbesserlich” kommt “The Social Network” allerdings nicht vorbei. Meisterdieb Gru und die gelben Minions verzauberten am zweiten Wochenende 300.000 Kinogänger; zwei Drittel von ihnen entschieden sich für die 3D-Fassung.

Zum ersten deutschen 3D-Animationsspaß lud “Die Konferenz der Tiere” ihre 171.000 Besucher ein. Das Golf spielende Erdmännchen Billy und der gutmütige Löwe Sokrates verpassen den Menschen auf Position drei einen Denkzettel, wenn es um Ölpest, Wasserknappheit und Klimakatastrophen geht.

Als dritter Neueinsteiger landet “Wie durch ein Wunder” auf Rang fünf. “High School Musical”-Star Zac Efron lockte 65.000 Menschen vor die Leinwände. Für den Viertplatzierten “Eat, Pray, Love” wurden von Donnerstag bis Sonntag 135.000 Tickets gelöst.

Das A-Team: Mit Vollgas in die Kino-Charts

Fliegende Panzer, Hütchenspiele mit Frachtcontainern, Drahtseilakrobatik an Frankfurter Hochhäusern: Willkommen in der Welt von Hannibal, Face, Murdock & B.A. Die vier knallharten Hauptcharaktere der 80er-Jahre-Kultserie “Das A-Team” sorgen nun auch auf der Leinwand für Krawall und Gerechtigkeit. Dank 302.000 Tickets, die nach vorläufigen Angaben seit Donnerstag für den gleichnamigen Actionstreifen gelöst wurden, kämpfen sie sich bis auf Platz drei der media control Kino-Charts vor.

Einen Start nach Maß legt auch “Cats & Dogs 2″ hin. Im ersten Teil noch erbitterte Feinde, müssen Katzen und Hunde jetzt gemeinsam die Welt vor dem gemeinen Stubentiger Kitty Kahlohr retten. 119.000 Haustierfans ließen sich diesen Spaß nicht entgehen und hieven die Komödie auf Rang fünf.

An der Spitze des Rankings setzen die “Kindsköpfe” nach wie vor ihren Willen durch. 381.000 Zuschauer strömten in die Klamotte und damit rund 29.000 mehr als in den zweitplatzierten Science-Fiction-Thriller “Inception”.

Knapp 110.000 Kinobesucher treffen sich zur “Date Night”

Wie gut schlägt sich ein gelangweiltes Ehepaar, das vom einen zum anderen Moment zwischen die Fronten von Mafiabossen, Staatsanwälten und korrupten Polizisten gerät? Dieser Frage gingen nach vorläufigen Angaben rund 110.000 Kinobesucher nach, die sich seit Donnerstag “Date Night – Gangster für eine Nacht” anschauten. Die rasante Verwechslungskomödie mit Steve Carrell und Tina Frey startet in den Kino-Charts von media control mächtig durch und sichert sich aus dem Stand Platz zwei.

Besser in dieser Woche war nur der “Kampf der Titanen”. 212.000 Fans sahen den Fantasy-Film mit “Avatar”-Star Sam Worthington, der damit seinen Führungsanspruch eindrucksvoll verteidigt.

Direkt dahinter sorgt “Der Kautions-Cop” für Recht und Ordnung. Mit 74.000 verkauften Tickets landet der Streifen mit Gerard Butler und Jennifer Aniston wie vor sieben Tagen an dritter Stelle.

Platz sechs für Bruce Willis-Komödie “Cop Out”

Ebenfalls auf Streife gehen Bruce Willis und Quasselstrippe Tracy Morgan. In “Cop Out – Geladen und Entsichert” spielen die beiden ein chaotisches, aber erfolgreiches Polizisten-Duo, deren Ermittlungen mit 38.000 verkauften Karten und Platz sechs belohnt werden.

Ebenfalls neu dabei ist “Das Bildnis des Dorian Gray”. Mit rund 30.000 Zuschauern debütiert die Oscar Wilde-Verfilmung auf Position neun.

