June 19, 2013

Peer Steinbrück besucht die CeBIT

Berlin, 23. Januar 2013 – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird am 6. März auf Einladung des BITKOM die CeBIT besuchen. Steinbrück informiert sich dabei aus erster Hand über die Zukunftstrends der IT- und Netzwirtschaft und intensiviert den Dialog mit der Hightech-Branche im Rahmen der weltgrößten Technologiemesse. Steinbrück wird am zweiten Messetag (6. März) bei den internationalen Cebit Global Conferences die Keynote halten. Im weiteren Tagesverlauf sind u.a. ein Messerundgang und ein Treffen mit dem BITKOM-Präsidium geplant.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnet traditionell die Messe und verschafft sich am ersten Messetag mit einem Rundgang einen Überblick über Neuheiten der Branche. Daneben werden der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, der designierte niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, zahlreiche Mitglieder des Bundeskabinetts und von Landesregierungen sowie mehr als fünfzig hochrangige internationale Regierungsdelegationen erwartet. „IT bewegt Wirtschaft und Gesellschaft. Wir begrüßen sehr, dass die Politik diese Bedeutung erkennt und die CeBIT nutzt, um sich über die neuesten Trends zu informieren und mit der ITK-Branche ins Gespräch zu kommen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

BITKOM-Welten auf der CeBIT 2012

  • Sonderschauen zu Cloud Computing, Breitband und Gesundheit
  • Gemeinschaftsstände zu Enterprise Content Management und Thin Clients
  • Innovationswettbewerbe und CeBIT Global Conferences

Der Bundesverband BITKOM wird sein Engagement auf der weltweit führenden Hightech-Messe CeBIT weiter ausbauen. Neben den Themen Cloud Computing, Breitband, Gesundheit und Thin Clients wird BITKOM im Jahr 2012 erstmals auch zu Enterprise Content Management (ECM) einen Gemeinschaftsstand organisieren. „Wir werden die Top-Themen der ITK-Branche in speziellen Ausstellungsbereichen bündeln und anschaulich machen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. So stehen etwa in der Gesundheitsschau „FutureCare“ nicht einzelne Technologien im Mittelpunkt, sondern man wird erleben können, wie die vernetzte Gesundheitsversorgung der Zukunft funktioniert. Der neue Gemeinschaftsstand zu Enterprise Content Management zeigt, wie Unternehmen mit der Fülle an Dokumenten und Informationen effizient umgehen können, die täglich anfallen. Insgesamt wird BITKOM auf rund 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsent sein.

Interessierte Unternehmen können sich den BITKOM-Welten und Gemeinschaftsständen im Rahmen der CeBIT 2012 noch bis Jahresende anschließen. Hier eine Auswahl der wichtigsten Projekte des BITKOM auf der CeBIT 2012:

Cloud Computing World
Viele Anwender haben bereits erste Erfahrungen mit Cloud-Services gesammelt. Für sie zeichnen sich vollkommen neue Geschäftsmodelle ab. Sie stehen im Mittelpunkt der BITKOM Cloud Computing World 2012 (1.300 Quadratmeter in Halle 4). Ansprechpartner: Dr. Mathias Weber, Tel. 030 27576-121, m.weber@bitkom.org.

Broadband World
Superschnelle Breitband-Anschlüsse für die Kommunikation von morgen sind das Thema auf der „BITKOM Broadband World“. Auf 1.400 Quadrat-metern zeigen führende Unternehmen und Organisationen ihre Lösungen in den neuen Mobilfunk- und Festnetzen (Halle 13). Ansprechpartner: Bernd Klusmann, Tel. 030 27576-457, b.klusmann@bitkom.org.

FutureCare
Ohne IT geht im Gesundheitswesen nichts mehr. Anwendungen speziell für Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Kassen zeigt der BITKOM mit dem Gesundheits-Parcours „FutureCare“. Er veranschaulicht die IT-unterstützte Patientenversorgung und erlaubt einen Blick in die Hightech-Medizin der Zukunft (Halle 8). Ansprechpartner: Dr. Pablo Mentzinis, Tel. 030 27576-130, p.mentzinis@bitkom.org.

Enterprise Content Management (ECM)
In Halle 3 zeigen Aussteller aus dem ECM-Umfeld ein umfangreiches Lösungsangebot für alle Prozessschritte der Verarbeitung digitaler Inhalte im Unternehmen – von Data Capture bis Output Management. Mit seinem erstmals durchgeführten Gemeinschaftsstand trägt BITKOM der rasant wachsenden Bedeutung von ECM für alle Branchen Rechnung. An-sprechpartner: Thomas Mosch, Tel. 030 27576-105, t.mosch@bitkom.org.

Thin Clients und Server Based Computing
Die gesamte Palette an Lösungen im Umfeld von Thin Clients und Server Based Computing wird auf einem weiteren BITKOM-Gemeinschaftsstand gezeigt. Im Fokus stehen Desktop-Virtualisierung und Kosteneffizienz. Ansprechpartner: Holger Skurk, Tel. 030 27576-250, h.skurk@bitkom.org.

Innovations-Wettbewerbe
Bereits zum siebten Mal schreibt BITKOM den Wettbewerb „Innovators’ Pitch“ aus. Ausgezeichnet werden innovative Geschäftsideen junger Unternehmen und Gründer im Bereich „Digitales Leben“. Preisverleihung ist am 7. März 2012 auf der CeBIT. Ansprechpartner: Markus Altvater, Tel. 030 27576-123, m.altvater@bitkom.org.

BITKOM fördert zudem junge Unternehmen im Bereich Telematik mit dem Wettbewerb „Telematics Pitch“: Ebenfalls am 7. März 2012 werden auf der CeBIT in Halle 20 die innovativsten Mobilitätsideen prämiert. Ansprechpartner: Bernd Klusmann, Tel. 030 27576-457, b.klusmann@bitkom.org.

CeBIT Global Conferences
In Kooperation mit der Deutschen Messe AG bereitet BITKOM das Kongressprogramm CeBIT Global Conferences vor. Vom 6. bis 9. März 2012 sprechen internationale Top-Redner aus Politik, Wirtschaft, Wissen-schaft und Medien über die wichtigsten Innovationen der digitalen Welt. Die Themen reichen von intelligenten Netzen, Cloud Computing und digitalem Lifestyle bis zu Social Media im Unternehmenseinsatz. Bei der letzten CeBIT sprachen auf den Global Conferences unter anderem EU-Kommissarin Neelie Kroos, der CEO von Ford, Alan Mulally und Mozilla-Chef Gary Kovacs. Den Vorträgen und Diskussionen folgten mehr als 3.200 Teilnehmer vor Ort, 21.000 Menschen sahen das Programm live im Internet. Ansprechpartnerin: Nicole Nehaus-Laug, Tel. 030 944002-47, n.nehaus-laug@bitkom-service.de.

