June 20, 2013

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

  • Online-Anteil aller verkauften Geräte seit 2007 mehr als verdoppelt
  • DVD-Player und Digitalkameras gehen im Netz am besten

Berlin, 15. August 2012 – Fast jeder fünfte (18 Prozent) Fernseher wird in Deutschland heute im Internet gekauft. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts GfK. Danach haben die Verbraucher im ersten Halbjahr 2012 in Deutschland im Schnitt 15 Prozent der Unterhaltungselektronik online gekauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um einen Prozentpunkt. Im Gesamtjahr 2007 lag der Online-Anteil an den verkauften Fernsehern, DVD-Playern, Digitalkameras etc. erst bei 6 Prozent. „Die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal für Unterhaltungselektronik hat eine kritische Größe erreicht“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Selbst technologisch sehr hochwertige Produkte wie 3D-Fernseher verkaufen sich online sehr gut.“ Immer mehr stationäre Einzelhändler reagieren auf das sich ändernde Verbraucherverhalten. Sie eröffnen eigene Webshops, nutzen das Internet als Werbekanal und überzeugen ihre Kunden mit Zusatzdienstleistungen, die Online-Shops nicht anbieten.

Gründe für den anhaltenden Boom des E-Commerce sind die steigende Verbreitung von schnellen Internetzugängen und die immer übersichtlicher und bequemer werdenden Online-Shops. Zudem versprechen sich die Verbraucher Preisvorteile von einem Kauf im Netz. Die höchsten Anteile beim Internetverkauf von Unterhaltungselektronik erzielen in Deutschland DVD-Player mit einem Online-Anteil von 25 Prozent und Digitalkameras mit 22 Prozent. Dagegen werden nur 11 Prozent aller Aufnahmemedien und Speicherkarten im Internet gekauft. Den niedrigsten Online-Anteil erzielen Set-Top-Boxen mit 9 Prozent.

Zur Methodik: Die GfK Retail and Technology GmbH erhob im Rahmen einer repräsentativen Handelsstichprobe den Umsatz von technischen Geräten in Deutschland sowie den Anteil der Internetverkäufe am Umsatz im Bereich der Privatkunden.

Fernseher: Die besten im Test sind von Philips

Fernseher: Die besten im Test sind von Philips

Einen neuen Fernseher zu Weihnachten? Die moderne Generation der LCD-Geräte unterscheidet sich in Leistung, Preis und Ausstattung. Nur sechs von 20 Geräten im Test, darunter vier von Philips, liefern ein „gutes“ Bild und einen „guten“ Ton. Im aktuellen Vergleich stellt die Stiftung Warentest Fernseher in drei Größenklassen vor, mit 80 bis 120 cm Bildschirmdiagonale und Preisen von rund 400 bis 3.300 Euro. Sie können TV-Programm und Internet miteinander verbinden, auch Smart TV genannt. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test.

Smart TV macht den Fernseher zum zentralen Bildschirm im Haushalt. Per Knopfdruck auf der Fernbedienung schrumpft das Fernsehbild zu einem kleineren Fenster, die restliche Fläche ist gespickt mit Apps ähnlich dem Bildschirm eines Smartphones. Darunter sind Anwendungen zu Facebook, Twitter und Youtube. So können Zuschauer fernsehen und zugleich das Gesehene im sozialen Netzwerk teilen. Die App der Berliner Philharmoniker zum Beispiel führt den Zuschauer live in die Konzerte des Orchesters. Auch gespeicherte Musik, Videos und Fotos lassen sich dort abspielen. Dafür muss das Smart TV-Gerät zu Hause vernetzt werden

Smart-TV sollte laut test nicht das einzige Kriterium beim Kauf eines neuen Fernsehers sein. Viel wichtiger sind ein „gutes“ Bild und ein geringer Stromverbrauch, das Gehäuse sollte auch keine Flammschutzmittel enthalten. Nur wenige Fernseher bieten einen „guten“ Ton. Wer seinen Fernseher an eine Anlage mit Stereo- oder Raumklang anschließt, kann dieses Manko ausgleichen.

Der ausführliche Test Fernseher ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fernseher veröffentlicht.

Alle 6 Jahre ein neuer Fernseher

  • Austauschzyklus bei TV-Geräten hat sich beinahe halbiert
  • Trend zu größeren Bildschirmen, Connected TV, HDTV und 3D
  • Absatzrekord bei Flachbildfernsehern
  • Kunden geben im Schnitt 663 Euro für Flachbildfernseher aus

Fernsehgeräte werden immer häufiger ausgetauscht. In der Ära der Röhrenfernseher schafften die deutschen Haushalte etwa alle zehn  Jahre ein neues TV-Gerät an, jetzt knapp alle sechs Jahre. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten der GfK Retail and Technology mit. „Innovationen wie HD-TV, 3D oder Internetanschluss beschleunigen den Austausch“, sagte Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium. Dazu kommen technische Verbesserungen bei der Bildqualität und Ausstattungsmerkmale wie LED-Technik oder Plasma-Displays der neuesten Generation. Sie ermöglichen besonders dünne Gehäuse und einen deutlich geringeren Energiebedarf. „Auch ein niedriger Stromverbrauch ist in Zeiten hoher Energiepreise zu einem wichtigen Argument für die Neuanschaffung geworden“, sagte Haupter. „Früher wurden die Geräte ausgetauscht, wenn sie kaputt waren. Heute schafft man einen Fernseher an, um neue Funktionen nutzen zu können oder einen größeren Bildschirm zu genießen.“Neun Millionen Flachbildfernseher wurden laut EITO 2010 verkauft, so viele wie noch nie. Für 2011 wird mit 9,5 Millionen verkauften Geräten ein erneuter Absatzrekord erwartet. Begünstigt wird dieser Absatzschub durch den derzeitigen Tiefstand bei den Preisen. Waren 2008 durchschnittlich 830 Euro für einen Flachbildfernseher zu zahlen, so sind es 2011 trotz besserer Qualität und zusätzlicher Funktionen nur noch 633 Euro, fast 25 Prozent weniger. Wegen der stetig sinkenden Preise wird der Umsatz mit dem Absatzwachstum nicht Schritt halten können.

