May 20, 2013

Kaffeemaschinen: Gut und günstig für 25 Euro

Für eine gute Kaffeemaschine muss man nicht viel Geld ausgeben. Gleich vier Maschinen zwischen 18 und 25 Euro schnitten bei einem Test der Stiftung Warentest mit „gut“ ab. Der Test von 15 Kaffeemaschinen zu Preisen zwischen 18 und 196 Euro ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

„Gut“ und günstig ist die Melitta Enjoy 100201 für 25 Euro. Sie ist der Geschmackssieger und brüht sowohl bei kleiner als auch bei großer Tassenzahl einen „guten“ Kaffee. Ebenfalls „gut“ und 25 Euro teuer ist die Severin KA41563. Der Wasserstand ist bei dieser Maschine aber schwer zu erkennen. Das gleiche Problem hat die ansonsten „gute“ Unold 28031 für nur 18 Euro. Am besten in der Handhabung sind die ebenfalls „guten“ Kaffeemaschinen von Siemens und Bosch. Sie kosten mit 94 Euro und 75 Euro aber deutlich mehr.

Große Unterschiede bei der Qualität des zubereiteten Kaffees haben die Tester nicht festgestellt. Je nach gebrühter Tassenzahl schmeckte der Kaffee jedoch häufig bei ein und derselben Maschine unterschiedlich.

Sieben Maschinen gibt es sowohl mit Glas- als auch mit Isolierkanne. Beim Test des Warmhaltevermögens dieser Kannen lag wieder Melitta vorn und zwar mit dem Modell Enjoy Therm. In einer Stunde geht die Temperatur hier nur um 3 Grad zurück, bei den anderen sind es 6 bis 10 Grad.

Der ausführliche Test Kaffeemaschinen ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/kaffeemaschinen veröffentlicht.

Apps für Läufer

  • Smartphones werden mit Apps zum Lauftrainer
  • Das spart Geld und Gewicht
  • Am Sonntag größter Marathon-Lauf Deutschlands in Berlin

Berlin, 23. September 2011 - Oft genügt ein kleines Stück Software – die so genannte App – um ein Handy zur mobilen Fahrplanauskunft, zur Taschenlampe oder zum Babyphone zu machen. BITKOM stellt in loser Folge besonders nützliche und interessante Apps vor. Heute: Apps fürs Laufen.

Am Sonntag startet in Berlin das größte Lauf-Event des Jahres: der Berlin Marathon. Der BITKOM zeigt, wie Läufer ihr Training mit den richtigen Hilfsmitteln optimieren können. Viele Jogger sind heute mit einer ganzen Batterie von Geräten unterwegs: Hightech-Uhr mit Microcomputer, MP3-Player, GPS-Gerät, Handy. Auf die meisten teuren Geräte und deren Gewicht könnte man verzichten und sich stattdessen mit einem Smartphone und der richtigen App auf den Weg machen. Sie zeigt den Weg, misst Strecke und Geschwindigkeit, analysiert die Laufeinheiten und stellt darüber hinaus einen individuellen Trainingsplan zusammen – das Ganze für wenige Euro.

Die Apps helfen schon bei der Planung des Trainings. Egal ob für Anfänger oder Marathonläufer, das Smartphone erstellt ein individuell angepasstes Trainingsprogramm. Dazu müssen lediglich Körpergröße, Gewicht, Alter und körperliche Fitness eingegeben werden. Manche Apps verlangen einen kurzen Test, um die Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Einige Programme schlagen zudem Jogging-Strecken vor. Das ist besonders in Gegenden nützlich, in denen man sich nicht auskennt, etwa auf Reisen.

