May 24, 2013

Almanya – Willkommen in den Kino-Charts

“Almanya – Willkommen in Deutschland” heißt es auf Platz fünf der media control Kino-Charts. Die multikulturelle Komödie über Klischees von Deutschen und Türken ist der höchste Neueinsteiger. Nach vorläufigen Angaben sahen rund 128.000 Zuschauer den ersten Kinofilm von Regisseurin Yasemin Samdereli am Startwochenende.

“The King’s Speech” hält das Zepter in der Hand. Der “Oscar”-Gewinner lockte erneut 222.000 Besucher vor die Leinwände. Mit 166.000 gelösten Karten rangiert “Kokowääh” weiter an zweiter Stelle.

Auf Position sieben wirbeln Matt Damon und Emily Blunt Gottes Plan durcheinander. 104.000 Kinofreunde entschieden sich von Donnerstag bis Sonntag für George Nolfis Mystery-Thriller “Der Plan”. Dahinter landen die Farrelly-Brüder Bobby und Peter mit ihrer neuen Komödie “Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln”, für die 95.000 Tickets verkauft wurden.

Teenie-Star Justin Bieber bringt seine erste Musikdokumentation in die Kinos. “Justin Bieber – Never Say Never” zeigt den außergewöhnlichen Aufstieg des 17-jährigen Sängers, den sich 64.000 Fans nicht entgehen ließen.

Sechs von zehn Deutschen finden 18 Euro Rundfunkgebühr zu viel

Sechs von zehn Deutschen finden 18 Euro Rundfunkgebühr zu viel

  • 54 Prozent halten künftige Haushaltsabgabe für gerechter
  • Mehrbelastung für jeden dritten Bundesbürger und über die Hälfte der mittelständischen ITK-Unternehmen

Berlin, 31. August 2010 – Monatlich 18 Euro für die öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosender finden fast zwei Drittel (60 Prozent) der Deutschen zu viel. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Befragung des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM hervor. „Das ist ein klares Signal: Wir müssen langfristig den Automatismus stoppen, dass die Rundfunkgebühren ständig steigen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Den Betrag von 17,98 Euro müssen heute alle Nutzer bezahlen, die ein Radio und einen Fernseher besitzen. Wer nur Radio oder einen Internet-PC hat, zahlt für die Empfangsmöglichkeit eine reduzierte Gebühr von 5,76 Euro. [Read more...]

Knapp 40 Prozent der Deutschen geben Passwörter weiter

Knapp 40 Prozent der Deutschen geben Passwörter weiter

  • Ostdeutsche etwas misstrauischer als Westdeutsche
  • BITKOM empfiehlt Passwort-Safes zu sicher Schlüsselverwaltung

Berlin, 3. Juni 2010 – Die Deutschen gehen recht freizügig mit ihren Passwörtern um. 37 Prozent geben private Passwörter für ihren PC, Internet-Seiten und Co. an andere weiter. Auch am Arbeitsplatz vertraut jeder Dritte berufliche Passwörter anderen Personen an. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des [Read more...]

Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein

Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein

  • Zuwachs um zehn Prozentpunkte
  • Neue Bezahlsysteme im Internet legen stark zu
  • Kreditkarten werden beim Online-Shopping kaum eingesetzt

Berlin, 19. Mai 2010 – Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Ende 2008 hatte erst jeder zweite Erfahrungen mit Online-Shopping. „Das Internet bietet einen bequemen Weg einzukaufen [Read more...]

Software und IT-Dienstleistungen sind die Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft

Software und IT-Dienstleistungen sind die Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft

  • Fraunhofer ISI-Studie: Deutsche Schlüsselbranche systematisch unterschätzt

Hannover, 3. März 2010 - Die Software- und IT-Dienstleistungsbranche in Deutschland entwickelt sich zu einem eigenständigen Wirtschaftsfaktor, dessen Bruttowertschöpfung und Beschäftigung sich in den nächsten zwei Jahrzehnten verdoppeln wird. Bis 2030 steht ein Beschäftigungswachstum von 80 Prozent bevor, was rund 452.000 neuen Arbeitsplätzen entspricht. Die Branche spielt zudem eine zentrale Rolle bei intelligenten Netzen und Technologien, mit der die Gesellschaft künftige Herausforderungen wie etwa den Klima- oder demographischen Wandel bewältigen kann. Doch derzeit wird der Sektor als treibende Wirtschaftskraft und Querschnittsfunktion in der Standort- und Industriepolitik systematisch unterschätzt. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Karlsruher Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, die im Auftrag von BITKOM, IDS Scheer, SAP sowie der Software AG erstellt und heute anlässlich der IT-Messe CeBIT in Hannover präsentiert wurde.

