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13 Millionen Deutsche verkaufen Waren im Netz

October 28, 2008 by Web Internet · 1 Comment 

13 Millionen Deutsche verkaufen Waren im Netz

  • Internet als private Verkaufsplattform immer beliebter
  • Deutschland Nr. 2 in Europa
  • BITKOM gibt Tipps für private Anbieter bei Auktionen

Berlin, 28. Oktober 2008 - Private Auktionen und Kleinanzeigen im Internet werden immer beliebter. Im vergangenen Jahr haben 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren Waren oder Dienstleistungen online verkauft. Das ist jeder Fünfte (21 Prozent) in dieser Altersgruppe, deutlich mehr als vor einigen Jahren. 2004 waren es noch 9 Millionen (14 Prozent), 2002 lediglich 3 Millionen (5 Prozent). Dies hat der Hightechverband BITKOM bekanntgegeben.

Für 2008 rechnet der BITKOM mit bis zu 14 Millionen Online-Verkäufern in Deutschland. „Nicht nur als Schnäppchenmeile, sondern auch als Verkaufsplattform für hochwertige und seltene Angebote wird das Web genutzt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Die Angaben basieren auf Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat. Read more

Deutsche sitzen lange vor dem Computer

August 28, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Deutsche sitzen lange vor dem Computer

  • BITKOM-Umfrage: Mehr als sechs Stunden täglich sind keine Seltenheit 
  • Besonders intensiv nutzen junge Erwachsene den Computer  
  • BITKOM gibt Tipps für die ergonomische Einrichtung des PC-Platzes

Berlin, 28. August 2008 - Ein Fünftel aller Deutschen sitzt täglich bei der Arbeit oder zu Hause mindestens sechs Stunden vor dem Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Befragt wurden 1001 Personen ab 14 Jahre. Danach nutzen 72 Prozent der Bundesbürger einen Computer. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 97 Prozent. Besonders hoch ist die Nutzungsintensität bei jungen Erwachsenen. Von den 18- bis 29-Jährigen verbringt mehr als jeder Dritte jeden Tag sechs Stunden oder länger am PC (35 Prozent). Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es mit 32 Prozent nur unwesentlich weniger. „Wer lange vor dem Computer sitzt, sollte seinen Arbeitsplatz im Büro und zu Hause ergonomisch einrichten“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Damit können PC-Nutzer Gesundheitsschäden vorbeugen.“ Studien haben ergeben, dass rund zwei Drittel der Deutschen unter Rückenschmerzen leiden. Als eine wesentliche Ursache für Rückenprobleme gelten Bewegungsmangel und langes Sitzen in falscher Haltung vor dem Computer.
 
Der „Fachausschuss Ergonomie“ des BITKOM gibt Hinweise, wie PC-Nutzer ihren PC-Arbeitsplatz gesundheitlich optimal einrichten können.

Höhe von Schreibtisch und Stuhl richtig einstellen: Bei der Höheneinstellung sollte man darauf achten, dass Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarme im rechten Winkel zueinander stehen. Tastatur und Maus befinden sich in einer Ebene mit Ellenbogen und Handflächen. 

Dynamisch sitzen: Ein guter Bürostuhl ist höhenverstellbar und hat eine flexible  Lehne, die sich den Bewegungen des Nutzers anpasst. Die Füße benötigen eine feste Auflage. Bei kleineren Menschen hilft eine Fußbank.

Ausreichend Abstand zum Bildschirm einhalten: PC-Nutzer sollten einen Sichtabstand von mindestens 50 Zentimeter zum Monitor einhalten. Bei größeren Geräten kann die Entfernung bis zu 80 Zentimeter betragen.

Problem Notebook: Immer mehr Computernutzer arbeiten regelmäßig an einem mobilen Notebook. Ergonomisch hat das Nachteile, weil die tragbaren Geräte kleinere Displays haben, Tastatur und Bildschirm fest miteinander verbunden sind und die Maus in das Gerät integriert ist. Der BITKOM empfiehlt daher beim stationären Einsatz von Notebooks, eine externe Tastatur, eine Maus und möglichst auch einen externen Monitor anzuschließen.

Beleuchtung von der Seite: Der Arbeitsplatz sollte ausreichend Tageslicht erhalten und der Bildschirm parallel zum Fenster stehen. Damit werden Blendungen und Reflexionen vermieden, die das Auge belasten und zu Ermüdung führen können. Bei zu hellem Licht sollten Sonnenschutzvorrichtungen verwendet werden.