Fem@le Leadership Summit
Als „CeBIT Global Conferences Satellite“ – also Zusatzveranstaltung im Rahmen der Global Conferences – organisiert BITKOM außerdem erstmals einen „Fem@le Leadership Summit“. Die Veranstaltung findet am Internationalen Weltfrauentag statt, der 2012 auf den CeBIT-Donnerstag fällt. Das Thema „Managerinnen in der ITK-Wirtschaft“ wird dabei international mit hochrangigen – weiblichen und männlichen – Vertretern aus Politik und Wirtschaft diskutiert. Ansprechpartner: Dr. Stephan Pfisterer, Tel. 030 27576 135, s.pfisterer@bitkom.org.

CeBIT übertrifft die hohen Erwartungen

CeBIT übertrifft die hohen Erwartungen

  • Hervorragender Messeverlauf aus Sicht der Aussteller
  • Cloud Computing, Tablet-PCs und Apps mit großer Resonanz
  • Weiterentwickeltes CeBIT-Profil kommt bei Unternehmen gut an

Hannover, 5. März 2011 – Die deutsche Hightech-Wirtschaft ist mit der CeBIT 2011 hoch zufrieden. Eine Umfrage des BITKOM unter den Ausstellern ergab, dass die meisten Unternehmen den Messeverlauf äußerst positiv sehen. „Die CeBIT hat der starken Konjunktur zusätzlichen Rückenwind gegeben“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Eine große Mehrheit der Aussteller hat volle Auftragsbücher und geht sehr optimistisch in das Nach-Messe-Geschäft. Die CeBIT hat die ohnehin hohen Erwartungen übertroffen.“ Der Umsatz mit IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik steigt dieses Jahr voraussichtlich um 2 Prozent auf 145,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll der ITK-Markt erneut um 2 Prozent auf dann 148 Milliarden Euro zulegen.

4.200 Unternehmen aus rund 70 Ländern waren auf der weltgrößten Technologiemesse präsent. Etliche bedeutende Unternehmen kehrten nach einer Pause zurück. An der Ausstellerliste wurde auch die zu-nehmende Vernetzung der IT-Branche mit anderen Technologiesektoren deutlich: So präsentierten sich etwa Autohersteller und Stromversorger in Hannover. Themen wie ITK im Auto und die Mobilität von morgen stießen auf großes Interesse. „Die CeBIT hat gezeigt, wie moderne Technologien unser Leben verändern werden“, sagte Scheer.

Hohe Resonanz fand das diesjährige Top-Thema: „Das Kernthema Cloud Computing hat sich wie ein roter Faden durch die Ausstellungsbereiche gezogen“, so Scheer. Bei dieser Technologie werden IT-Ressourcen flexibel als Service über das Netz bereitgestellt. „Cloud Computing wird die IT und ihre Geschäftsmodelle enorm verändern.“ Der Cloud-Umsatz mit Geschäfts- und Privatkunden wird in diesem Jahr um 55 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro steigen. Bis 2015 wird der Cloud-Markt einer Prognose der Experton Group zufolge sogar ein Volumen von 13 Milliarden Euro erreichen.

Auch für politisch relevante Hightech-Themen habe sich die CeBIT als exzellente Plattform erwiesen, so Scheer. Neben Bundeskanzlerin Merkel, dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan sowie den EU-Kommissaren John Dalli und Neelie Kroes kamen mehrere Bundesminister nach Hannover. BITKOM-Präsident Scheer übergab dem bisherigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière den von der ITK-Branche formulierten Datenschutz-Kodex für Geodatendienste. Acht maßgebliche Unternehmen hatten die Selbstverpflichtung mit dem BITKOM ausgearbeitet und in den Tagen vor der CeBIT verbindlich unterzeichnet.

Scheer begrüßte nachdrücklich die neue Struktur der Hightech-Leitmesse CeBIT. „Das neue Profil schafft Klarheit, die Fülle an Themen wird besser gegliedert.“ Die Schwerpunkte der Branche werden seit diesem Jahr auf vier Plattformen gezeigt. „CeBIT pro“ ist der Kern der CeBIT und zeigt ITK-Lösungen für Unternehmen. „CeBIT gov“ präsentiert Technik für die öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen. „CeBIT life“ steht für digitalen Lifestyle, und „CeBIT lab“ ist eine Plattform für die Forschung.

Mit der „BITKOM Cloud Computing World“, der „Broadband World“ und zahlreichen weiteren Sonderschauen hatte der BITKOM neben seinem Stand in Halle 4 weitere CeBIT-Schwerpunkte gesetzt. Der Hightech-Verband war insgesamt auf 5.500 Quadratmetern präsent und zeigte damit das bisher größte CeBIT-Engagement.

„In Hannover wird klar, dass ITK der Schlüssel zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen ist, vom Datenschutz bis zur effizienten Nutzung von Ressourcen“, sagte Scheer. Dazu habe auch das erfolg-reiche Kongressprogramm „CeBIT Global Conferences“ mit Top-Rednern aus Wirtschaft und Politik beigetragen, etwa Mozilla-Chef Gary Kovacs, Ford-CEO Alan Mullaly und EU-Kommissarin Neelie Kroes. Mehr als 50 Ministerdelegationen und 10.000 CEOs waren auf der CeBIT. Scheer: „Die CeBIT hat sich als Davos der Hightech-Branche bestätigt.“

Partnerland 2011 von BITKOM und CeBIT ist die Türkei. „Die türkischen Unternehmen haben sich als zukunftsorientierte, kreative und schnell wachsende Industrie präsentiert“, erklärte Prof. Scheer. Highlight des Programms war der Deutsch-Türkische ITK-Gipfel am 1. März mit 200 hochrangigen Teilnehmern, darunter der türkische Kommunikationsminister Binali Yildirim. 92 türkische Aussteller kamen zur CeBIT 2011.

