Rekordumsätze mit Computerspielen
August 13, 2009 by Web Internet · Leave a Comment
Rekordumsätze mit Computerspielen
- BITKOM erwartet 2,7 Milliarden Euro Umsatz für 2009
Berlin, 13. August 2009 – Mit Computerspielen werden im Jahr 2009 Rekordumsätze erzielt. Auf dem erreichten hohen Niveau von 2008 kann derzeit erneut leicht zugelegt werden, um ein Prozent. Gut 2,7 Milliarden Euro wird die Branche in diesem Jahr mit Konsolen sowie Spielprogrammen für Konsolen und PCs in Deutschland umsetzen. 2008 war der Umsatz um 17 Prozent gestiegen, 2007 gar um 29 Prozent. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM wenige Tage vor Beginn der Computerpielemesse GamesCom in Köln mit. „Der Computerspiele-Markt wächst trotz des Read more
ITK-Branche behauptet sich in der Krise
March 2, 2009 by Web Internet · Leave a Comment
ITK-Branche behauptet sich in der Krise
- BITKOM bestätigt Umsatzprognose für das Jahr 2009
- Konjunkturpaket: Jetzt sind Länder und Kommunen gefordert
- Weiterer Ausbau der Breitbandnetze notwendig
Hannover, 2. März 2009 – Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise halten sich für die Hightech-Industrie bislang in Grenzen. Das hat eine repräsentative Umfrage in der ITK-Branche ergeben, die der BITKOM am Vortag der CeBIT in Hannover vorgestellt hat. Danach spüren 55 Prozent der befragten Unternehmen bisher keine direkten Auswirkungen der Krise auf ihr Geschäft. Die übrigen verzeichnen weniger Umsatz oder weniger neue Aufträge als vor der Krise erwartet. „Derzeit behauptet sich die Hightech-Industrie in der Krise“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die CeBIT wird ein Signal setzen, dass innovative Technologien einen maßgeblichen Beitrag zur Bewältigung des Abschwungs leisten können.“ Laut der aktuellen Umfrage rechnen 46 Prozent der Unternehmen noch in diesem Jahr mit einer Trendwende in ihrem Sektor. 42 Prozent erwarten im Jahr 2010 eine deutliche Besserung und nur 5 Prozent erst im Jahr 2011. „Das Krisenmanagement der Bundesregierung ist gut“, sagte Scheer. „Jetzt sind Länder und Kommunen gefordert, ihrerseits Akzente bei Technologieprojekten zu setzen. E-Government bietet hervorragende Ansatzpunkte.“
Der BITKOM bestätigt seine Umsatzprognose für das Jahr 2009. Danach wird der deutsche Gesamtmarkt für Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik das Vorjahresniveau von rund 145 Milliarden Euro voraussichtlich halten. Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage kündigte Scheer an, die Prognose nach Ende der CeBIT und dem Abschluss des ersten Quartals erneut zu überprüfen. „Die Branche steht im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen derzeit relativ gut da“, sagte Scheer. Laut BITKOM-Prognose wird der Umsatz mit Informationstechnik im Jahr 2009 um 1,5 Prozent auf rund 67 Milliarden Euro steigen. „Trotz der Krise dürften die IT-Ausgaben leicht zulegen“, sagte Scheer. So wachse der Outsourcing-Markt gegen den Trend voraussichtlich um 7 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Mit Outsourcing können Unternehmen IT-Aufgaben kostengünstig an externe Dienstleister auslagern und Liquidität hinzugewinnen.