In Bewegung bleiben: Der Mensch ist nicht zum Dauersitzen geschaffen. Sorgen Sie in Ihrem Arbeitsalltag für ausreichend Bewegung. Ein kurzes Übungsprogramm kann dabei helfen. Weitere Infos gibt es u.a. bei den Krankenkassen: www.aok.de (Fit im Büro), www.ergo-online.de, www.tk-online.de (Gesunder Rücken). 

Millionen Deutsche machen bei Web-2.0 mit

August 14, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Millionen Deutsche machen bei Web-2.0 mit

  •  BITKOM-Studie zur Nutzung des Internets
  •  7 Millionen Deutsche betreiben eine Homepage
  •  90 Prozent aller jugendlichen Internetnutzer chatten

Berlin, 14. August 2008 - Fast 15 Millionen Deutsche stellen eigene Fotos ins Netz, sieben Millionen unterhalten eine eigene Homepage. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie von TechConsult im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Befragt wurden 1000 Personen ab 10 Jahre. „Das Internet wandelt sich zum Mitmach-Web – und die Deutschen sind vorne dabei. Eigene Inhalte einstellen, statt nur zu konsumieren, ist derzeit ein Megatrend“, sagt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.
 
An Diskussionsforen beteiligen sich fast 17 Prozent, das sind knapp 12 Millionen Deutsche. Einen eigenen Blog betreiben gut 2 Prozent aller Nutzer. Gut 12 Millionen Deutsche haben laut BITKOM-Befragung schon übers Netz telefoniert.

Generell zeigt die Studie, dass Männer die Web-2.0-Technologien häufiger nutzen als Frauen. Besonders deutlich ist der Unterschied beim Betreiben einer eigenen Homepage, der Beteiligung an Diskussionsforen, dem Einstellen eigener Videos und der Internet-Telefonie. Nur unter den 10-17-Jährigen liegen teilweise die Mädchen vorn: bei der Nutzung des Messengers, dem Einstellen von eigenen Bildern und sonstigen persönlichen Daten.

Chatten und das Versenden so genannter „Instant Messages“ sind besonders beliebt: 33 Prozent der männlichen und 25 Prozent der weiblichen Internet-Nutzer chatten oder schicken sich Sofort-Nachrichten. Bei männlichen Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren sind es sogar 85 Prozent, bei Mädchen 94 Prozent. „Für die Kinder und Jugendlichen von heute ist der tägliche Umgang mit Messengern und Chats selbstverständlich. Viele nutzen diese Technologien häufiger als E-Mails. E-Mails empfinden viele von ihnen schon als Technik von gestern. Hier zeigt sich einmal mehr, wie schnell sich das Internet ändert“, so Berg.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.200 Unternehmen, davon 900 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

Deutsche bei PC-Kenntnissen international weit vorne

August 7, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Deutsche bei PC-Kenntnissen international weit vorne

  •  60 Prozent der Bundesbürger sind fit im Umgang mit dem PC
  •  Platz Vier im Ranking der 27 EU-Länder
  •  Frauen schneiden deutlich schlechter ab als Männer

Berlin, 07. August 2008 - Die Deutschen verfügen im internationalen Vergleich über sehr gute Computer-Kenntnisse. In einem Ranking der EU-Länder liegt Deutschland auf Platz Vier. Danach verfügen 60 Prozent der Bundesbürger über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse, teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. An der Spitze steht Luxemburg mit 68 Prozent vor Dänemark mit 66 Prozent. Im Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer verfügt mit 47 Prozent fast die Hälfte der EU-Bürger über mittlere bis gute PC-Kenntnisse. „Gerade im beruflichen Umfeld werden Computer- und Internetkenntnisse immer wichtiger“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die meisten Menschen in Deutschland haben sich den Anforderungen des Informationszeitalters gestellt. Nun gilt es, die verbliebenen 40 Prozent PC-Laien für die neuen Medien zu gewinnen.“ Gleichzeitig sei es notwendig, mehr junge Menschen für technische Studiengänge und Ausbildungsberufe zu begeistern. Scheer: „Wir müssen aufpassen, dass wir kein Land von Anwendern werden, sondern auch die Entwicklung neuer Technologien beherrschen.“
 
Frauen sind in der Regel allerdings weit weniger fit am Computer als Männer. In Deutschland verfügen 68 Prozent der Männer über mittlere bis gute PC-Kenntnisse – bei Frauen sind es nur 53 Prozent. In fast allen anderen Ländern verhält es sich ähnlich. Ausnahmen sind lediglich Irland, Ungarn und Bulgarien, wo Frauen und Männer gleichauf liegen. Großen Nachholbedarf im Umgang mit Computern haben Mittelost- und Südeuropa. In Rumänien, das mit Abstand am schlechtesten abschneidet, verfügen nur 15 Prozent der Bevölkerung über mittlere bis gute PC-Kenntnisse. In Bulgarien sind es 22 Prozent und in Griechenland 31 Prozent. Für alle Länder gilt, dass sich jüngere Menschen besser mit dem Computer auskennen als ältere. Im Durchschnitt der EU-Länder verfügen 76 Prozent der Jugendlichen im Alter von 16 bis 24 Jahren über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse. 