Das Web-Movie des Jahres heißt „The Dark Knight“

Das Web-Movie des Jahres heißt „The Dark Knight“

  • Zwei Millionen Deutsche nutzen kostenpflichtige Film-Downloads
  • BITKOM sieht Zukunftsmarkt mit zweistelligen Wachstumsraten

Berlin, 26. Januar 2010 – Das erfolgreichste Web-Movie des Jahres 2009 heißt „The Dark Knight“. Der Film ist dafür heute mit dem deutschen Entertainment-Preis DIVA ausgezeichnet worden. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM als Schirmherr der Preisverleihung mit. Mit Unterstützung der GfK und der Videoportale Maxdome und Videoload wurde der Gewinner-Film ermittelt.

Maßgeblich war die Anzahl der Abrufe im Jahr 2009 in Deutschland. „The Dark Knight“ wurde mehr als 100.000 Mal über das Internet angeschaut. Der Film wurde im Jahr 2008 von Warner Brothers produziert und ist die Fortsetzung der Batman-Verfilmung des Regisseurs Christopher Nolan von 2005. „Video-Downloads im Internet sind ein Zukunftsmarkt. In den nächsten Jahren erwarten wir hohe zweistellige Wachstumsraten für Video-Downloads“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg anlässlich der DIVA-Verleihung.

Rund zwei Millionen Deutsche haben im vergangenen Jahr kostenpflichtige Video-Downloads im Internet genutzt. Das geht aus einer Erhebung von BITKOM und dem Forschungsinstitut Forsa hervor. „Online-Kaufangebote und der Verleih von Videodateien sind gleichermaßen beliebt und haben jeweils rund eine Million Kunden“, so Berg.

“Zweiohrküken” wird flügge

“Zweiohrküken” wird flügge

“Keinohrhasen” waren gestern, ab sofort dominieren “Zweiohrküken” die deutsche Kinolandschaft. Der Nachfolger des Überraschungserfolgs aus dem letzten Jahr ließ am Donnerstag wie erwartet die Kassen klingeln. Rund 106.000 Besucher schwärmten in die Kinos, um zu sehen, wie es mit Luda und Anna weiter geht.

Die beiden Hauptdarsteller Til Schweiger und Nora Tschirner erwärmten nicht nur die Herzen des Publikums, sondern sind nach den Trends beliebter als das “New Moon”-Liebespaar und liegen auf Platz eins der Kino-Charts.

Wenn “Zweiohrküken” ähnlich erfolgreich wird wie sein Vorgänger, kann Regisseur, Produzent und Co-Autor Schweiger zufrieden das Jahr ausklingen lassen. “Keinohrhasen” lockte 2008 insgesamt 6,18 Millionen Zuschauer in die Kinos.

Erfolgreicher waren bisher nur zwei Filme mit Til Schweiger: “Der bewegte Mann” (rund 6,21 Millionen Zuschauer), mit dem Schweiger 1994 seinen Durchbruch feierte, und “(T)raumschiff Surprise – Periode 1″, in dem der Wahl-Berliner 2004 einen Weltraum-Taxifahrer spielte (9,17 Millionen Kinogänger).

Kino-Charts: Nager-Agenten mit Biss

Zeit für tierische Helden: “G-Force – Agenten mit Biss” beißt sich mit 347.000 Besuchern in den media control Kino-Charts direkt auf Platz zwei durch. Damit erobert das nächste 3-D-Highlight die Hitliste. Rund 50 Prozent der Zuschauer entschieden sich nach vorläufigen Angaben für die Version in 3-D.

Ganz oben schlägt erneut “Männerherzen”. Von Donnerstag bis Sonntag sahen 361.000 Zuschauer Til Schweiger und Christian Ulmen in der Komödie von Simon Verhoeven.

Tapfer auf dem Treppchen hält sich “Wickie & die starken Männer”. Dank weiteren 269.000 verkauften Tickets übertrifft Michael “Bully” Herbigs Film die Grenze von vier Millionen Besuchern.

Mit “Oben” folgt die zweite 3-D-Animation auf Platz vier. 203.000 Filmfreunde – davon 57.000 in der dreidimensionalen Version – entschieden sich für die Komödie.

Cannes-Gewinner und Oscar-Hoffnung “Das weiße Band” von Michael Haneke platziert sich mit 49.000 Zuschauern auf Anhieb in der Top Ten.