Die Stimmung in der deutschen Hightech-Branche ist so gut wie seit langem nicht. Acht von zehn Hightech-Firmen in Deutschland rechnen 2011 mit einem Umsatz-Plus. Stark gefragt sind derzeit unter anderem Tablet-PCs, Smartphones, Handy-Apps und mobile Datendienste, im Bereich der Unterhaltungselektronik auch Blu-Ray-Player und digitale Set-Top-Boxen. Das Wachstum der ITK-Branche wird laut BITKOM zu einem Zuwachs von 10.000 Stellen auf 853.000 Beschäftigte im Jahr 2011 führen. Damit ist die ITK-Branche nach dem Maschinenbau der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, noch vor der Auto-, Elektro- und Chemieindustrie. Die meisten neuen Jobs entstehen in den Bereichen Software und IT-Services.

Solides Wachstum im Hightech-Markt

Solides Wachstum im Hightech-Markt

  • BITKOM bekräftigt Wachstumsprognose von 2 Prozent für 2011
  • Cloud Computing, Tablets und mobiles Internet sind Top-Themen der CeBIT
  • Fachkräftemangel und Netzpolitik stehen auf der politischen Agenda

Der Hightech-Verband BITKOM bekräftigt seine Wachstumsprognose für den deutschen ITK-Markt. Danach steigt der Umsatz mit Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Jahr 2011 in Deutschland um 2 Prozent auf 145,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr wird der Gesamtmarkt voraussichtlich erneut um 2 Prozent auf dann 148 Milliarden Euro zulegen. „Die gute Wirtschaftslage und viele Innovationen beflügeln die Nachfrage im Hightech-Sektor“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer vor der Eröffnung der CeBIT in Hannover. Mit dem Wachstum ist ein kräftiger Beschäftigungseffekt verbunden. Der BITKOM erwartet, dass im Jahr 2011 rund 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der ITK-Branche entstehen werden. Bereits im Vorjahr hatte es ein Plus von 8.000 Stellen gegeben. „Jeden Tag schafft die ITK-Industrie in Deutschland im Schnitt fast dreißig neue, hochwertige Jobs“, sagte Scheer. Allerdings verschärfe sich von Monat zu Monat der Expertenmangel. In einer aktuellen Umfrage des BITKOM geben 59 Prozent der ITK-Firmen an, dass der Fachkräftemangel ihre Geschäfte bremst. Scheer: „In der Bildungs- und Zuwanderungspolitik muss sich sehr viel mehr bewegen.“ 
 
Nach den BITKOM-Prognosen wird der Umsatz mit Informationstechnik (IT-Hardware, Software, IT-Dienstleistungen) im Jahr 2011 in Deutschland um 4,3 Pro-zent auf 68,8 Milliarden Euro zulegen. Den stärksten Zuwachs erzielen Hardware-Produkte. So steigt der Umsatz mit PCs um 6 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. „Bei mobilen Computern werden sich Tablet-PCs als eigenständige Geräteklasse etablieren“, sagte Scheer. Im laufenden Jahr verdoppelt sich der Absatz von Tablet-PCs in Deutschland auf 1,5 Millionen Stück. Kräftig ansteigend ist die Nachfrage nach Software mit einem Zuwachs von 4,5 Prozent und IT-Services mit 3,5 Prozent. „Im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs ziehen die IT-Investitionen der Wirtschaft spürbar an“, sagte Scheer. Für einen zusätzlichen Schub im Bereich Software und IT-Services sorge „Cloud Computing“. Die Technologie ist das Schwerpunktthema der CeBIT. Im Jahr 2015 werden nach einer BITKOM-Schätzung 10 Prozent aller IT-Ausgaben im B2B-Geschäft auf Cloud-Services entfallen.

Der Telekommunikationsmarkt wächst 2011 geringfügig um 0,3 Prozent auf 64,3 Milliarden Euro. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Markt nach Jahren stetiger Umsatzverluste um 0,6 Prozent zulegen. „Das mobile Internet hat sich in der Breite durchgesetzt“, sagte Scheer. „Das belebt die gesamte Telekommunikation.“ Dank der hohen Nachfrage nach Smartphones legt der Handy-Umsatz in Deutschland im Jahr 2011 um 5 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs steigen auch die Erlöse mit mobilen Datendiensten. „Die Mobilfunkbetreiber investieren massiv in den Ausbau ihrer Netze, um die explodierenden Datenmengen zu bewältigen“, sagte Scheer. Der Breitbandausbau im Mobilfunk mit der neuen LTE-Technologie und im Festnetz mit Glasfaser sorgt seinerseits für Wachstum bei der Netzwerktechnik. Der BITKOM erwartet hier ein Umsatzplus von 3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Rückläufig sind nach wie vor die Umsätze mit Sprachdiensten im Festnetz und im Mobilfunk. 

Der Umsatz mit digitaler Unterhaltungselektronik wird nach der BITKOM-Prognose im Jahr 2011 um 1,7 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro sinken. Nach einem starken Geschäft im Jahr der Fußball-WM wird sich der Umsatz mit Flachbildfernsehern bei 6,5 Milliarden Euro einpendeln. Zu den Wachstumssegmenten im CE-Markt zählen Blu-ray-Player und digitale Set-Top-Boxen: 7,7 Millionen Geräte werden 2011 in Deutschland voraussichtlich verkauft (plus 13 Prozent), der Umsatz steigt um 11 Prozent auf 840 Millionen Euro. „Digitale Set-Top-Boxen entwickeln sich zu Alleskönnern“, sagte Scheer. „Neben dem Fernsehempfang bieten sie Internetzugang, digitale Programmführer und eine Festplatte für Aufnahmen.“

Das Wachstum wird nach Einschätzung des BITKOM zu einem Zuwachs von 10.000 Stellen auf 853.000 Beschäftigte im Jahr 2011 führen. Damit ist die ITK-Branche nach dem Maschinenbau der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, noch vor der Auto-, Elektro- oder Chemieindustrie. Die meisten neuen Jobs entstehen im Bereich Software und IT-Services. Scheer: „Die Entwicklung neuer Software-Technologien müssen wir mit einer nationalen oder besser europäischen Software-Initiative politisch flankieren.“ Mit dem „Software Cluster Südwest“ sei bereits eine starke Bündelung von Forschungsinstituten und Unternehmen erreicht worden. Aktuell hat das BMBF über die Förderung von Kompetenzzentren für die IT-Sicherheitsforschung an den Universitäten Darmstadt, Karlsruhe und Saarbrücken entschieden. Diese Ansätze müssten konsequent ausgeweitet werden, forderte Scheer.