Auch bei der Umsetzung des individuellen Trainingsplans unterstützt das Smartphone den Läufer: Apps helfen beispielsweise dabei, die vorgegebene Laufdauer einzuhalten, und können beim Intervalltraining die richtigen Wechsel von Lauf- und Gehphasen ankündigen. Per GPS-Verbindung können sie die aktuelle Geschwindigkeit ermitteln und dafür sorgen, den Jogger auf der richtigen Route zu halten. Diese Informationen können die Apps auch per Lautsprecher ansagen. Manche Apps funktionieren zusammen mit einem speziellen Chip im Laufschuh. So kann das Handy auch ohne GPS über eine Bluetooth-Verbindung Werte wie Kalorienverbrauch, Streckenlänge und Geschwindigkeit des Läufers ermitteln. Für viele Läufer gehört die passende Musik zum Laufen dazu. Sie können das Mobiltelefon als MP3-Player nutzen. Durch einen zusätzlichen Brustgurt lässt sich die Herzfrequenz messen, das ersetzt die Pulsuhr. Zudem ist man im Fall der Fälle während des Laufens erreichbar und kann im Bedarfsfall Hilfe herbeirufen.

Nach dem Lauf lassen sich die Trainingsergebnisse am PC auswerten: Durchschnittsgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch oder die per GPS aufgezeichnete Route und deren Höhenprofil können analysiert werden. Zudem können die Resultate über soziale Netzwerke ausgetauscht und mit Freunden und Trainingspartnern verglichen werden.

Bei der Nutzung des Smartphones als Trainer gilt es einige Punkte zu beachten:

  • Gerät vor Wasser schützen. Hierfür gibt es passende Hüllen.
  • Die Bedienung des Smartphones kann leicht ablenken, die Konzentration auf den korrekten Bewegungsablauf und die Umgebung – besonders den Straßenverkehr – sollte Vorrang haben.
  • Das Smartphone sollte am Körper fixiert sein, damit es beim Laufen nicht stört oder verloren geht, dafür gibt es beispielsweise spezielle Armbänder.

Apps sind Programme, die sich Smartphone- oder Tablet-PC-Nutzer aus dem Internet auf ihr Gerät laden können und die sich in der Regel sehr einfach bedienen lassen. Die Bandbreite der angebotenen Anwendungen ist groß: Sie reicht von Office-Apps und Nachrichten über Spiele bis hin zu E-Book-Readern und Navigationslösungen. Nach Berechnungen des BITKOM gibt es derzeit weltweit rund 520.000 verschiedene Apps. Der Markt für mobile Anwendungen erlebt derzeit einen regelrechten Boom: Der Umsatz mit Apps betrug 2010 in Deutschland rund 357 Millionen Euro. Das sind 80 Prozent mehr als noch ein Jahr davor. Die Aussichten für den noch jungen Markt sind dabei sehr gut, denn auch die Anzahl der kompatiblen Geräte wächst: Während 2010 noch 7,4 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden, rechnet der BITKOM für 2011 mit 10,1 Millionen.

Geld sparen per Internet

  • Auch Senioren machen sich im Web über Preise schlau
  • 40 Millionen Deutsche haben schon einmal im Internet eingekauft

Berlin, 18. Juli 2011 – Über die Hälfte aller Internetnutzer hat dank des Internets schon einmal Geld gespart. Das ergibt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. 55 Prozent der Bundesbürger geben an, durch das Internet schon einmal Geld bei Einkäufen und Anschaffungen gespart zu haben. „Das Internet als größter Marktplatz der Welt bietet beste Möglichkeiten, Preise zu vergleichen und ein günstiges Angebot zu wählen“, sagte Heinz-Paul Bonn, Vizepräsident des BITKOM. Dabei ist es nicht nur die jüngere Generation, die von Online-Shopping und Preisvergleichen im Web profitiert. Auch jeder zweite Rentner (50  Prozent), der das Internet nutzt, hat so schon Geld gespart.