Die Software- und IT-Dienstleistungsbranche in Deutschland wächst kontinuierlich: In den letzten Jahren entwickelte sich diese Branche besser als die Gesamtwirtschaft und verzeichnete neben einer steigenden Bruttowertschöpfung ebenso einen Anstieg im Umsatz, Produktionsumfang als auch in der Anzahl von Arbeitsplätzen. Im Jahr 2030 wird der Sektor in Deutschland eine Bruttowertschöpfung von jährlich 90 Mrd. Euro erwirtschaften, den Umsatz im Maschinenbau prognostizieren Experten von Prognos dahingehend mit 100,8 Mrd. Euro und im Fahrzeugbau mit 115,1 Mrd. Euro. Die in Deutschland aus volkswirtschaftlicher Sicht oftmals besonders beachteten Sektoren Maschinen- und Fahrzeugbau werden in den kommenden 15 bis 20 Jahren im Wachstum stagnieren, während die Software- und IT-Dienstleistungsbranche ihren Anteil an der Bruttowertschöpfung verdoppeln wird.

Die Software- und IT-Dienstleistungsbranche gewinnt in Zukunft weiter an Bedeutung, wenn es um die digitalen Grundlagen für Wirtschaft und Gesellschaft geht. Der Anteil dieser Branche an der Gesamtbeschäftigung wird so bis 2030 von 1,42 Prozent (2007) auf 2,72 Prozent ansteigen und somit bis zu 452.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Anteil der Software- und IT-Dienstleistungsbranche an der Gesamtbruttowertschöpfung wächst im gleichen Zeitraum auf nahezu 3,23 Prozent an. Im Jahr 2030 umfasst der Software- und IT-Dienstleistungssektor knapp 1,016 Mio. Beschäftigte, der Maschinenbau etwa 0,947 Mio. gefolgt vom Fahrzeugbau mit rund 0,885 Mio. Arbeitsplätzen.

Software als Motor für Innovation und Wachstum
Die Software- und IT-Dienstleistungsbranche ist von hoher Dynamik und Innovationsfähigkeit geprägt: Zum einem verzeichnet die Branche eine hohe Zahl von jährlichen Unternehmensgründungen und zum anderen verfügt sie über eine starke Technologie- und Forschungsorientierung. So entfallen rund 60 Prozent der Unternehmensgründungen für technologische Dienstleistungen allein auf den Software- und IT-Dienstleistungs- sowie den TK-Sektor. Trotz derzeitiger Wirtschaftskrise ist dieser Trend weiterhin unverändert und stimuliert durch die Innovationskraft der Branche Wertschöpfung und Produktivität anderer Wirtschaftssektoren.

“Software und IT-Dienstleistungen sind Querschnitttechnologien und ein wichtiges strategisches Wachstumsfeld für den Industriestandort Deutschland“, erklärt BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer. „Mittlerweile hängen über die Hälfte aller Industrieprodukte mittelbar oder unmittelbar vom Einsatz von ITK-Technologien ab. So arbeiten heute außerhalb der Software- und IT-Dienstleistungsbranche bereits mehr IT-Fachkräfte als im Sektor selbst.”

Software und IT-Services lösen gesellschaftliche Herausforderungen
Die Software- und IT-Dienstleistungsbranche leistet mit ihrer Innovationskraft auch einen wesentlichen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Denn Software nimmt heute bereits eine zentrale Rolle ein, in dem sie vielen bestehenden Netzen und Technologien eine „intelligente“ Funktionalität hinzufügt. Die flächendeckende Versorgung mit intelligenten Netzen auf Breitbandbasis als Basisinfrastruktur der Wissensgesellschaft gehört ebenso dazu, wie die Sicherung der Energieversorgung, das Bewältigen des Klimawandels oder die Verbesserung der medizinischen Versorgung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung.