Als Wachstumsbremse erweist sich zunehmend der Fachkräftemangel. Der Anteil der ITK-Firmen, die unter einem Mangel an Experten leiden, liegt derzeit bei 59 Prozent, und damit wieder auf Vor-Krisen-Niveau. „Wirtschaft und Politik müssen an allen denkbaren Stellen ansetzen, um den Expertenmangel zu lindern“, sagte Scheer. Der wichtigste Faktor sei bessere Bildung, zum Beispiel durch mehr Technikunterricht in den Schulen, eine Verringerung der Abbrecherquoten in technischen Studiengängen oder bessere Qualifizierungsangebote für ältere IT-Experten. Ein weiteres Ziel der Branche sei es, mehr Frauen in technische Berufe und in Managementpositionen zu bringen. Aktuell sind gerade einmal 15 Prozent aller IT-Fachkräfte Frauen. Zum dritten sei eine erleichterte Zuwanderung qualifizierter Experten aus dem Ausland notwendig, betonte Scheer.

Vor Grundsatzentscheidungen steht Deutschland in diesem Jahr in der Netzpolitik. Neue Gesetze werden u.a. beim Datenschutz, für die Regulierung der Telekommunikationsmärkte oder im Urheberrecht verabschiedet. Dabei setzt sich der BITKOM für Regelungen ein, die innovative Angebote nicht verhindern und gleichzeitig ein Maximum an Schutz bieten. „Nicht jeder neue Dienst muss mit einem eigenen Gesetz reguliert werden“, sagte Scheer. Stattdessen sollte der Staat einen Rahmen vorgeben, in dem sich neue Dienste entwickeln können. „Selbstverpflichtungen der Wirtschaft können klar definierte Bereiche der Internetwelt schneller und präziser regeln“, sagte Scheer. Nach der Selbstverpflichtung für Geodaten-Dienste arbeite die Branche an Richtlinien für Tele- und Online-Marketing.

Cloud Computing wächst zweistellig

  • CeBIT-Motto „Work and Life with the Cloud“
  • BITKOM präsentiert neue Studien
  • Scheer: „Cloud Computing ist in der Startphase und hebt jetzt richtig ab.“

Hannover, 28. Februar 2011 – Cloud Computing boomt mit hohen zweistelligen Wachstumsraten. „Cloud Computing ist der Megatrend im Hightechsektor. Er wird die ITK-Branche tiefgreifend verändern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer kurz vor Beginn der CeBIT in Hannover. Die weltweit größte Technologiemesse wird heute eröffnet. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Work and Life with the Cloud“. Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen in Echtzeit über Datennetze (aus der „Wolke“) bereitgestellt, statt auf lokalen Rechnern. Das Angebot reicht vom Versand von Nachrichten über einen webbasierten E-Mail-Dienst über einfache Speichermöglichkeiten für Fotos und Filme im Web bis zu hochkomplexen Anwendungen für Unternehmen. Viele CeBIT-Aussteller haben das Thema in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts gestellt.Der Cloud-Umsatz mit Geschäftskunden und Privatverbrauchern wird in diesem Jahr um rund 55 Prozent auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro steigen. Bis 2015 wird der Cloud-Markt auf 13 Milliarden Euro zulegen. Dann werden etwa 10 Prozent der gesamten IT-Ausgaben in Deutschland auf diese Technologie entfallen. Im vergangenen Jahr waren es nur 1,5 Prozent. Das Wachstum ist durchgängig zweistellig und soll auch 2012 noch bei 51 Prozent liegen. Das ergab eine aktuelle Studie der Experton Group, die der BITKOM anlässlich der Messeeröffnung vorstellte. Die Nachfrage kommt etwa hälftig von Geschäftskunden und Privatverbrauchern.

1,9 Milliarden Umsatz entfallen derzeit auf den Geschäftskundenbereich, die Wachstumsraten liegen laut Experton-Studie in diesem Segment aktuell bei 70 Prozent. Bis 2015 sollen sich die Cloudumsätze im Business-Sektor auf 8,2 Milliarden Euro vervierfachen. Der größte Umsatzbringer im B2B-Segment ist Software-as-a-Service, also das Bereitstellen von Programmen übers Netz je nach Bedarf des Kunden. Cloud-Angebote sind auch deshalb attraktiv, weil sie standardisiert sind und nutzungsabhängig abgerechnet werden können. „Der Bezug von Diensten aus der Cloud ist ein Schritt zum atmenden Unternehmen: Anwender werden flexibler, können schneller wachsen und ihre Ideen kostengünstig umsetzen“, sagte Scheer.

Privatverbraucher geben derzeit 1,6 Milliarden Euro für Cloud Computing aus. Jeder fünfte Internet-Nutzer in Deutschland nimmt bereits kostenpflichtige Cloud-Dienste in Anspruch. Dazu gehören beispielsweise Speichermöglichkeiten im Netz, kostenpflichtige Leistungen sozialer Netzwerke oder bestimmte Online- bzw. Browserspiele. In fünf Jahren wird fast jeder zweite (45 Prozent) Internetnutzer kostenpflichtige Dienste aus der Cloud beziehen. Die Umsätze mit Privatkunden werden bis dahin auf über 6 Milliarden Euro klettern.

Derzeit speichert jeder dritte User private Daten in der Cloud oder pflegt dort seinen Terminkalender bzw. sein Adressbuch. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM. „Bei Cloud-Diensten können Verbraucher mit unterschiedlichen Endgeräten auf die gleichen Daten zugreifen. In der Cloud sind die Daten sicher, eine aufwändige Synchronisation entfällt“, so Scheer. Allerdings kennt nur jeder achte Internet-Nutzer den Begriff. „Viele Menschen nutzen Cloud Computing, doch kaum einer weiß es“, sagte Scheer.

Für viele CeBIT-Aussteller hat die Cloud-Technologie eine herausragende Bedeutung. Bei einer aktuellen BITKOM-Umfrage nannten 62 Prozent der befragten Unternehmen Cloud Computing als das Top-Thema des Jahres. Im Vorjahr stand das Thema ebenfalls an der Spitze, wurde aber nur von 45 Prozent der Firmen genannt. Die neue Technologie stellt die Anbieter vor große Herausforderungen. Viele IT-Leistungen, die bislang individuell für einzelne Kunden gefertigt wurden, werden künftig in standardisierter Form über das Netz angeboten. Hierzu brauchen die Anbieter neue Lizenzierungs- und Abrechnungsmodelle. „Cloud Computing ist zwar nur eine Evolution in der Technologie, aber eine Revolution im Business“, sagte Scheer. Diese neue Form zur Erbringung von IT-Leistungen werde Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern.