Mehr als 40 Millionen Deutsche haben schon einmal im Internet eingekauft. Bezahlt wird dabei meist noch traditionell per Rechnung (42 Prozent). Generell lassen sich Online-Shopping und stationärer Handel immer weniger voneinander trennen. Vor einem Kauf in einem Geschäft informieren sich 79 Prozent der Internetnutzer häufig oder gelegentlich im Internet über Produkte und Preise. Umgekehrt informieren sich 68 Prozent der Internetnutzer regelmäßig zunächst im Geschäft, kaufen dann aber im Internet.

Zur Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 1.003 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 721 Internetnutzer. Die Umfrage ist repräsentativ.

Spendenbereitschaft wächst

Spendenbereitschaft wächst

  • Zwei von drei Bundesbürgern geben Geld für einen guten Zweck
  • Jede fünfte Spende kommt per Internet oder Telefon

Das Internet wird für Wohltätigkeitsorganisationen zu einem wichtigen Instrument, wenn es um Spenden geht. So spenden 10 Prozent der Bundesbürger mittlerweile über das Web. Vor einem Jahr waren es erst 7 Prozent, wie aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervorgeht. „Inzwischen bieten alle größeren Hilfsorganisationen die Möglichkeit, bequem per Internet Geld zu spenden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Auf den Webseiten sind elektronische Spendenformulare hinterlegt, die unterschiedliche Zahlungsweisen ermöglichen. [Read more...]

Jeder sechste Internet-Nutzer an Musik-Kauf interessiert

Jeder sechste Internet-Nutzer an Musik-Kauf interessiert

  • 18 Prozent sind bereit, Geld für Songs zu zahlen
  • 112 Millionen Euro pro Jahr, Tendenz steigend
  • Jeder vierte Deutsche findet illegale Kopien akzeptabel

Berlin, 7. September 2010 – Jeder sechste Internet-Nutzer ist an kommerziellen Musikangeboten interessiert. 18 Prozent der Surfer sagen, sie seien grundsätzlich bereit, für Musik aus dem Netz Geld zu zahlen. Das hat eine repräsentative Befragung des Hightech-Verbands BITKOM und der Aris Umfrageforschung ergeben, die anlässlich der „Berlin Music Week“ und der Musikmesse „Popkomm“ veröffentlicht wurde. Der Boom bei Musik-Downloads zeigt aus BITKOM-Sicht, dass das Potenzial für Bezahlangebote im Internet weiter wächst. Musik aus dem Netz sei gefragt wie nie zuvor. [Read more...]

Mehr als jeder Zweite spart Geld durch das Internet

Mehr als jeder Zweite spart Geld durch das Internet

  • Bedeutung von Verbraucherportalen wächst
  • Besonders ältere Menschen orientieren sich vor dem Kauf an Online-Bewertungen

Berlin, 28. Mai 2010 – Mehr als jeder zweite Deutsche ab 14 Jahren (55 Prozent) hat durch das Web bereits Geld bei Anschaffungen und Einkäufen gespart. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. „Im Netz sind die Preise im Durchschnitt niedriger, gleichzeitig wird Transparenz für Verbraucher geschaffen“, kommentiert BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Preissuchmaschinen und Informationsportale [Read more...]

Videokonferenzen können zahlreiche Geschäftsreisen ersetzen

Videokonferenzen können zahlreiche Geschäftsreisen ersetzen

  • Erhöhte Nachfrage nach Videokonferenzen durch Flugausfälle
  • Mittelstand hinkt bei Nutzung hinterher
  • Videokonferenzen sparen Geld und schonen die Umwelt

Berlin, 19. April 2010 – Viele Geschäftsreisen können durch Videokonferenzen ersetzt werden. Anbieter von solchen Konferenzen verzeichnen angesichts der aktuellen Flugausfälle in Europa eine erhöhte Nachfrage, einige bieten zudem Sonderaktionen an. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. „Wer das erste Mal an einer Video-Konferenz mit den neuen Highend-Geräten teilgenommen hat, will am Ende des Gesprächs seinem Gesprächspartner die Hand schütteln – er hat schlicht vergessen, dass der Partner mehrere tausend Kilometer weit weg in einem gleichgestalteten Raum sitzt [Read more...]