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG: “Deutschland hat im Wachstumsmarkt IT international nur Chancen bei Telekommunikation und Software. Angesichts der Bedeutung von Software für Innovationen in allen Industriebranchen und der öffentlichen Verwaltung braucht Deutschland eine eigenständige und wettbewerbsfähige Software-Industrie. 100 Softwarefirmen mit mindestens 100 Mio. Euro Umsatz muss unser Ziel sein. Hier hilft, wenn die Politik die Softwareindustrie strategisch in der Wirtschafts- und Innovationspolitik verankert. Durch die Einrichtung eines speziellen „Software-Fonds“ innerhalb des geplanten High-Tech-Fonds II oder durch den verstärkten Einsatz innovativer Softwareprodukte im öffentlichen Bereich werden wesentliche Zeichen gesetzt.“

Handlungsempfehlungen für die Standort- und Industriepolitik
Software wird mittlerweile zwar als Schlüssel- und Querschnittstechnologie in geförderten Aktivitäten berücksichtigt, aber die Branche selbst ist kaum oder gar nicht Ziel von Maßnahmen. Eine nachhaltige und abgestimmte Strategie aller Interessensgruppen aus der Politik, der Branche und Unternehmen kann die Weichen stellen, um der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Branche gerecht zu werden. Dazu zählen vor allem:

Bestehende IT-Cluster auf nationaler und europäischer Ebene nachhaltig unterstützen
Durch die gezielte Förderung von Unternehmenskooperationen und übergreifende Leuchtturmprojekte können existierende Standorte sowie Cluster der Software- und IT-Dienstleistungsbranche gestärkt und ausgebaut werden.

Gezielte Einbeziehung in Zukunftsprojekte wie Energie, Mobilität, Gesundheit und Verwaltung
Da Software als Kernbestandteil intelligenter Netze wesentlich für den Erfolg großer Zukunftsprojekte wie Elektromobilität, Energieeffizienz sowie der Modernisierung des Gesundheitswesen oder der Verwaltung ist, sollte die Branche explizit in die entsprechende Großprojekte mit einbezogen werden.

Die Rahmenbedingungen auf Wachstum ausrichten
Um das aufgezeigte Wachstumspotenzial der Software- und IT-Dienstleistungsbranche umfassend auszuschöpfen, sollte der Staat als Auftraggeber sein Nachfragepotenzial ausnutzen. Das Schaffen von Anreizen für Venture Capital-Investitionen in deutsche Unternehmensgründungen, gewährleistet eine anhaltende Gründungsdynamik und schafft Wachstumsmöglichkeiten. Ein Ausbau der F&E-Förderung durch steuerliche Anreize stärkt die Innovationsdynamik und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

„Um vor den Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs weiterhin bestehen zu können, benötigt Deutschland eine breite Förderung von Forschung und Entwicklung“, kommentiert Michael Kleinemeier, Geschäftsführer von SAP Deutschland. „Damit lassen sich Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen abbauen und weitere Impulse für Innovationen und Unternehmensgründungen setzen.“

 

Informationen zur Studie
Das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) führte unter wissenschaftlicher Leitung von Timo Leimbach die Studie „Software und IT-Dienstleistungen: Kernkompetenzen der Wissensgesellschaft Deutschland“ durch. Die Studie des Fraunhofer ISI im Auftrag von BITKOM, IDS Scheer, SAP und der Software AG wertete dazu die Ergebnisse zahlreicher deutscher sowie internationaler Untersuchungen aus und leitet daraus zentrale Handlungsempfehlungen ab. Ziel der Untersuchung war es, die Rolle der Software-Branche hinsichtlich gesamtwirtschaftlichen Wachstums, Beschäftigung sowie des Beitrags zur Wissensgesellschaft zu analysieren. Die Studie ist als Download erhältlich unter: http://isi.fraunhofer.de/isi-de/t/projekte/tl-softwareindustrie-in-deutschland.php

Informationen zum Fraunhofer ISI
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert die Rahmenbedingungen von Innovationen. Wir erforschen die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellen wir unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Unsere Expertise liegt in der breiten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz. Weitere Informationen unter: http://www.isi.fraunhofer.de

Informationen zu BITKOM
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.300 Unternehmen, davon 950 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein. Weitere Informationen unter: http://www.bitkom.org