„Die CeBIT stellt das Thema genau zum richtigen Zeitpunkt in den Mittelpunkt“, sagte Scheer. „Der Markt ist derzeit in der Startphase und hebt jetzt richtig ab.“ Zentraler Anlaufpunkt auf der Messe ist die „Cloud Computing World“ des BITKOM in Halle 4 (Stand A58), Schirmherr ist das Bundeswirtschafts¬ministerium. Scheer: „Die CeBIT ist als weltweit größte ITK-Messe die ideale Plattform, um das branchenübergreifende Thema Cloud Computing in allen Facetten zu beleuchten.“

Weitere Informationen zu Cloud Computing und zur „Cloud Computing World“ gibt es unter www.cloud-practice.de.

Zur Methodik: Aris Umfrageforschung befragte im Auftrag des BITKOM im Januar in Deutschland telefonisch 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren. Die Marktzahlen zum Umsatz mit Cloud Computing basieren auf einer Studie der Experton Group.

CeBIT-Highlights: Von Cloud Computing bis zu neuen Apps

CeBIT-Highlights: Von Cloud Computing bis zu neuen Apps

  • Größte Hightech-Messe der Welt startet am 1. März in Hannover
  • ITK-Markt wächst weltweit um 4,8 Prozent auf 2,6 Billionen Euro
  • BITKOM gibt Orientierung für CeBIT-Besucher

Berlin/Hannover, 17. Februar 2011 – Am 1. März startet die weltgrößte Hightech-Messe CeBIT in Hannover. Die Veranstaltung präsentiert sich mit einer neuen Struktur und in einem sehr dynamischen wirtschaftlichen Umfeld. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Aussteller. „Ich bin überzeugt, die CeBIT 2011 wird für Aussteller und Besucher ein großer Erfolg“, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Eine Reihe großer Hightech-Firmen, die in den vergangenen Jahren der Messe ferngeblieben waren, kehren 2011 nach Hannover zurück.

Wichtigster Schwerpunkt ist das Leitthema „Work and life with the Cloud“. Weitere Top-Themen sind Super-Breitband, mobiles Internet, intelligente Energieversorgung und IT-Sicherheit. Zudem spielen Umweltschutz, digitale Verwaltung und die Vernetzung im Gesundheits- und Verkehrswesen eine herausragende Rolle. Für Verbraucher interessant sind unter anderem soziale Medien, Internet-TV und die neuesten Apps. „Die CeBIT zeigt, wie moderne Technologien unser Leben verändern“, sagt Scheer. „IT und Telekommunikation sind die Schlüssel zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen, vom Datenschutz bis zum Klimaschutz.“

Die Zuversicht der Branche gründet auch auf der positiven Wirtschaftslage. Acht von zehn Hightech-Firmen in Deutschland rechnen 2011 mit einem Umsatz-Plus. Auch international geht es aufwärts: So erwartet BITKOM für den ITK-Markt in der EU 2011 ein Wachstum von 1,7 Prozent auf 639 Milliarden Euro. EU-weit legen die Bereiche IT-Hardware sowie Software am stärksten zu (4,4 und 4,1 Prozent), so eine Prognose des BITKOM-eigenen Marktforschungsinstituts EITO. Der weltweite ITK-Markt wächst 2011 voraussichtlich von 4,8 Prozent auf 2,6 Billionen Euro. Besonders stark legen die Märkte für Telekommunikationsgeräte (inkl. Smartphones) sowie IT-Hardware zu – um 11,5 und 4,9 Prozent.

Die CeBIT ist mit Ausstellern aus rund 70 Ländern die internationalste ITK-Messe. Vom 1. bis 5. März 2011 zeigt sie die Kernthemen der Branche – nunmehr auf vier Plattformen. „CeBIT pro“ ist der Kern der CeBIT und zeigt ITK-Lösungen für Unternehmen. „CeBIT gov“ präsentiert ITK-Lösungen für die öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen. „CeBIT life“ steht für digitalen Lifestyle, und „CeBIT lab“ ist eine Plattform für Hochschulen und Forschung. „Das neue Profil schafft Klarheit, die Fülle an Themen wird besser gegliedert“, so BITKOM-Präsident Scheer.

„Das Kernthema Cloud Computing wird sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Ausstellungsbereiche ziehen“, so Scheer. Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen flexibel als Service über das Netz bereitgestellt. „Der Trend geht weg von der Workstation, hin zum Großrechner im Netz“, so Scheer. „Cloud Computing wird die IT und ihre Geschäftsmodelle grundlegend verändern“. BITKOM erwartet, dass sich der Umsatz mit Cloud Computing in Deutschland bis 2015 vervierfacht.

Hier eine Auswahl an Empfehlungen des BITKOM für CeBIT-Besucher:

Für alle Besucher:
„Work and life with the Cloud“ ist das Leitthema der CeBIT 2010. Private Anwender nutzen bereits Cloud-Lösungen, etwa beim Hochladen von Fotos oder dem Nachrichtenversand über webbasierte E-Mail-Dienste. Weitere werden folgen. Für Firmen sind Cloud-Dienste eine Alternative zum Eigenbetrieb von Rechenzentren. Die Sonderschau „Cloud Computing World“ des BITKOM mit 1.300 Quadratmetern ist zentraler Anlaufpunkt zu dem Trend-Thema (Halle 4). Superschnelle Breitband-Anschlüsse für die Kommunikation von morgen sind das Thema auf der „BITKOM Broadband World“. Auf 3.000 Quadratmetern zeigen führende Unternehmen und Organisationen ihre Lösungen (Halle 13).

Für Führungskräfte und Querdenker:
Geschäftsmodelle der Zukunft und gesellschaftliche Aspekte von Hightech sind Thema bei den „CeBIT Global Conferences“. An fünf Tagen sprechen weltweit führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Zugesagt haben unter anderem der neue Mozilla-Chef Gary Kovacs, Ford-CEO Alan Mullaly und EU-Kommissarin Neelie Kroes (Convention Center, Saal 2). Infos unter www.cebit.de/cgc.