Frühjahrsputz fürs Bike: Elf Motorradreiniger im GTÜ-Test

Empfehlenswerte Spezialreiniger gibt’s schon für wenig Geld. Aber der Teuerste ist doch der Beste.

Motorräder verdrecken schlimmer als Autos. Und fürs Putzen gibt’s keine Waschanlagen. Der Schmutz sammelt sich an filigranen Felgenspeichen und schwer zugänglichen Stellen hinter Motorradkoffern und Auspuffblenden. Abgeschleudertes Kettenfett haftet hartnäckig auf Rahmen und Rad. Wenn’s möglichst mühelos wieder sauber werden soll, helfen Spezialreiniger. Aber nicht jeder ist sein Geld auch wert.

motorrad reinigerDie GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat elf handelsübliche Motorradreiniger gründlich getestet und dabei große Unterschiede festgestellt. Nicht nur in der Reinigungsleistung, sondern auch bei den Preisen. Vom billigsten Reiniger für unter 5 Euro bis zum teuersten mit knapp 20 Euro liegt eine Spanne von 400 Prozent. Wobei das teuerste Produkt im Test zugleich auch das Beste war: Als einziger Motorradreiniger erhielt das Sprühgel S100 Total Reiniger von Dr. Wack mit 166 Punkten (von maximal 200 erreichbaren) das Prädikat „sehr empfehlenswert“. Der S100 Total Reiniger des Pflegespezialisten für Autos und Zweiräder erzielte sowohl bei der Reinigungsleistung, als auch in der Anwendung und bei der Materialverträglichkeitsprüfung Bestnoten. Vier Produkte halten die Tester der GTÜ immerhin noch für empfehlenswert. In dieser Gruppe auch zwei vergleichsweise preiswerte Reiniger aus dem auf Motorräder spezialisierten Zubehörhandel: Hein Gerickes Performance MC Gel Motorrad Reiniger für rund 7 Euro und der Procycle Motorrad Gel Spezial Reiniger von Louis für weniger als 9 Euro. Dafür kassieren die beiden die besondere Empfehlung „GTÜ Preis Tipp“.

 

So hat die GTÜ getestet

Anspruchvoll die Testkriterien, denen die Kandidaten unterworfen waren. Zur Bewertung der Reinigungsleistung wurde dreierlei Testschmutz auf Lack- und Aluminiumflächen aufgetragen und angetrocknet. Das simuliert die realen Betriebsbedingungen, unter denen ein Motorrad im Laufe der Zeit unterschiedlich stark verschmutzt. Schwierigste Aufgabe ist dabei die Beseitigung eines regelrecht klebrigen Testschmutzes, der Kettenfetten ähnelt. Dieses Fett klebt ja nicht nur – so wie es sein soll – hartnäckig an der Antriebskette, sondern leider auch an anderen Teilen des Motorrads, wenn es zusammen mit Schmutzpartikeln von der Kette abgeschleudert wird.

Benotet wurde, wie sich nach Auftragen des Motorradreinigers gemäß den zeitlichen Herstellerangaben die leichteren Verschmutzungen durch einen mäßig starken Wasserstrahl vom Aluminium wieder abwaschen lassen. Bei den besonders stark verschmutzten Lackflächen wurde mit mechanischer Unterstützung eines Schwammes gearbeitet.

 

Motorrad Reiniger

 

Makellose Sauberkeit: Fehlanzeige

Die in der Ergebnistabelle als höchstens bedingt empfehlenswert eingestuften Motorradreiniger schafften den Schmutz im schlechtesten Fall kaum sichtbar nur zu einem kleinen Teil weg. Makellose Sauberkeit unter allen Bedingungen brachte zwar kein Reiniger zustande, aber die Top-Five des Tests lieferten allesamt befriedigende bis ausgesprochen gute Ergebnisse.