Zur Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den EU-Vergleich zu Computer-Kenntnissen wurden Frauen und Männer zwischen 16 und 74 Jahren in allen Mitgliedsstaaten repräsentativ befragt. In Interviews mussten sie Angaben zu ihren Fähigkeiten im Umgang mit dem PC machen. Kriterien waren unter anderem das Kopieren von Dateien, die Nutzung von Kalkulationstabellen sowie das Erstellen eines Computerprogramms mit Hilfe einer speziellen Programmiersprache.

Jeder dritte Deutsche geht am Arbeitsplatz ins Internet

August 3, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Jeder dritte Deutsche geht am Arbeitsplatz ins Internet

  • 95 Prozent der Unternehmen haben einen Internet-Zugang
  • Privates Surfen ist nicht immer erlaubt – der BITKOM gibt Tipps
  • Am 8. August starten die Olympischen Sommerspiele

Berlin, 3. August 2008 - Fast jeder dritte Deutsche surft während der Arbeit im Netz: 30 Prozent der Deutschen griffen im vergangenen Jahr im Job auf das Internet zu. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Für 2008 erwartet BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer einen weiteren Anstieg auf 33 Prozent: „Die Nutzung des Internets im Büro ist für immer mehr Beschäftigte selbstverständlich.“ 19 von 20 Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten sind inzwischen ans Netz angeschlossen.

Häufig wird der Zugang auch privat genutzt – um zwischendurch E-Mails von Freunden abzurufen oder Nachrichten und Sportergebnisse zu lesen. „Bald starten die Olympischen Spiele, und das Internet ist für viele Sport-Fans neben dem Fernseher die beste Informationsquelle“, so Scheer. Was liegt da näher, als in der Mittags- oder Kaffeepause ins Netz zu gehen? „Die private Internet-Nutzung im Job sollten sich Mitarbeiter gut überlegen“, betont Scheer. Ob sie erlaubt ist, regelt in Deutschland kein spezielles Gesetz. Die meisten Regeln leiten sich aus allgemeinen Gesetzen und der Rechtsprechung ab. Der BITKOM gibt Tipps dazu:

1. Wer entscheidet über die private Nutzung des Internets?
Allein der Arbeitgeber. Er ist nicht verpflichtet, das private Surfen zuzulassen. Entscheidet er sich dafür, hat er zwei Möglichkeiten: Er kann es generell erlauben oder auf bestimmte Zeiten oder Seiten begrenzen. 

2. Was gilt, wenn es keine Regelung gibt?
Ohne konkrete Vereinbarung gehen Gerichte möglicherweise von einer Dul¬dung der privaten Internetnutzung aus. Das kann für Arbeitnehmer von Vorteil sein, falls es zum Streit kommt.

3. Wie können sich Arbeitnehmer absichern?
Arbeitnehmer sollten in der Personalabteilung nach bestehenden Regelungen fragen. Generell rät der BITKOM Arbeitnehmern und Arbeitgebern, eine eindeutige Regelung zum privaten Surfen zu treffen – etwa durch eine arbeitsvertragliche Vereinbarung oder Richtlinie.

4. Welche Kontrollmöglichkeiten hat der Arbeitgeber?
Ist die private Internetnutzung erlaubt, darf der Arbeitgeber ohne Zustimmung des Arbeitnehmers nur in Ausnahmefällen das Surfverhalten kontrollieren. Selbst bei einem Verbot der privaten Nutzung gelten datenschutzrechtliche Bestimmungen, wenn auch eingeschränkt. Der Arbeitgeber darf in diesem Fall stichprobenartig prüfen, ob das Surfen der Arbeitnehmer dienstlich bedingt ist. Er darf Internet- und E-Mail-Verbindungsdaten aber nicht verwenden, um Mitarbeiter systematisch zu kontrollieren. Eine Vorratsdatenspeicherung von personenbezogenen Nutzungsdaten, wie sie für Internet-Provider obligatorisch ist, ist innerhalb von Unternehmen nicht vorgeschrieben und auch nicht erlaubt. „Eine detaillierte Überwachung von Mitarbeitern ist tabu“, so BITKOM-Präsident Prof. Scheer. „Besser als ein Verbot sind klare Regeln, in welchem Umfang die Beschäftigten das Web privat nutzen dürfen.“