428.000 Besucher gingen nach “Oben”

428.000 Besucher gingen nach “Oben”

21.09.2009 – Im neuen Pixar-Streifen “Oben” geht es hoch hinaus. Rund 428.000 Besucher gingen nach vorläufigen Auswertungen mit Rentner Carl und Pfadfinder Russell auf eine außergewöhnliche Ballonfahrt. Zwischenstopp machen sie auf Platz zwei der media control Kino-Charts.

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“Oben” in 3D

“Oben” ist bereits der zehnte Animationsfilm aus dem Hause Pixar, die ihren größten Erfolg im Jahr 2003 mit “Findet Nemo” feierten. Über 8,6 Millionen Menschen lockte der kleine Clownfisch in die Kinosäle.

Der Weg an die Spitze blieb “Oben” verwehrt. “Wickie und die starken Männer” setzen sich mit 640.000 Zuschauern durch und verteidigen die Pole Position.

Weitere Neueinsteiger landen auf den Positionen sechs und acht. Für “Die Frau des Zeitreisenden” – eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Audrey Niffenegger – interessierten sich 57.000 Zuschauer. Judd Apatows “Wie das Leben so spielt” mit Adam Sandler sahen 40.000 Menschen.

Die “Inglourious Basterds” schieben sich mit 89.000 Besuchern von Donnerstag bis Sonntag zurück auf Rang drei. Dahinter öffnet “District 9″ mit 84.000 verkauften Tickets seine Pforten. Endstation für “Final Destination 4″ ist in dieser Woche auf der Fünf. 77.000 Kinofreunde wählten den Horrorfilm.

Verbesserte 3-D-Technik für Kinos

Verbesserte 3-D-Technik für Kinos

Kino macht nur dann so richtig Spaß, wenn man mit den Darstellern mitfiebern kann. Um für ein noch reelleres Filmerlebnis zu sorgen, planen große Kinobetreiber deswegen, ihre 3-D-Technik zu verbessern. Sie versprechen sich davon mehr Besucherzahlen und eine gleichzeitige Steigerung der Umsätze.

So hat zum Beispiel die Kette Cinemaxx angekündigt, bis zum Jahresende die Kinos mit insgesamt 60 Leinwänden in dreidimensionaler Technik auszustatten. [Read more...]

Im Kino herrscht Eiszeit

Im Kino herrscht Eiszeit

03.07.2009 – Mitten im Sommer kehrt die Eiszeit in die Kinos zurück. Und 432.000 Besucher nutzten seit Mittwoch die Möglichkeit, sich in “Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los” abzukühlen. Damit liegen Sid, Manny und Co. in den Kino-Charts nach den Trends klar auf Nummer-1-Kurs, wie media control mitteilt.

Die beiden ersten Teile des Franchise waren echte Blockbuster. Insgesamt 8,7 Millionen Zuschauer sahen “Ice Age – Jetzt taut’s” 2006 in Deutschland, davon 2,4 Millionen am ersten Wochenende. Für Teil eins wurden 2002 7,3 Millionen Tickets verkauft. Über das Startwochenende waren es 1,5 Millionen.

Selbst die “Transformers” scheinen chancenlos gegen die prähistorische Truppe. Das Sequel, das in der zweiten Woche inzwischen die Grenze von einer Million Besuchern übertraf, muss sich voraussichtlich mit Platz zwei begnügen.

10 Millionen Deutsche kaufen Filme im Web

10 Millionen Deutsche kaufen Filme im Web

  • Jeder fünfte Internetnutzer lädt Filme herunter oder bestellt DVDs
  • Berufstätige und Hausfrauen ordern am meisten

Berlin, 28. Juni 2009 – 10 Millionen Deutsche haben schon einmal Filme im Internet gekauft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM hervor. „Jeder fünfte Internetnutzer kauft online Filme als DVD oder Download“, erläutert BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Immer mehr Film-Fans wählen ihre Lieblingsvideos bequem am PC aus.“

Am beliebtesten sind die Angebote bei 30- bis 49-Jährigen Surfern [Read more...]