Neben der Reinigungsleistung hat die GTÜ beim Test auch Wert auf andere Gesichtspunkte, wie das Ablaufverhalten oder die Applikation gelegt, die für Bedienungsanleitung, Handhabung, Dosierbarkeit, Sprühbild oder Einwirkzeit steht. Tendenziell schnitten die Motorradreiniger mit Gelformel beim Ablaufverhalten besser ab, weil im Gegensatz dazu flüssige Reiniger an senkrechten Flächen schlechter haften und daher über die Zeit weniger effizient wirken können. Bei der Applikation mussten Reiniger beispielsweise dann einen Punktabzug hinnehmen, wenn laut Bedienungsanleitung bei starker Verschmutzung sehr lange Einwirkzeiten vorgeschrieben waren, die vom Anwender als nicht komfortabel erachtet werden. Davon betroffen: Dr. Wack, Louis und Hein Gericke.

 

Aggressive Reiniger

Besonders wichtig ist gerade bei Motorradreinigern deren Wirkung auf unterschiedlichste Materialien, wenn sie länger als vom Hersteller vorgeschrieben aufgesprüht werden. Denn an schwer zugänglichen Stellen lässt sich der Reiniger mitunter schlecht abwaschen oder es können Spritzer auf durchsichtigem Plexiglas oder Polycarbonat schon mal übersehen werden. Die allesamt basischen Motorradreiniger (ph-Wert größer 7) wirkten im Test bis zu 24 Stunden auf das Material ein. Dabei zeigte sich, dass Reiniger mit besonders hohen pH-Werten tendenziell aggressiver sind. Im Extremfall zeigte Eisen sogar starke Korrosion und brach Plexiglas an einer mit Metall durchbohrten Stelle. Eher wenig bis fast gar keine Probleme verursachten hingegen die von der GTÜ mit „empfehlenswert“ oder „sehr empfehlenswert“ benoteten Produkte. 

Grafik / Bild : GTÜ

Layer-Ads.de Pleite – kriegen die User ihr Geld?

Viele Layer-Ads.de Kunden werden sich wundern bzw. tun es schon. Wenn man die Hauptseite von Layer-Ads aufruft, bekommt man einen Hinweiß, dass die Domain “layer-ads.de” gesperrt wurde.

Nun sieht es so aus, als ob Layer-Ads nichtmal die Rechnungen seines Providers bezahlen kann. Bereits seit Juli 2009 hat layer-ads seine Kunden nicht mehr ausgezahlt. Schon seit längerer Zeit machten Gerüchte die Runde, dass der Layer-Anbieter pleite sei. Seit 17.12.2009 um 0.00 Uhr ist die Seite von Layer-Ads nun offlinge gestellt.

Im eigenen Interesse sollten die Gerüchte und die Vermutungen aufgeklärt und ein Statement von Seiten der Geschäftsführung abgegeben werden. Sollte sich die Vermutung jedoch bestätigen, dass Layer-Ads pleite ist, so sind auch die letzten Hoffnungen der wartenden Kunden hinfällig. Mit zahlreichen Anklagen wird sich das Unternehmen wohl in jedem Fall abfinden müssen.

IT-Freiberufler-Honorare auf dem Weg nach unten

GULP Stundensatz-Auswertung August 2009: IT-Freiberufler-Honorare auf dem Weg nach unten

Preisdruck auf breiter Front – mit wenigen Ausnahmen

IT-Freiberufler der meisten Positionen – vom Software-Entwickler bis zum Projektleiter – jeden Alters und nahezu überall in Deutschland und in der Schweiz haben ihre Honorarvorstellungen jetzt niedriger angesetzt als vor einem halben Jahr. Ein paar Ausnahmen aber gibt es. Das ist das Fazit aus der GULP Stundensatz-Auswertung August 2009. Die halbjährlich durchgeführte Analyse basiert auf den Stundensatzforderungen der mehr als 70.000 IT-Freiberufler, die ihr Profil in die Datenbank der IT-Personalagentur GULP eingetragen haben, sowie auf den mehr als 600.000 abgewickelten Projektangeboten. [Read more...]