5. Droht im Zweifelsfall die Kündigung?
Die intensive private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit ohne Erlaubnis kann eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten darstellen. Doch vor einer Kündigung muss der Arbeitgeber einen Mitarbeiter im Regelfall zunächst einmal abmahnen.

Zur Methodik: Die Angaben zur Nutzung des Internets im Job basieren auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Berücksichtigt sind Personen, die in den drei Monaten vor der Befragung am Arbeitsplatz online gegangen waren. Ausgeschlossen sind Heim-Arbeitsplätze. Weitere Informationen zur Nutzung des Internets in Unternehmen hat der BITKOM in einem Leitfaden zusammengestellt. Er kann kostenlos heruntergeladen werden unter: http://www.bitkom.org/de/publikationen/38336_50372.aspx.

Neun Millionen Deutsche haben Profile im Internet

June 18, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Neun Millionen Deutsche haben Profile im Internet

  • 20 Prozent Wachstum pro Jahr
  • Online-Netzwerke sind beliebteste Art, sich im Netz zu zeigen
  • Datenschutz ist ein Qualitätskriterium für Anbieter
  • BITKOM gibt Tipps zum Schutz der Privatsphäre

Berlin, 18. Juni 2008 - Neun Millionen Deutsche präsentieren sich in Online-Netzwerken: Bereits 12 Prozent der Bürger ab 14 Jahren veröffentlichen persönliche Infos in diesen so genannten Communitys – eine Steigerung um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus einer exklusiven Erhebung von Forsa für den Hightech-Verband BITKOM hervor. „Persönliche Profile in Communitys sind die beliebteste Art, sich im Web zu zeigen“, erklärt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Jeder sechste Internet-Nutzer hat bereits ein solches Profil. Online-Netzwerke sind damit populärer als eigene Homepages oder Web-Tagebücher (Blogs).

Der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt: So gibt es Communitys für Geschäftsleute, Schüler und Studenten, aber auch für Autofahrer, Hobbyfotografen, Heimwerker und viele andere Interessengruppen. „Viele Menschen empfinden die Web-Kommunikation mit Gleich¬gesinnten als Bereicherung“, sagt Scheer.
Ein wichtiges Thema ist dabei der Datenschutz: „Hohe Datenschutz-Standards sind zunehmend ein Qualitätskriterium für die Anbieter“, erklärt Prof. Scheer. „Zudem können Nutzer selbst über das für sie richtige Maß an Privatsphäre entscheiden.“ Sinnvoll sei eine bewusste Festlegung, welche persönlichen Daten andere Nutzer sehen sollen. Der BITKOM gibt Tipps, was bei der Nutzung von Communitys zu beachten ist:

1. Geschützte Adressdaten
Ohne persönliche Daten geht es nicht: Die meisten Communitys verlangen zumindest Name, Anschrift und/oder E-Mail-Adresse. Das dient auch der Sicherheit der Nutzer, weil so einem Missbrauch der Online-Plattform vorgebeugt wird. Die Adressdaten sind geschützt und nicht frei im Internet lesbar, wenn es die Nutzer nicht eigens anders bestimmen. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Datenschutzerklärung des Anbieters zu lesen. Communitys müssen per Gesetz strenge Datenschutzregeln erfüllen. So müssen sie ihre Mitglieder allgemein verständlich informieren, zu welchen Zwecken sie persönliche Daten speichern. Im Zweifel sollte man vor der Registrierung per E-Mail nachfragen.

2. Voller Name oder Pseudonym?
Communitys leben vom Vertrauen der Nutzer untereinander. Nur wenn mit offenen Karten gespielt wird, fühlen sich die Mitglieder sicher. In vielen Netzwerken ist es daher Pflicht, dass sich Nutzer mit ihrem vollen Namen registrieren. Das gilt für geschäftliche Communitys, aber auch für bekannte Netzwerke von Schülern und Studenten. „Der Zweck der meisten Plattformen ist, reale soziale Beziehungen im Netz abzubilden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Scheer. In Communitys, wo das nicht zutrifft, spricht aber nichts gegen Pseudonyme („Nicknames“).