Informationen zur Software AG
Software AG ist weltweit führend im Bereich Business Process Excellence. Seit über 40 Jahren steht unser Name für Innovation: Adabas, die erste transaktionale Hochleistungsdatenbank, ARIS, die ersten Plattform zur Analyse von Geschäftsprozessen, und webMethods, der erster B2B-Server und die erste SOA-basierte Integrationsplattform. Wir liefern unseren Kunden Produkte, Lösungen und Services für das Management von Geschäftsprozessen (BPM), die sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit bei niedriger Total-Cost-of-Ownership auszeichnen und die vollständige Lieferkette abdecken. Unsere branchenführenden Marken ARIS, webMethods, Adabas, Natural und IDS Scheer Consulting fügen sich zu einem einzigartigen Portfolio zusammen. Wir bieten Software und Services für den Entwurf von Prozess-Strategien sowie das Design, die Implementierung und die Überwachung von Prozessen; SOA-basierte Integration und Datenmanagement; prozessgesteuerte SAP-Implementierung sowie strategische Prozessberatung und Dienstleistungen. 2009 erzielte die Software AG einen Umsatz von 847 Millionen Euro (IFRS, ungeprüft). Mit unseren 6 000 Mitarbeitern beliefern wir über 10 000 Kunden in 70 Ländern weltweit. Unser umfangreiches Angebot an Software und Services ermöglicht unseren Kunden, ihre Geschäftsergebnisse schneller zu erreichen. Die Software AG hat ihren Hauptsitz in Deutschland und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE 0003304002 / SOW). Ausführliche Presse-Informationen zur Software AG sowie eine Bild- und Multimedia-Datenbank finden Sie online unter: www.softwareag.com/de/press

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei mehr als 95.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen einen vorläufigen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: http://www.sap.de oder http://www.sap.com.

Ein Drittel der Deutschen rechnet mit wirtschaftlichem Aufschwung im nächsten Jahr

Ein Drittel der Deutschen rechnet mit wirtschaftlichem Aufschwung im nächsten Jahr

GfK-Frage des Monats in Kooperation mit der “Welt am Sonntag” zur Wirtschaftskrise

14. Juni 2009 – Etwa ein Drittel der Deutschen geht davon aus, dass es ab Mitte 2010 mit der Wirtschaft wieder aufwärts gehen wird. Rund 10 Prozent sind optimistischer und erwarten einen früheren Aufschwung. Dies ergab die aktuelle Frage des Monats – eine Studienreihe, die die GfK monatlich in ihrem Omnibussystem in Kooperation mit der „Welt am Sonntag“ erhebt.

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Mehrheit der Deutschen will Gesundheitskarte

Mehrheit der Deutschen will Gesundheitskarte

  • BITKOM fordert schnellen Rollout und Einführung weiterer Funktionen wie Notfalldaten und elektronische Patientenakte
  • Effizientes Informationsmanagement würde Gesundheitssystem finanziell entlasten

Hannover, 4. März 2009 – Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich die Gesundheitskarte mit Notfalldatensatz und Zugang zur elektronischen Patientenakte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die der Hightech-Verband BITKOM im Rahmen der Computermesse CeBIT vorgestellt hat. Drei Viertel der Bürger (74,7 Prozent) wünschen sich eine zentrale Speicherung von medizinischen Daten an einem sicheren Ort. „Damit sind die Kritiker widerlegt: Die Menschen wollen umfassende Funktionen auf der elektronischen Gesundheitskarte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. [Read more...]

Zwei Drittel der Deutschen wollen 2009 neue Hightech-Produkte anschaffen

Zwei Drittel der Deutschen wollen 2009 neue Hightech-Produkte anschaffen

  • Jugendliche kaufen Handys, Senioren Flachbildfernseher
  • Preise für Notebooks um 23 Prozent gesunken
  • Winterschlussverkauf läuft an

Berlin, 18. Januar 2009 – Zwei Drittel der Bundesbürger planen im Jahr 2009 den Kauf von Elektronik-Produkten für zu Hause. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1001 Deutschen ergeben. Danach steht Computer-Zubehör an der Spitze der Einkaufsliste. Ein Viertel der Befragten will entsprechende Produkte wie Speicherkarten, PC-Mäuse, Drucker oder Webcams anschaffen oder verschenken. Auf Platz zwei folgen Handys, die 19 Prozent aller Deutschen in nächster Zeit kaufen wollen. Flachbildfernseher stehen an dritter Stelle mit 18 Prozent. [Read more...]