E-Learning spart Zeit und Geld

E-Learning spart Zeit und Geld

  • 17 Millionen Bundesbürger lernen mit Computer und Internet
  • PC-Schulungen und Trainings für den Beruf am beliebtesten
  • Arbeitsagenturen unterstützen Weiterbildung von Kurzarbeitern

Berlin, 26. Juni 2009 – E-Learning entwickelt sich zu einem wichtigen Bestandteil der Aus- und Weiterbildung. Laut einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM setzen 17 Millionen Bundesbürger den Computer gezielt zum Lernen ein. Das entspricht 36 Prozent der PC- und Internetnutzer in Deutschland. Besonders intensiv wird E-Learning in der beruflichen Bildung eingesetzt. Laut Umfrage nutzen 41 Prozent der Berufstätigen und Auszubildenden den Computer für die persönliche Aus- oder Weiterbildung. Unter Rentnern, Hausfrauen und Arbeitslosen sind es immerhin 23 Prozent. „In der aktuellen Wirtschaftskrise sollten die Unternehmen aktiv auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter setzen [Read more...]

Kreditzinsen: Geld ist billig, aber nur für die Bank – Kunden zahlen drauf

12.05.2009 – „Während Banken zu immer günstigeren Konditionen Geld leihen, bleibt das Überziehen des Girokontos in den Dispokredit weiterhin sehr teuer“, schreibt die Zeitschrift Finanztest und rechnet es vor: Auch wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins immer weiter gesenkt hat, bleiben die Zinsen für den Dispositionskredit seit einem Jahr nahezu unverändert hoch. Mit anderen Worten: die Banken kassieren ihre Kunden gehörig ab. [Read more...]

Top-Juroren: Model-Mama Heidi Klum schnappt Dieter Bohlen Medienkrone weg

Top-Juroren: Model-Mama Heidi Klum schnappt Dieter Bohlen Medienkrone weg

Berlin, 06.05.2009 – Deutschlands erfolgreichster Werbe-Export Heidi Klum ist die gefragteste Jurorin in der deutschen Medienwelt. 629 Mal kreiste die Berichterstattung seit Februar dieses Jahres um ihre Person. Die Gründe: Erst kürzlich plauderte Schmusesänger Seal aus, dass seine Frau zum vierten Mal Mutter wird. Auch ihre Castingshow „Germany’s next Topmodel“ sorgte für zahlreiche Diskussionen in der Presse. Pop-Titan Dieter Bohlen verfehlte knapp den ersten Platz. Selbst die Skandale um „Deutschland sucht den Superstar“ konnten Klums Berichterstattung nicht übertreffen. Das ergibt das aktuelle „Promi-Barometer“ der Landau Media AG. Dazu wurde die Berichterstattung von 146 meinungsführenden deutschen Zeitungen und Zeitschriften analysiert.

Nicht immer wird sich Heidi Klum über die hohe Aufmerksamkeit in den Medien gefreut haben. Denn ihre Modelshow erntete auch viel Kritik. Frauenrechtlerin Alice Schwarzer zeichnete beispielsweise die 35-Jährige in ihrer Zeitschrift Emma mit dem „Pascha des Monats“ aus und strafte das Verhalten der Jurorin gegenüber ihren Kandidatinnen ab. Damit ging der Titel erstmalig nicht an einen Mann.

Platz zwei belegt „Deutschland sucht den Superstar“-Juror Dieter Bohlen. Mit 606 Nennungen landet er nur knapp hinter der Model-Mama. Er machte sich in letzter Zeit mit seinen teilweise ungebührlichen Bemerkungen über DSDS-Kandidatin Annemarie Eilfeld wenig beliebt. Besonders die Bild-Zeitung schlachtete die Streitigkeiten großzügig aus. Mit seiner Show schaffte es der Musikproduzent sogar, die SPD in Nordrhein-Westfalen in die Flucht zu schlagen. Diese wollte ihren Landesparteitag ursprünglich in Köln abhalten, wich wegen der wöchentlichen DSDS-Show aber in die Provinz aus.