3. Das richtige Maß an Offenheit
Im täglichen Leben würden die meisten Menschen Unbekannten kaum ihr Privatleben offenbaren. Auch im Internet haben es die Nutzer selbst in der Hand, den Zugang zu privaten Infos zu beschränken. In Communitys lässt sich zwischen Freunden und Fremden unterscheiden: Gute Bekannte haben Zugriff auf die neuesten Fotos, andere nicht. Gleiches gilt für persönliche Kontaktdaten oder Infos zum eigenen Freundeskreis. „Auch für junge Menschen ist das richtige Maß an Privatsphäre wichtig“, so BITKOM-Präsident Scheer. Frei zugängliche Partyfotos im Netz können zum Beispiel bei der Bewerbung um einen Job schaden.

4. Darstellung in Suchmaschinen
Profile, die in Communitys eingestellt wurden, lassen sich nicht ohne Weiteres mit Suchmaschinen finden. Das geht bei den meisten Netzwerken nur, wenn die Nutzer es ausdrücklich wünschen. So wird sichergestellt, dass lediglich Mitglieder die persönlichen Seiten lesen können, aber nicht jeder Internet-Surfer.

5. Der Umgang mit Werbung
Wie andere kostenlose Internet-Angebote finanzieren sich auch Online-Netzwerke weitgehend über Werbung. Nur einzelne Communitys, vor allem im Business-Bereich, bieten daneben auch Abonnement-Modelle in Form von Premium-Mitgliedschaften an. Wer Gratis-Angebote nutzt, bekommt daher in der Regel auch Anzeigen zu sehen. Beliebt sind „zielgruppenspezifische“ Werbe-Einblendungen. Dabei können die Unternehmen zum Beispiel festlegen, dass ein Produkt nur männlichen Nutzern zwischen 20 und 25 Jahren in bestimmten Städten gezeigt wird. Die Community kann dafür einen Filter definieren, übermittelt den werbenden Firmen aber keine persönlichen Nutzerdaten. Bei manchen Plattformen ist es möglich, solche Werbefilter individuell auszuschalten – dann bekommen aber zum Beispiel auch Männer Werbung für Lippenstifte angezeigt.

Deutsche sparen bei Lebensmitteln – auch im Internet

May 18, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Deutsche sparen bei Lebensmitteln – auch im Internet

  • Online-Umsatz mit Lebensmitteln sinkt erstmals um drei Prozent
  • Ladengeschäfte durch längere Öffnungszeiten wieder attraktiver
  • Delikatessen, Weine und Tiefkühlkost sind Top-Waren im Netz

Berlin, 18. Mai 2008 - Der Online-Handel mit Nahrungsmitteln und Getränken hat im vergangenen Jahr erstmals leicht abgenommen. Nach teils zweistelligen Zuwächsen in den Vorjahren gingen die Umsätze um drei Prozent auf 119 Millionen Euro zurück, wie der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitteilte. Grundlage für die Angaben ist eine exklusive Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK. „Während der E-Commerce insgesamt an Bedeutung gewinnt, tun sich Lebensmittel-Anbieter im Netz derzeit schwer“, analysiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Einen Grund sieht Scheer darin, dass der stationäre Einzelhandel durch längere Öffnungszeiten wieder attraktiver geworden ist. „Seit der Ladenschluss-Reform vor einem Jahr ist es zumindest in Großstädten möglich, am Feierabend ohne Zeitdruck bis 22 Uhr einzukaufen.“

Der leichte Rückgang liegt nach Ansicht von Scheer indes vor allem an einer generellen Zurückhaltung der Kunden: „Weil Lebensmittel spürbar teurer geworden sind, sparen die Deutschen hier jetzt besonders – das betrifft Online-Anbieter genauso wie Ladengeschäfte.“ So ist der Lebensmittel-Umsatz im Einzelhandel im März 2008 um 4,4 Prozent gesunken, verglichen mit dem Vorjahresmonat. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.

Angeboten wird die Online-Bestellung von Lebensmitteln sowohl von klassischen Supermärkten als auch von spezialisierten Web-Shops. Im Sortiment finden sich häufig Delikatessen, die im stationären Handel nur schwer zu bekommen sind. Auch Tiefkühlkost und Weine gehören zu den Top-Waren. Die Lieferung von frischen Produkten wie Gemüse oder Eiern allerdings ist meist nur in Ballungsräumen möglich. Die Waren werden auf Wunsch noch am selben Tag an die Haustür gebracht, oft gegen eine geringe Gebühr.

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