Für Verbraucher:
Die CeBIT ist gleichzeitig Fachmesse und Treffpunkt für alle Hightech-Fans. Viele Firmen zeigen auch Produkte für Verbraucher, unter anderem Handy-Apps. In puncto Hardware sind Tablet-PCs ein Renner (u.a. in Hallen 2 und 17). Die Plattform „CeBIT life“ gibt einen Einblick in den Hightech-Lifestyle von morgen, etwa ein vernetztes Haus in Halle 19. Dort befindet sich auch der neue CeBIT-Bereich „sports & health“ mit IT-Anwendungen für den Sport. Computerspiele gibt es in den Hallen 4, 16, 19 und 23. Weltmeisterschaften im Gaming werden in Halle 23 ausgetragen. Mit „CeBIT sounds!“ erwartet die Besucher auch ein Musik-Festival.

Für Jobsucher:
In Deutschland gibt es 28.000 offene Stellen für ITK-Spezialisten. Die CeBIT bietet viele Gelegenheiten, attraktive Arbeitgeber kennenzulernen, plus Vorträge und Tipps für Bewerber. Erste Anlaufstelle ist der „Job & Career Market“ (Halle 6). Die Bitkom Servicegesellschaft lädt am 4. März ab 9.45 Uhr zum Forum „IT meets HR“ ein (Convention Center, Saal 1).

Für Mittelständler und Gründer:
Im „CeBIT Studio Mittelstand“ wird gezeigt, wie Mittelständler durch IT leistungsfähiger werden und Kosten reduzieren. Dazu gibt es Vorträge und Podiumsdiskussionen. Bei „Mittelstand trifft Forschung“ können sich am 3. März in Halle 9 (Stand A 40) Unternehmer über den Stand der Forschung informieren und mit Wissenschaftlern über Kooperationen sprechen. Clevere Gründer treten am 2. März ab 16 Uhr beim BITKOM-Wettbewerb „Innovators’ Pitch“ an (Halle 6, Webciety-Forum).

Für Händler:
Für Händler ist der „Planet Reseller“ erste Anlaufstelle. Dort gibt es Angebote speziell für den Handel. Es sind unter anderem Hersteller, Distributoren und Systemhäuser vertreten. Dieser Bereich ist Fachbesuchern und Medienvertretern vorbehalten (Hallen 14 und 15).

Für Umweltbewusste:
Umweltfreundliche Hightech wird als CeBIT-Schwerpunkt fortgeführt. In Halle 13 findet die Sonderschau „Eco ICT Solutions“ des BITKOM statt. Schirmherr ist das Bundesumweltministerium. Dabei geht es auch um Lösungen, mit denen der Energieverbrauch gesteuert werden kann. Der BITKOM-Stand auf der Sonderschau widmet sich ferner dem Althandy-Recycling und der Rückgewinnung wichtiger Rohstoffe (Urban Mining).

Für Ärzte, Apotheker und Kassen:
Ohne IT geht im Gesundheitswesen nichts mehr. Technologien speziell für Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Kassen zeigt der BITKOM mit dem Gesundheits-Parcours „FutureCare“. Dieser zeigt die IT-unterstützte Patientenversorgung und erlaubt einen Blick in die Hightech-Medizin. Der Parcours ist eingebettet in die Ausstellung „TeleHealth“ in Halle 8.

Für international aktive Unternehmen:
Partnerland 2011 von CeBIT und BITKOM ist die Türkei. Anbieter aus Deutschland und der Türkei loten auf dem Deutsch-Türkischen ITK-Gipfel am 1. März ab 14 Uhr neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus (NordLB-Forum). Flankiert von den Regierungen beider Länder, bietet die Konferenz auch kleinen Firmen mit internationalen Ambitionen wertvolle Kontakte. 92 türkische Aussteller präsentieren sich auf der CeBIT 2011.

Geschäftsideen für die digitale Welt gesucht

Geschäftsideen für die digitale Welt gesucht

  • Ausschreibung für Innovators’ Pitch 2011 beginnt im Rahmen der Gründerwoche des Bundeswirtschaftsministeriums
  • Finalisten stellen ihre Konzepte auf der CeBIT vor

Berlin, 12. November 2010 – Bereits zum sechsten Mal schreibt der Hightech-Verband BITKOM den „Innovators’ Pitch“ aus. Damit werden junge Unternehmen und Gründer für innovative Geschäftsideen im Bereich „Digitales Leben“ ausgezeichnet. Ob eine neue Smartphone-App, eine besondere E-Commerce-Plattform oder ein spezieller Geoinformationsdienst – beim Innovators’ Pitch 2011 sind neue Ideen und erfolgversprechende Konzepte gefragt. [Read more...]

Türkei wird Partnerland 2011 von BITKOM und CeBIT

Türkei wird Partnerland 2011 von BITKOM und CeBIT

  • Deutsch-Türkischer ITK-Gipfel am 1. März 2011 in Hannover
  • Sehr dynamischer Markt für IT- und Telekommunikationsdienste

Berlin/Hannover, 26. Mai 2010 Die Türkei ist ein attraktiver, aufstrebender Markt für Unternehmen aus der Hightech-Industrie. Die deutsche IT- und Telekom-Branche und die CeBIT machen das Land am Bosporus nun zum offiziellen Partnerland 2011. „Deutschland ist seit vielen Jahren der wichtigste Handelspartner der Türkei“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Mit ihrer Erfahrung in Europa und Asien sind türkische Unternehmen hoch interessante Kooperationspartner. Von einem stärkeren Austausch werden deutsche Firmen profitieren.“ Die Kooperation soll auch Mittelständlern helfen, international aktiv zu werden. [Read more...]

CeBIT verstärkt Aufbruchstimmung in der ITK-Branche

CeBIT verstärkt Aufbruchstimmung in der ITK-Branche

  • Hightech-Wirtschaft mit Verlauf sehr zufrieden
  • BITKOM begrüßt weiterentwickelte Messestruktur für 2011
  • Kongressprogramm, gesellschaftliche Themen und Partnerland Spanien mit großer Resonanz

Hannover, 6. März 2010 – Die Hightech-Wirtschaft gibt der CeBIT 2010 Bestnoten. Eine Umfrage unter BITKOM-Mitgliedern hat ergeben, dass die Mehrheit der Aussteller den Messeverlauf sehr positiv bewertet. „Die CeBIT hat die Aufbruchstimmung in der Branche weiter verstärkt“, [Read more...]