BITKOM kürt Sieger des Deutschen Internetpreises 2008

BITKOM kürt Sieger des Deutschen Internetpreises 2008

  • Drei Gewinner aus München und Berlin
  • Auszeichnung für beste Hightech-Strategien im Mittelstand
  • Zwei von drei Firmen im ITK-Mittelstand erwarten Plus für 2008

Berlin, 7. November 2008 – Drei junge mittelständische Hightech-Unternehmen aus Bayern und Berlin sind die Gewinner des Deutschen Internetpreises 2008: Die ubitexx GmbH und die 1stplan GmbH, beide aus München, sowie die MY HAMMER AG aus Berlin. Eine unabhängige Jury hat ihre Internet-Dienste unter mehr als 300 Bewerbern ausgewählt. [Read more...]

Zwei von drei Deutschen finden GEZ-Gebühr zu hoch

Zwei von drei Deutschen finden GEZ-Gebühr zu hoch

  • Nur 35 Prozent akzeptieren den Betrag
  • ARD und ZDF sollten sich auf Grundversorgung beschränken
  • Chance zur Neuregelung der Rundfunkgebühren nutzen

Berlin, 25. September 2008 – Fast zwei Drittel der Deutschen finden die aktuellen GEZ-Gebühren zu hoch. Das hat der Webmonitor ergeben, eine repräsentative Erhebung von Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Demnach sagten 39 Prozent der Befragten, der Betrag sei zu hoch. Weitere 23 Prozent halten ihn für „viel zu hoch“. Als angemessen bezeichnet nur jeder Dritte (35 Prozent) die Gebühr, die für Fernsehen und Radio bei 17,03 Euro pro Monat liegt. [Read more...]

Neun von zehn jungen Deutschen haben Web-Zugang

Neun von zehn jungen Deutschen haben Web-Zugang

  • Junge Generation bestens mit Internet und E-Mail ausgestattet
  • Beliebt sind Sofortnachrichten, Online-Fotoalben und Foren
  • Mädchen und Jungs nutzen das Netz unterschiedlich
  • BITKOM gibt Internet-Tipps zum Kindertag am 20. September

Berlin, 18. September 2008 – Die junge Generation ist gut vernetzt: 87 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren haben einen PC mit Internet-Zugang. Das hat eine repräsentative Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Jugendliche und junge Erwachsene nutzen das Netz am intensivsten“, kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die Daten. Zum Vergleich: In der Bevölkerung ab 30 Jahren verfügen nur 54 Prozent der Deutschen über einen Internet-PC.

Auch mit E-Mail-Adressen sind die Jüngeren besser ausgestattet. 45 Prozent haben bereits zwei oder mehr elektronische Postfächer. Die E-Mail hat einen festen Platz im Alltag. Mehr als die Hälfte der jungen Internet-Nutzer rufen ihre privaten Mails mindestens einmal täglich ab, jeder sechste sogar mehrmals am Tag. Die digitale Post bedeutet für die junge Generation vor allem einen Gewinn an Flexibilität und Lebensqualität. Das sagen jeweils neun von zehn Anwendern (92 bzw. 91 Prozent). Die E-Mail-Nutzer zwischen 14 und 29 schätzen aber auch ein Plus an Information und Unterhaltung (84 bzw. 69 Prozent).

In der jungen Generation zwischen 10 und 29 Jahren besonders beliebte Internet-Aktivitäten sind darüber hinaus Sofortnachrichten über das Web (Instant Messages), das Einstellen von Fotos im Netz, die Beteiligung an Diskussionsforen und Internet-Telefongespräche. Das geht aus einer weiteren Studie des BITKOM hervor. Gerade für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren ist Online-Kommunikation selbstverständlich: 94 Prozent der Mädchen und 86 Prozent der Jungen nutzen Sofortnachrichtendienste (Messenger) und andere Kommunikationsplattformen. Auch beim Einstellen von Fotos haben die Mädchen die Nase vorn: 72 Prozent von ihnen veröffentlichen Bilder, während das nur 40 Prozent der Jungen tun. Jungs wiederum diskutieren in Foren deutlich intensiver als Mädchen (43 gegenüber 11 Prozent) und telefonieren häufiger übers Internet (35 gegenüber 22 Prozent). „Sowohl Mädchen als auch Jungen nutzen das Web intensiv“, erklärt BITKOM-Präsident Prof. Scheer, „aber sie haben sehr unterschiedliche Interessen.“