„Unternehmen senken ihre Kosten, indem sie ihre Geschäftsprozesse verschlanken, standardisieren und beschleunigen“, sagte Scheer. „Das ist ein Kernthema für IT-Berater und die Anbieter von Unternehmenssoftware.“ Die Informationstechnik leiste in einer wirtschaftlich schwierigen Situation einen Beitrag zur Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen. Deshalb sei auch Green-IT wichtiger denn je, da moderne Rechner nicht nur der Umwelt helfen, sondern auch finanzielle Einsparungen bringen. Der entsprechende Ausstellungsbereich auf der CeBIT ist in diesem Jahr sechsmal größer als 2008. Ein weiteres Wachstumsthema ist Embedded Systems. „Ein stabilisierender Faktor für den IT-Markt sind die steigenden Ausgaben der öffentlichen Hand“, sagte Scheer. Immerhin entfällt ein Fünftel der IT-Nachfrage in Deutschland auf den öffentlichen Sektor. Scheer: „Einen zusätzlichen Schub bringt das Konjunkturpaket der Bundesregierung.“
Im Telekommunikationsmarkt werden die Umsätze laut BITKOM im laufenden Jahr um 1,2 Prozent auf rund 65 Milliarden Euro sinken. „Für den Umsatzrückgang in der Telekommunikation ist weniger die Wirtschaftskrise verantwortlich als vielmehr die verfehlten Markteingriffe der EU sowie der scharfe Preiswettbewerb“, sagte Scheer. Im vergangenen Jahr sind die Tarife durchschnittlich um 3,3 Prozent gesunken. Mit den Datendiensten im Festnetz und im Mobilfunk gibt es aber auch hier Marktsegmente, die stark wachsen. „Die Netzbetreiber werden, der Krise an den Finanzmärkten zum Trotz, kräftig in neue Breitbandnetze investieren“, sagte Scheer. Voraussetzung dafür sei, dass den Anbietern nicht durch eine investitionsfeindliche Regulierung die Grundlage entzogen werden.
In der digitalen Unterhaltungselektronik dreht der Markt nach Jahren starken Wachstums ins Minus. Das Umsatzvolumen schrumpft 2009 voraussichtlich um 2,5 Prozent auf rund 12 Milliarden Euro. „Bei Consumer Electronics geht ein Innovationszyklus zu Ende“, sagte Scheer. Mit dem Internetfernsehen IP-TV und dem neuen Megatrend Heimvernetzung stünden aber neue Technologien vor dem Durchbruch auf dem Massenmarkt. Zusätzliche Impulse bringt das hoch auflösende Fernsehen, das die öffentlich-rechtlichen Sender mit Beginn der Olympischen Winterspiele im Jahr 2010 starten.
Der BITKOM bewertet die Anstrengungen der Politik zur Bewältigung der Krise positiv. „Wir begrüßen das Konjunkturpaket der Bundesregierung und fordern gleichzeitig zusätzliche Anstrengungen bei der Umsetzung“, sagte BITKOM-Präsident Scheer. So habe das Konjunkturpaket einen Durchbruch für die Modernisierung von Schulen und Hochschulen gebracht. Das Geld wird aber ausschließlich in die energetische Sanierung von Gebäuden fließen. „Mindestens genauso wichtig ist eine moderne Ausstattung mit Computern, E-Learning-Anwendungen und schnellen Internetzugängen“, betonte Scheer. Ebenfalls wichtig wäre es, wenn zusätzliche Mittel dauerhaft für mehr Lehrer und eine bessere Betreuung der Schüler zur Verfügung stehen würde.
Einen großen Schritt nach vorn hat aus Sicht der Hightech-Industrie die Breitbandstrategie der Bundesregierung gebracht. „Die Breitbandstrategie muss sich jetzt in der Praxis bewähren“, sagte Scheer. Das gelte zum Beispiel für die Nutzung der so genannten digitalen Dividende. Bei der Umstellung des Fernsehens auf die digitale Technik werden Frequenzen frei, die sich ideal für den Aufbau drahtloser Breitbandnetze in ländlichen Regionen eignen. Da der Rundfunk Ländersache ist, müssen die Bundesländer der Frequenzfreigabe zustimmen. Scheer: „Die Bundesländer sind jetzt gefordert, eine Entscheidung für eine moderne Breitbandinfrastruktur zu treffen.“
Hinweise zu den Datenquellen: Die Konjunkturumfrage wurde vom Marktforschungsinstitut ARIS bei 304 repräsentativ ausgewählten Unternehmen der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik durchgeführt. Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Gemanagt wird EITO von der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE und GfK zusammen.