ITK zentraler Baustein für Klimaziele

ITK zentraler Baustein für Klimaziele

  • Energieverbauch für drei Viertel der Verbraucher wichtiges Kaufkriterium bei Hightech-Produkten
  • 4. Jahrestagung von BMU, UBA und BITKOM mit Umweltminister Röttgen
  • „CeBIT Green IT“ von Initiative „Land der Ideen“ ausgezeichnet

Hannover, 5. März 2010 - ITK ist ein zentraler Baustein, um die internationalen und nationalen Klimaziele zu erreichen. Die intelligente Nutzung von moderner ITK spart CO2-Emissionen in anderen Branchen. „ITK-Systeme entwickeln eine enorme Hebelwirkung auf die Energieeffizienz der gesamten Volkswirtschaft“, sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer heute auf der CeBIT. Dort haben Bundesumweltministerium (BMU), Umweltbundesamt (UBA) und der BITKOM heute die 4. gemeinsame Jahreskonferenz zu den Anwendungsperspektiven von Green IT ausgerichtet. Laut der aktuellen SMART-2020-Studie können durch die zunehmende ITK-Nutzung im Jahr 2020 bis zu 25 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Beispielsweise können Logistikketten und Verkehrssysteme mit IT gleichmäßiger ausgelastet und Produktionsprozesse effizienter organisiert werden. Prototypen können am Rechner gebaut und erprobt werden, Pendler werden zu Telearbeitern, Videokonferenzen ersetzen Flüge.

Klimaschutz und Wirtschaftswachstum schließen sich nach Meinung des BITKOM nicht mehr aus, sie bedingen mittlerweile einander. „Wenn wir nicht heute versuchen, den CO2-Ausstoß und den Klimawandel einzudämmen, zahlen morgen die Malediven und übermorgen wir alle eine Zeche. Gelingt es Deutschland jedoch, seine starke Stellung im Umweltschutz mit innovativen Technologien auszubauen, hält und schafft das Wachstum und Arbeitsplätze bei uns“, sagte Scheer. Die Bundesregierung müsse die CO2-Reduktion in Deutschland weiter vorantreiben und sich an die Spitze des internationalen Klimaschutzes setzen. Sie sollte den politischen Druck aufrechterhalten, um doch noch verbindliche internationale Emissionsziele zu vereinbaren. Dabei sollte sie den Auf- und Ausbau intelligenter Energienetze stärker in den Mittelpunkt der Klimapolitik zu rücken. In wenigen Jahren werden sehr viele Haushalte Strom nicht nur abnehmen, sondern auch einspeisen – dank der Solarzellen auf dem Dach, einem Blockheizkraftwerk im Keller oder dem Elektroauto in der Garage. Nach einer aktuellen BITKOM-Umfrage hat jeder vierte Bürger schon darüber nachgedacht, Energie zu produzieren und ins Stromnetz einzuspeisen. Bei den 30- bis 50-Jährigen sind es sogar 40 Prozent. „Wir als Hightech-Industrie unterstützen die Bundesregierung nachhaltig bei dem Ziel einer umfangreichen CO2-Reduktion, denn IT und Kommunikations-Technologien werden maßgeblich dazu beitragen, selbst anspruchsvollste Klimaziele zu erreichen“, sagte Scheer.

Auch eine moderne Büroausstattung hilft beim Sparen von Strom und Kosten. Der BITKOM hat auf der CeBIT ein Musterbüro aus den Jahren 2005 einem Büro aus dem Jahr 2010 gegenübergestellt. Röhrenmonitore wurden durch moderne Flachbildschirme ausgetauscht. Drucker, Kopierer, Faxgerät und Scanner wurden ersetzt durch ein einzelnes smartes Multifunktionsgerät. Dabei zeigt sich: Das Büro 2010 verbraucht bei den gleichen Tätigkeiten der Mitarbeiter nur ein Drittel an Strom des Büros 2005. Der Kauf energieeffizienter ITK-Produkte lohnt sowohl für Unternehmen wie Verbraucher. Die BITKOM-Umfrage zeigt: Beim Kauf von Hightech-Geräten wie Computern oder Druckern spielt der Energieverbrauch für drei von vier Verbrauchern eine wichtige oder sehr wichtige Rolle. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 84 Prozent. Fast genauso viele in dieser Altersklasse legen beim Hightech-Kauf Wert auf umweltfreundliche Materialien.

Als „Ausgewählter Ort 2010“ ist die „CeBIT green IT“-Konferenz heute im Rahmen des  Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Damit ist sie Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands, die von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wird. „Die ‚CeBIT green IT‘-Konferenz zeigt auf, wie modernste Informations- und Kommunikationstechnologie das Klima entlasten kann. So leistet die Konferenz einen wichtigen Beitrag für die weltweite Klimazukunft“, sagte Harald Eisenach von der Deutschen Bank bei der Preisverleihung. „CeBIT green IT“ zählt damit zu den 365 Preisträgern, die mit ihren zukunftsfähigen Ideen Deutschland als das „Land der Ideen“ repräsentieren.

„Green IT bündelt die Antworten der Informationstechnologie auf die Zukunftsfrage des Klimaschutzes. Wir freuen uns über die Auszeichnung als ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen. Damit erhält das wichtige Thema Green durch IT noch mehr Aufmerksamkeit”, sagte BITKOM-Präsident Scheer. Mit 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die CeBIT green IT heute sechsmal so groß wie bei ihrer Premiere 2008. Scheer: „Ziel der Veranstaltung ist es, über ökonomisch und ökologisch erfolgreiche Produkte und Geschäftsmodelle zu informieren und eine Plattform für den Austausch zwischen Anbietern, Anwendern und interessierter Öffentlichkeit zu bieten. Im Vordergrund stehen Green-IT-Lösungen und -Produkte, die den gesamten Produktzyklus abbilden: vom energieeffizienten Design über intelligente Infrastrukturen bis hin zum Recycling und Remarketing von ITK-Produkten.”

Gesundheitsparcours FutureCare auf der CeBIT 2010

Gesundheitsparcours FutureCare auf der CeBIT 2010

  • Scheer: „CeBIT zeigt das Gesundheitswesen der Zukunft“
  • Schwerpunkt: Telematik-Infrastruktur des Gesundheitswesens
  • Konkrete medizinische Fälle werden auf Rundgängen erklärt

 Berlin/Hannover, 15. Februar 2010 – Im deutschen Gesundheitssystem muss gespart werden. Doch gerade Einsparpotenziale durch einen besseren Einsatz der Gesundheitstelematik werden bisher nicht genutzt. Beispiel Diabetes: Zehn Prozent der Versicherten leiden an Diabetes, verursachen aber Studien zufolge 29 Prozent der Gesamtkosten der gesetzlichen Krankenversicherung. Teuer sind vor allem die stationären Behandlungen von Folgeerkrankungen [Read more...]

