Berlin, 23. Januar 2013 – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird am 6. März auf Einladung des BITKOM die CeBIT besuchen. Steinbrück informiert sich dabei aus erster Hand über die Zukunftstrends der IT- und Netzwirtschaft und intensiviert den Dialog mit der Hightech-Branche im Rahmen der weltgrößten Technologiemesse. Steinbrück wird am zweiten Messetag (6. März) bei den internationalen Cebit Global Conferences die Keynote halten. Im weiteren Tagesverlauf sind u.a. ein Messerundgang und ein Treffen mit dem BITKOM-Präsidium geplant.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnet traditionell die Messe und verschafft sich am ersten Messetag mit einem Rundgang einen Überblick über Neuheiten der Branche. Daneben werden der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, der designierte niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, zahlreiche Mitglieder des Bundeskabinetts und von Landesregierungen sowie mehr als fünfzig hochrangige internationale Regierungsdelegationen erwartet. „IT bewegt Wirtschaft und Gesellschaft. Wir begrüßen sehr, dass die Politik diese Bedeutung erkennt und die CeBIT nutzt, um sich über die neuesten Trends zu informieren und mit der ITK-Branche ins Gespräch zu kommen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.


Der Hightech-Verband BITKOM bekräftigt seine Wachstumsprognose für den deutschen ITK-Markt. Danach steigt der Umsatz mit Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Jahr 2011 in Deutschland um 2 Prozent auf 145,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr wird der Gesamtmarkt voraussichtlich erneut um 2 Prozent auf dann 148 Milliarden Euro zulegen. „Die gute Wirtschaftslage und viele Innovationen beflügeln die Nachfrage im Hightech-Sektor“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer vor der Eröffnung der CeBIT in Hannover. Mit dem Wachstum ist ein kräftiger Beschäftigungseffekt verbunden. Der BITKOM erwartet, dass im Jahr 2011 rund 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der ITK-Branche entstehen werden. Bereits im Vorjahr hatte es ein Plus von 8.000 Stellen gegeben. „Jeden Tag schafft die ITK-Industrie in Deutschland im Schnitt fast dreißig neue, hochwertige Jobs“, sagte Scheer. Allerdings verschärfe sich von Monat zu Monat der Expertenmangel. In einer aktuellen Umfrage des BITKOM geben 59 Prozent der ITK-Firmen an, dass der Fachkräftemangel ihre Geschäfte bremst. Scheer: „In der Bildungs- und Zuwanderungspolitik muss sich sehr viel mehr bewegen.“