Insgesamt zeigt sich im aktuellen Promi-Barometer, dass „Germany’s next Topmodel“ und „Deutschland sucht den Superstar“ nicht nur im Fernsehen die Quotenbringer sind. Die ersten sechs Plätze des Promi-Barometers belegen die Juroren beider Shows. So sicherte sich beispielsweise Volker Neumüller von DSDS den dritten Platz. Der Musikmanager, der schon seit drei Jahren bei der Show hinter den Kulissen mitwirkt, sprang nun vor die Kamera. 126 Mal wurde über ihn berichtet. Modelagent Peyman Amin schaffte es mit 116 Beiträgen auf den vierten Platz, unter anderem mit zweifelhaften Äußerungen wie „Eine dicke Frau kommt mir nicht ins Bett“.

Ab dem siebten Platz sind die Medienberichte allerdings wesentlich rarer gesät. Die Jurys der Shows „Top Cut“ sowie „Kocharena“, darunter Boris Beckers Ex, Sandy Meyer-Wölden, und Fußballmanager Reiner Callmund, ziehen mit weniger als 20 Beiträgen kaum mediale Aufmerksamkeit auf sich.

Promi-Barometer der großen TV-Juroren

Rang

Name

Treffer Gesamt

1

Heidi Klum

629

2

Dieter Bohlen

606

3

Volker Neumüller

126

4

Peyman Amin

116

5

Rolf Scheider

101

6

Nina Eichinger

97

7

Sandy Meyer-Wölden

16

8

Udo Walz

15

9

Carine Bartholomé

11

10

Santino Primavera

10

11

Reiner Calmund

8

12

Wolfgang Lippert

7

13

Heinz Horrmann

6

14

Katja Burghardt

2

(Landau Media, Untersuchungszeitraum 01.02.2009 – 30.04.2009)

Das Unternehmen:

Die Berliner Landau Media AG ist einer der führenden Anbieter im Bereich Medienbeobachtung und Medienresonanz-Analysen in Deutschland. Mit 200 Mitarbeitern erstellt Landau Media Analysen und Pressespiegel aus Printmedien, Internet, TV, Hörfunk und Nachrichtenagenturen. Das Unternehmen ist seit über zehn Jahren erfolgreich am Markt tätig. Weitere Informationen unter www.landaumedia.de.

Jeder Zweite spart Geld durch das Web

Jeder Zweite spart Geld durch das Web

  • 88 Prozent der Internetnutzer haben bereits online eingekauft
  • Verbrauchertag: BITKOM für mehr Aufklärung zum Datenschutz
  • Jeder zweite Anwender sieht Hauptverantwortung bei sich selbst

Berlin, 13. März 2009 – Das Internet gewinnt weiter an Bedeutung für das Verbraucherverhalten. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM aus Anlass des Weltverbrauchertages am Sonntag hin. So hat jeder zweite Internetnutzer (53 Prozent) durch das Web bereits Geld bei Anschaffungen und Einkäufen gespart. Das geht aus einer aktuellen Studie des BITKOM hervor. „Das WWW bietet mehr als günstige Shops, die im Wettbewerb um die besten Preise stehen [Read more...]