Zum Kindertag, der in vielen Bundesländern am 20. September gefeiert wird, einige Web-Tipps des BITKOM für junge Nutzer und deren Eltern:

1. Privatsphäre
Gerade für Jugendliche ist im Internet das richtige Maß an Privatsphäre wichtig. Im täglichen Leben würden die meisten Menschen Unbekannten kaum ihr Privatleben offenbaren. Auch im Web haben es die Nutzer selbst in der Hand, den Zugang zu privaten Infos zu beschränken. In Online-Netzwerken (Communitys) lässt sich meist zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. Bekannte haben Zugriff auf die neuesten Fotos, andere nicht. Gleiches gilt für persönliche Kontaktdaten oder Infos zum eigenen Freundeskreis. Frei zugängliche Partyfotos im Netz können zum Beispiel bei der späteren Bewerbung um einen Job schaden.

2. Kinderschutz im Betriebssystem
Kinder sollen das Internet auf eigene Faust entdecken können, aber vor möglichen Gefahren geschützt werden. In einem ersten Schritt können Eltern dafür die Internet-Einstellungen des PCs verändern. Manche Betriebssysteme und Web-Programme (Browser) bieten Filter gegen Gewalt- und Sex-Darstellungen. Wichtig: Eltern sollten im PC für ihr Kind ein eigenes Nutzerprofil (Benutzerkonto) anlegen, wo es diese Filter nicht einfach selbst entfernen kann. Abhängig von Betriebssystem und Web-Software ist es auch möglich, für Kinder eigenhändig eine Positivliste mit Webseiten anzulegen. Dann kann das Kind nur auf diesen ausgewählten Seiten surfen. Dafür müssen Eltern mehr Zeit einplanen.

3. Kinderschutz mit spezieller Software
Jugendgefährdende Inhalte lassen sich besonders effizient mit einer speziellen Kinderschutz-Software herausfiltern. Ein solches Programm können Eltern zum Beispiel auf der Seite www.fragfinn.de kostenlos herunterladen. Es arbeitet mit den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista zusammen und schafft einen geschützten Surf-Raum für Kinder. Die jüngsten Nutzer können dann nur Webseiten lesen, die von Medienpädagogen anhand strenger Kriterien geprüft wurden. Dieser Surf-Raum umfasst derzeit 4.200 Internet-Domains mit 30 Millionen einzelnen Webseiten. Die Initiative wird von der Bundesregierung, großen Unternehmen, dem BITKOM und anderen Verbänden getragen. Zudem bieten kommerzielle Anbieter Jugendschutz-Software an.

4. Kinder- und Jugendportale: Fragfinn und Internauten
Die Seite www.fragfinn.de bietet nicht nur eine Kinderschutz-Software, sondern ist auch ein jugendgerechtes Portal zum Internet. So gibt es eine Suchmaschine, Nachrichten und Surf-Tipps. Ein weiteres pädagogisch aufbereitetes Angebot ist das Portal www.internauten.de. Es gehört zur Initiative „Deutschland sicher im Netz“, die ebenfalls vom BITKOM unterstützt wird. Surf-Tipps bietet auch andere Seiten (siehe unten).

5. Lesezeichen und Startseite
Besonders Kindern im Grundschulalter hilft es, wenn die Eltern ihnen im Internet-Programm eine Liste mit Web-Lesezeichen (Favoriten) anlegen. Dort können besonders geeignete Spiel- oder Lernwebseiten gespeichert werden. Auch eine Standard-Startseite für Internetsitzungen lässt sich im Browser einstellen. Dafür eignet sich das Lieblings-Portal des Kindes.

6. Erfahrungsaustausch
Wichtig ist, gerade mit jüngeren Kindern über Erlebnisse im Internet zu sprechen. Eltern können Tipps geben und so die Medienkompetenz ihrer Kinder fördern. Zum Beispiel können sie jungen Surfer dabei unterstützen, den Wahrheitsgehalt von Informationen im Web zu prüfen. Eltern sollten sich aber nicht nur für Inhalte von Webseiten interessieren, sondern auch für Erfahrungen ihrer Kinder mit anderen Nutzern – etwa beim Chat, in Netzwerken oder Online-Spielen. So können Eltern erkennen, ob ihre Kinder möglicherweise von anderen Nutzern belästigt werden. Kinder sollten nur an moderierten Chats teilnehmen.