Mit Hightech besser durch den Winter
January 5, 2009 by Web Internet · 3 Comments
Mit Hightech besser durch den Winter
- Notrufnummern im Handy einspeichern
- Akkulaufzeit sinkt bei eisigen Temperaturen
- Mobiltelefone am Körper tragen
- Home Office statt Rutschpartie auf dem Weg ins Büro
Berlin, 5. Januar 2009 – In Deutschland sollen die Temperaturen in den nächsten Tagen auf bis zu minus 20 Grad fallen. Wintersportfreunde werden diese Aussichten angesichts ebenfalls vorhergesagter Schneefälle freuen. Für Autofahrer können die eisigen Bedingungen aber unangenehme Auswirkungen haben. Für beide – Wintersportler wie Autofahrer – ist es ratsam, ein Mobiltelefon bei sich zu tragen. Es sollte neben Verbandszeug zur Standardausrüstung gehören. Denn in zahlreichen Notfallsituationen, wie sie vermehrt im Winter auftreten, hilft das Handy weiter. BITKOM gibt Tipps, wie Wintersportler und Autofahrer mit moderner Technologie besser durch den Winter kommen: Read more
IT-Branche schafft neue Jobs
April 1, 2008 by Web Internet · Leave a Comment
IT-Branche schafft neue Jobs
Berlin, 1. April 2008 - Die ITK-Branche wird nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) im Jahr 2008 zum vierten Mal in Folge zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Nach einer neuen BITKOM-Schätzung steigt die Zahl der Beschäftigten im laufenden Jahr in Deutschland um bis zu 4.000 auf rund 820.000. „Der IT-Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer anlässlich der Vorstellung der neuen Zahlen in Berlin. Bei einer Erhebung des BITKOM im ersten Quartal 2008 gaben 57 Prozent der Unternehmen an, dass sie im laufenden Jahr zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wollen. 34 Prozent wollen die Mitarbeiterzahl stabil halten, nur 9 Prozent müssen Stellen streichen. „Getragen wird der Aufwärtstrend von Software-Häusern und IT-Dienstleistern, die in den vergangenen fünf Jahren mehr als 60.000 neue Jobs geschaffen haben“, sagte Scheer. Allein im Vorjahr stellten diese Unternehmen 17.000 zusätzliche Mitarbeiter ein, insbesondere Programmierer, IT-Berater und Projektmanager. Scheer: „Der Arbeitsmarkt für hoch qualifizierte IT-Experten ist inzwischen leer gefegt.“ Laut BITKOM-Studie geben 65 Prozent der IT-Unternehmen an, dass der Mangel an IT-Spezialisten ihre Geschäftstätigkeit bremst. „Der Expertenmangel erreicht damit einen neuen, nicht wirklich positiven Rekordwert. Die Situation spitzt sich immer stärker zu“, sagte Scheer. „Die IT-Branche finanziert mittlerweile fast fünfzig Uni-Lehrstühle und unterstützt mehr als 20.000 Schulen – wir brauchen aber auch mehr öffentliches Engagement.“
Scheer forderte die verantwortlichen Politiker im Bund und insbesondere in den Ländern auf, die Modernisierung des Bildungswesens wieder in den Mittelpunkt ihrer Agenda zu rücken. Scheer: „Die Politik braucht drei Prioritäten. Erstens: Bildung. Zweitens: Bildung. Drittens: Bildung.“ Der Anteil der Studienanfänger in den technischen Disziplinen müsse auf international vergleichbares Niveau angehoben werden. Dazu sollten insbesondere junge Frauen verstärkt für ein einschlägiges Studium gewonnen werden. Parallel müssten die Abbrecherquoten von derzeit mehr als 50 Prozent gesenkt, die Studienzeiten verkürzt und die Betreuungsintensität für Studierende verbessert werden. Scheer: „An den Universitäten müssen mehr Praxisbezug und Realitätssinn Einzug halten. Wir können es uns nicht leisten, weiterhin mit wirklichkeitsfremden Anforderungen massenweise studierwillige und studierfähige junge Menschen herauszuprüfen. Individuelle Förderung statt überzogener Selektion sollte zum Grundprinzip werden.“