Start-ups scheitern am häufigsten am Geld

Start-ups scheitern am häufigsten am Geld

  • Zwei Drittel brauchen nicht mehr als 40.000 Euro Startkapital
  • Nur 17 Prozent der Gründer erhalten Geld von Banken
  • BITKOM fordert bessere Bedingungen für private Investoren

Berlin, 5. Mai 2008 – Geplante Unternehmensgründungen scheitern am häufigsten am Geld. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Hightech-Verbandes BITKOM. Befragt wurden dabei Teilnehmer des Gründerwettbewerbs Multimedia des Bundeswirtschaftsministeriums. „Fehlendes Startkapital, unsichere Einnahmen und lukrative Jobangebote bei anderen Unternehmen sind die drei wichtigsten Gründe, warum potenzielle Gründer ihre Ideen nicht weiterverfolgen“, analysiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Bei zwei von drei gescheiterten Gründungsplänen (64 Prozent) fehlten Kapitalgeber für das Start-up, und in jedem dritten Fall spielten Sorgen um das Einkommen eine wesentliche Rolle. „Das ist ein klares Zeichen, dass Start-ups in Deutschland bessere Finanzierungsbedingungen brauchen“, erklärte Scheer. „Eine innovative Volkswirtschaft kann es sich nicht leisten, wertvolle Geschäftsideen in großem Maßstab zu verlieren.“

Das Ergebnis der Studie ist Scheer zufolge auch deshalb ernüchternd, weil viele Start-ups kein sonderlich hohes Anfangskapital brauchen: Zwei Drittel der Gründer kommen in der Startphase mit bis zu 40.000 Euro aus. „Man sollte meinen, dass es bei einer solchen Summe nicht schwierig ist, Kapitalgeber für gute Ideen zu finden“, erklärt Scheer. „In der Realität sieht es leider oft anders aus.“ Einer Mehrheit der Gründer gelingt es nicht, an Kredite, Wagniskapital oder öffentliche Zuschüsse und Darlehen zu gelangen. Scheer: „Zwei Faktoren sind dafür ausschlaggebend: die Skepsis der Geldgeber und Kommunikationsprobleme.“ Zwei von drei abgewiesenen Gründern gaben zu Protokoll, ihre Idee habe die Investoren nicht überzeugt oder sei nicht verstanden worden. „In unserer jungen Branche, die von neuartigen und oft außergewöhnlichen Geschäftsideen lebt, fehlt es häufig an Offenheit der Kapitalgeber“, so Prof. Scheer. Eine weitere Hürde sind unzureichende Sicherheiten – sie sind in jedem dritten Fall einer der Gründe, weshalb die Finanzierung scheitert. Fast ebenso häufig ist das gewünschte Finanzierungsvolumen für Investoren zu klein. „Eine große Summe ist zuweilen leichter zu bekommen als eine kleine“, bedauert Scheer.

87 Prozent der tatsächlich gegründeten Unternehmen starten daher mit Eigenmitteln der Gründer. „Ohne einen großen Anteil an Eigenmitteln sind die meisten Gründungen derzeit nicht möglich“, erläutert Prof. Scheer. Lediglich ein Drittel der Start-ups (31 Prozent) kann auf öffentliches Geld zurückgreifen, etwa von Gründerfonds und Förderbanken. An dritter Stelle der Geldgeber stehen Verwandte und Freunde (22 Prozent), gefolgt von Banken (17 Prozent) und Privatinvestoren (13 Prozent). Risikokapitalgeber (6 Prozent) und weitere Finanzierungspartner spielen eine geringere Rolle.

Der BITKOM fordert daher, die Rahmenbedingungen für privates Beteiligungskapital zu verbessern. „Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde leider auf Eis gelegt“, erklärt Prof. Scheer. „Wir brauchen das Gesetz aber dringend.“ Vor allem steuerliche Anreize sind Scheer zufolge nötig, um Investitionen in Start-ups attraktiver zu machen. So können Verluste bisher nur sehr begrenzt bei der Steuer geltend gemacht werden. „Investoren benötigen auch bessere Bedingungen, um Gewinne zu realisieren und zu reinvestieren“, sagte der BITKOM-Präsident.

Die Studie ist kostenlos im Internet verfügbar unter: http://www.bitkom.org/de/mittelstand/51998.aspx