7. Zeitbegrenzung
PC und Internet gehören heute selbstverständlich zum Leben von Kindern und Jugendlichen. Andere Hobbys und Schule oder Ausbildung dürfen aber nicht auf der Strecke bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern auf einen gesunden Freizeit-Mix achten – und bei Bedarf Grenzen setzen, wie intensiv der heimische Internetzugang genutzt werden darf. Je nach Betriebssystem oder durch Zusatz-Software lässt sich auch eine Zeitbegrenzung am PC einstellen.

8. Urheberrecht
Musik, Fotos, Filme und andere Web-Inhalte dürfen nicht beliebig weiterverwendet werden. Wer illegal Musik herunter lädt oder anbietet, dem drohen hohe Strafen – ab einem Alter von 14 Jahren. Eltern können Schadenersatzklagen drohen. Deshalb sollten sie mit ihren Kindern über das Urheberrecht sprechen und Web-Aktivitäten bei Bedarf kontrollieren.

Weiterführende Infos und Angebote gibt es u.a. auf folgenden Seiten:

www.blinde-kuh.de (Suchmaschine)
www.chatten-ohne-risiko.de (Sicherheitstipps)
www.fragfinn.de (Kinder-Portal mit Schutz-Software)
www.internauten.de (Kinder-Portal)
www.internet-abc.de (Surf-Tipps für Kinder)
www.jugendschutz.net (Experten-Infos, Beschwerdestelle)
www.klicksafe.de (Tipp-Sammlung für Eltern und Lehrer)
www.klick-tipps.net (Surf-Tipps für Kinder, Infos für Erwachsene)
www.sicher-im-netz.de (Checkliste für Eltern, Material für Lehrer)

Zur Methodik: Die Daten zu Internet-Zugängen und E-Mail-Adressen wurden in einer repräsentativen Studie der ARIS Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM erhoben. Dabei wurden 1.001 deutschsprachige Personen in Privathaushalten im Alter von 14 Jahren und mehr befragt. Die Angaben zu Internet-Aktivitäten von Jugendlichen stammen aus dem BITKOM Digital Consumer Monitor 2008. Das Marktforschungsinstitut Techconsult hat dabei 1.001 Personen ab 10 Jahren befragt.

Weshalb die Deutschen Internet-Fernsehen wollen

Weshalb die Deutschen Internet-Fernsehen wollen

  •  Jeder zweite Internet-Nutzer will zeitversetztes Fernsehen
  •  Mitmachen statt nur zuschauen wünscht jeder Fünfte
  •  Derzeit 70 TV-Kanäle im deutschen Internet

Berlin, 6. August  2008 – Fernsehen über das Internet – sogenanntes IPTV – ist einer der großen aktuellen Medientrends. Damit sind die Zeiten des rein passiven TV-Konsums vorbei. Der Zuschauer kann beim IPTV selbst entscheiden, wann er welche Sendung anschaut oder ob er die laufende Übertragung für eine kurze Pause unterbricht. Das zeitversetzte Fernsehen ist für die deutschen Internet-Nutzer der wichtigste Vorteil der multimedialen Welt des Internet-Fernsehens: Mehr als die Hälfte der Onliner (52,6 Prozent) haben hohes oder sehr hohes Interesse am selbstgewählten Sendetermin. „IPTV ist dem traditionellen Fernsehen in vielen Bereichen überlegen“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Aus reinen Zuschauern werden Akteure, die sich ihr Programm selbst gestalten und durch die zahlreichen Angebote des Internet ergänzen können.“ Derzeit gibt es in Deutschland eine viertel Million IPTV-Kunden.“

Sehr wichtig für die Zuschauer sind außerdem eine überdurchschnittliche Bildqualität (48,6 Prozent) und die Möglichkeit, ein individuelles Archiv von TV-Sendungen, Spielfilmen und Videos anlegen zu können (31,6 Prozent). Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Studie der GfK Panel Services mit.

Einzigartig am IPTV ist seine hohe Interaktivität. Jeder Fünfte (20,5 Prozent) will diese Möglichkeiten nutzen und wünscht sich das Mitmach-Fernsehen. Messenger-Dienste sind ebenfalls möglich, wodurch man sich beispielsweise mit Bekannten über das laufende Fußballspiel austauschen kann.