Telekommunikationsfirmen kehren auf die CeBIT zurück

Telekommunikationsfirmen kehren auf die CeBIT zurück

  •  „BITKOM Broadband World“ auf 2.000 qm
  • Branchengrößen wieder auf der Messe
  • Breitbandgipfel mit Bundesminister Brüderle

Berlin, 7. Februar 2010 – Der Hightech-Verband BITKOM bringt eine Reihe großer Telekommunikationsunternehmen wieder auf die CeBIT. Branchengrößen wie Alcatel-Lucent, Deutsche Telekom, Ericsson, Motorola, Nokia Siemens Networks, Siemens Enterprise Communications, Versatel oder Vodafone stellen in Hannover im Rahmen der „BITKOM Broadband World“ aus. Ericsson, Eutelsat, Motorola und Siemens Enterprise Communications Group kehren damit nach einer CeBIT-Absenz zurück auf die Messe. [Read more...]

Bewerbungsstart für Green-IT-Anbieterverzeichnis

Bewerbungsstart für Green-IT-Anbieterverzeichnis

  • Unternehmen können ab sofort Aufnahme beantragen
  • Internet-Plattform rund um Green IT kommt zur CeBIT
  • Green IT-Forum 2010 vor 150 Teilnehmern

Berlin, 22. Januar 2010 – Unternehmen und Organisationen können viel Energie und Geld mit der intelligenten Nutzung moderner IT sparen. Schwierig ist häufig die Suche nach Partnern, die bei der Steigerung der Energieeffizienz von IT-Infrastrukturen und -Systemen helfen. Damit Anwender und Beschaffer passende Anbieter leichter finden, hat das „Green IT Beratungsbüro“ mit dem Aufbau einer speziellen Datenbank begonnen. Der Start für das Bewerbungsverfahren wurde heute auf dem „Green IT-Forum 2010 – Trends, Potenziale, Förderung“ in Berlin bekannt gegeben. Dort trafen sich 150 Experten und Anwender, eingeladen hatten das Green IT-Beratungsbüro, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, die KfW Bankengruppe und der DIHK. Ab sofort können sich Anbieter unter der Telefonnummer 0800/ GREEN IT (0800/ 473 36 48) beim Beratungsbüro melden und die Aufnahme in das Verzeichnis beantragen. Der Eintrag ist kostenlos. Das Beratungsbüro ist ein gemeinsames Projekt des Hightech-Verbands BITKOM und des Bundesumweltministeriums.

Ein transparenter Kriterienkatalog legt fest, welche Anforderungen an Unternehmen gestellt werden, die im Anbieterverzeichnis gelistet werden. „Aufgenommen werden Unternehmen, die mit ihren Produkten oder Diensten im Rahmen von Green IT-Projekten die Energie- und Materialeffizienz ihrer Kunden nachhaltig erhöhen und den Effizienzgewinn gegenüber einer herkömmlichen Lösung plausibel darstellen“, sagt Bernd Klusmann, Projektmanager Technologien im „Green IT Beratungsbüro“. Im ersten Schritt werden die Kategorien Branchendienstleistungen, Arbeitsplatzlösungen, Netzwerkinfrastruktur, Rechenzentrumsinfrastruktur, Training & Beratung, Betriebslösungen und Softwarelösungen angeboten.

Der offizielle Start des Anbieterverzeichnisses ist zur CeBIT im März 2010 geplant. Dann wird die Datenbank auf der Internetseite www.green-it-beratungsbuero.de freigeschaltet.

Hintergrund zum Green IT Beratungsbüro beim BITKOM e.V.: Das Green IT Beratungsbüro bietet seit 2009 kostenlose Beratungen zu den Fördermöglichkeiten für Green IT-Projekte der Spitzen- und der Breitenförderung an. Es wurde im Rahmen des Förderschwerpunktes „IT goes green“ im Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums eingerichtet und unterstützt professionelle Anwender bei der Umsetzung von Green IT-Projekten.

Weitere Informationen gibt es unter www.green-it-beratungsbuero.de .

CeBIT: Leben und Arbeiten in der digitalen Welt

CeBIT: Leben und Arbeiten in der digitalen Welt

  • „Connected Worlds“ ist Top-Thema bei weltgrößter ITK-Messe
  • BITKOM u.a. mit „Green IT“ und „Broadband World“ präsent
  • Top-Redner der Hightech-Branche bei CeBIT Global Conferences

Berlin, 14. Januar 2010 – Das Zusammenwachsen unterschiedlicher Technik- und Lebenswelten durch das Internet ist Top-Thema der CeBIT 2010. „Mit dem Leitthema ‚Connected Worlds‘ wird die CeBIT zu einem Zukunftskongress für das Leben und Arbeiten von morgen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Umweltfreundliche Hightech und die Energieversorgung der Zukunft, aber auch neue digitale Dienste für Behörden und Bürger sind weitere Schwerpunkte der weltgrößten Computermesse vom 2. bis zum 6. März in Hannover. Diese Themen werden auch im begleitenden Kongressprogramm diskutiert, den hochkarätig besetzten „CeBIT [Read more...]

Spanien wird Partnerland 2010 von BITKOM und CeBIT

Spanien wird Partnerland 2010 von BITKOM und CeBIT

  • Spanien rückt in den Mittelpunkt der nächsten CeBIT
  • Deutsch-Spanischer ITK-Gipfel am 2. März 2010 in Hannover
  • Dynamischer Markt für IT- und Telekommunikationsdienste

Berlin/Hannover, 22. Juni 2009 – Spanien ist nicht nur eines der beliebtesten Urlaubsländer in Europa, sondern auch eine attraktive Wirtschaftsregion für Unternehmen aus der Hightech-Industrie. Die deutsche IT- und Telekom-Branche und die CeBIT machen Spanien nun zum offiziellen Partnerland 2010.

„Spanien ist einer unserer wichtigsten Außenhandelspartner und unter den Top 5 der europäischen Hightech-Märkte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Mit ihrer Erfahrung in Südamerika sind spanische Unternehmen hoch interessante Kooperationspartner. Von einem stärkeren Austausch können weltweit tätige deutsche Firmen profitieren.“ [Read more...]