Hinweis zu den Datenquellen: Die Austauschzyklen basieren auf Schätzungen der GfK Retail and Technology. Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten IDC, IDATE und GfK zusammen.

Jeder dritte Teenager wünscht sich PC zu Weihnachten

Jeder dritte Teenager wünscht sich PC zu Weihnachten

  • Auch eigener Fernseher und Digitalkamera sind begehrt
  • Mädchen wünschen sich fast ebenso oft Technik wie die Jungs

WeihnachtenBerlin, 12. Dezember 2010 – Jeder dritte Teenager (32 Prozent) wünscht sich zu Weihnachten 2010 einen Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM unter 10- bis 18-Jährigen ergeben. „Ein eigener [Read more...]

Berliner Kinder schauen am wenigsten TV

71 Minuten: So lange sitzen Kinder zwischen drei und 13 Jahren in Berlin täglich vor dem Fernseher. Wie eine media control Sonderstudie zeigt, ist das im Bundesländervergleich die niedrigste Sehdauer innerhalb der Altersgruppe. Neben den Hauptstadt-Kids schalten auch die kleinen Fernsehzuschauer in Rheinland-Pfalz (77 Minuten), Hamburg und Bayern (jeweils 80 Minuten) insgesamt seltener ein.

Hohe Werte gibt es dagegen in Thüringen: Hier investieren die Kleinen [Read more...]

Von der Festplatte auf den Fernseher

Hochauflösende Videospieler fürs Wohnzimmer
Hannover, 26. April 2010 – Mit Festplattenplayern oder Streaming-Clients für rund 100 Euro kann man seine Mediensammlung in bester Auflösung am neu erstandenen TV-Gerät präsentieren. Ist das private Archiv erschöpft, kann man mit einigen dieser Abspielgeräte sogar Musik, Videos und Filme direkt aus dem Internet abrufen, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 10/10.

Das c’t-Testfeld der 13 HD-Zuspieler, die hochaufgelöste Videos und Fotos per HDMI an den Fernseher schicken, teilt sich grob in zwei Gruppen. Auf der einen Seite stehen kompakte Streaming-Clients, die Medien wahlweise aus dem Netzwerk oder von USB-Speicher wiedergeben. Die andere Seite bilden die klassischen Multimediafestplatten, die zusätzlich Raum für eine interne Festplatte bieten.

Bei der Wiedergabe von Fotos werden die gängigen Bildformate wie JPEG unterstützt, nicht jedoch die von Fotoprofis favorisierten Raw-Formate. Beim Abspielen von Musik bietet keiner der Kandidaten großen Komfort. Zwar mangelt es nicht an der Formatunterstützung, wohl aber an einer übersichtlichen Aufbereitung der Musiksammlung. Lobenswerte Ausnahme sind hier die Musikbereiche bei Sitecoms TV Media Player und dem TV Live von Western Digital. In puncto Energiesparen besteht für alle HD-Zuspieler noch Nachholbedarf: Komplett per Netzschalter lässt sich kein Gerät vom Stromnetz trennen.

Bis auf den Festplattenspieler der Firma Memup, der gravierende Schwächen in allen Bereichen zeigte, ähneln sich die Player bei der Formatunterstützung sehr stark. Auch preislich liegen sie mit gut 100 Euro in einer Klasse. Besonderheiten bieten lediglich Asus und Trekstor. So punktet der O!Play Air von Asus mit einer sorgsam entwickelten Hardware-Plattform mit integriertem WLAN und die MovieStation Xtreamer aus dem Hause Trekstor glänzt durch eine ständig aktualisierte Firmware mit vielen Zusatzfunktionen.

Überraschen konnte der TV Media Player von Sitecom. Was technisch zunächst wie eine bloße Kopie des Erfolgsmodells von Western Digital wirkte, konnte das Original in vielen Punkten überbieten. “Der Platzhirsch WD TV Live von wird es künftig schwerer haben, seine Top-Position bei den HD-Zuspielern zu verteidigen”, sagt c’t-Redakteur Sven Hansen.

Fernseher mit Internet-Anschluss boomen

Fernseher mit Internet-Anschluss boomen

  • 2009 wurden mehr als eine halbe Million Hybrid-Geräte verkauft
  • Nachrüstung älterer Fernseher möglich
  • Kongress für Heimvernetzung im Mai in Köln

Berlin, 8. April 2010 – Das Internet erobert die Wohnzimmer. Der Absatz internetfähiger Fernseher steigt in Deutschland derzeit stark an. Im vergangenen Jahr wurden nach einer Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK 550.000 TV-Geräte mit integriertem Web-Zugang verkauft. 2010 werden es nach Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM rund 2 Millionen Stück sein – das ist fast eine Vervierfachung des Absatzes. Damit ist mehr als jeder fünfte verkaufte Flachbildfernseher internetfähig [Read more...]