Derzeit gibt es in Deutschland drei IPTV-Anbieter: Die Deutsche Telekom (T-Home Entertain), HanseNet/Alice (Alice homeTV) und Arcor (Arcor Digi-tal TV). Für die Zuschauer ist ein Breitbandzugang zum Internet Voraussetzung für IPTV. Um die rund 70 frei empfangbaren TV-Kanäle und individuell wählbaren Pay-TV-Kanäle auf den Bildschirm zu bringen, ist außer-dem ein Receiver nötig. Dieser ist als Leihgerät Teil des Angebots oder kann für rund 50 Euro gekauft werden.

Die Deutschen arbeiten am liebsten zu Hause

Die Deutschen arbeiten am liebsten zu Hause

  •  BITKOM-Umfrage: Für zwei Drittel ist das Home-Office Alternative zum Büro
  •  Besonders die Jüngeren wünschen sich mehr Flexibilität bei der Arbeit
  •  Telearbeit erfordert Vertrauen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern

Berlin, 8. Juli 2008 Eine große Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich flexiblere Arbeitsbedingungen. Rund zwei Drittel wollen regelmäßig zu Hause arbeiten, statt ins Büro zu gehen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. Demnach wollen 50 Prozent der Deutschen an mehreren Tagen in der Woche von zu Hause aus arbeiten und 17 Prozent ziehen sogar grundsätzlich das Home-Office der Arbeit im Büro vor. Ein Viertel der Befragten hält nichts vom Home-Office und geht am liebsten jeden Tag ins Büro. „Von Telearbeit und flexiblen Arbeitszeitmodellen können Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen profitieren“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren und die Arbeitgeber hoch qualifizierte Arbeitnehmer langfristig an das Unternehmen binden.“ Durch den stärkeren Einsatz von Telearbeit sparen Pendler Zeit und Geld, Arbeitgeber können Büroflächen reduzieren. Nach den Ergebnissen der Umfrage haben aber erst ein Prozent aller Beschäftigten die Möglichkeit, auch zu Hause zu arbeiten.

Besonders interessiert an der Arbeit im Home-Office sind jüngere Menschen. Fast 80 Prozent der 30 bis 39-Jährigen will an mehreren Tagen in der Woche oder ausschließlich zu Hause arbeiten. Bei den 50 bis 59-Jährigen sind es 61 Prozent und bei den über 60-Jährigen immer noch 50 Prozent. Größere Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt es dagegen nicht. „Die Telearbeit erfordert eine offene Unternehmenskultur, die auf Selbstverantwortung ihrer Mitarbeiter setzt“, sagte Scheer. „Die Arbeit zu Hause verlangt einen hohen Grad an Eigenmotivation und Selbstdisziplin.“ Zudem verschwimmt die Trennlinie zwischen Beruf und Privatem. Mitarbeiter müssten die Bereitschaft mitbringen, auch jenseits fester Bürozeiten erreichbar zu sein, betonte Scheer.

Die technischen Voraussetzungen für einen Telearbeitsplatz sind gering: Computer, Internetverbindung und Telefon. „Heute kann fast jeder Büroarbeitsplatz zu geringen Kosten an den heimischen Schreibtisch verlegt werden“, sagte Scheer. Eine schnelle Internetverbindung ermöglicht den Zugriff auf das IT-System und die Datenbanken des Unternehmens. Telefon und Videokonferenzsysteme für den PC erleichtern die Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern. Mit einer entsprechenden Software können die Teilnehmer einer Telefon- oder Videokonferenz sogar Präsentationen online durchführen oder gleichzeitig Dokumente bearbeiten. Schon heute verfügen viele Beschäftigte über einen externen Zugang zu den IT-Systemen ihres Arbeitgebers. Das gilt insbesondere für Außendienstmitarbeiter, Berater, Fahrer oder eben Telearbeiter. Nach einer Erhebung der europäischen Statistikbehörde Eurostat greifen 61 Prozent der Beschäftigten, die regelmäßig außerhalb der Geschäftsstellen ihres Arbeitgebers tätig sind, von unterwegs oder von zu Hause auf die IT-Systeme des Unternehmens zu.

Methodik: Bei der Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM wurden 1008 Personen repräsentativ befragt.