Im Jahr 2010 verstarben in Deutschland insgesamt 858 768 Menschen, davon 409 022 Männer und 449 746 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber 2009 um 0,5 % und damit weniger stark als im Vorjahr (2009: + 1,2 %) an. Die häufigste Todesursache war wie in den Vorjahren eine Herz-/Kreislauferkrankung. 41,1 % aller Sterbefälle wurden im Jahr 2010 hierdurch verursacht.

Insgesamt starben 352 689 Menschen, darunter 149 471 Männer und 203 218 Frauen, an den Folgen einer Herz-/Kreislauferkrankung. Vor allem bei älteren Menschen führten diese Erkrankungen häufig zum Tod. 92 % der an einer Krankheit des Herz-Kreislauf­systems Verstorbenen waren 65 Jahre und älter. An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe gehört, verstarben im Jahr 2010 insgesamt 59 107 Menschen. Davon waren 55,8 %Männer und 44,2 %Frauen.

Zweithäufigste Todesursache waren 2010 Krebsleiden: Rund ein Viertel aller Verstorbenen (218 889 Menschen) erlag im Jahr 2010 einem Krebsleiden, darunter 118 202 Männer und 100 687 Frauen. Männer starben dabei in den meisten Fällen an bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane oder an bösartigen Neubildungen der Atmungsorgane. Bei den Frauen trat am häufigsten ein Krebsleiden in der Gruppe der bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane auf sowie als Einzeldiagnose am häufigsten eine bösartige Neubildung der Brustdrüse (Brustkrebs).

3,9 % aller Todesfälle waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung zurückzuführen (33 312 Sterbefälle). Bei 30 % der nicht natürlichen Todesfälle handelte es sich um einen Suizid. 10 021 Personen nahmen sich im Jahr 2010 das Leben, wobei der Anteil der Männer mit 74 % fast dreimal so hoch war wie der der Frauen mit 25,5 %.

Kampf gegen Kinderpornographie 2010

Kampf gegen Kinderpornographie 2010: Erfolgsquote über 99 Prozent – Kinderpornographische Darstellungen verschwinden immer schneller aus dem Netz: Im Jahr 2010 gab die eco Internet-Beschwerdestelle insgesamt 656 Hinweise auf illegales Material an Provider oder Partnerhotlines des INHOPE-Netzwerkes. 652 dieser Websites sind inzwischen abgeschaltet – eine Erfolgsquote von 99,4 Prozent. Lagern die Inhalte auf Servern in Deutschland, gelingt die Abschaltung sogar regelmäßig binnen eines Werktags.

Die schnellen Löscherfolge in Deutschland gelten international als Messlatte für die Bekämpfung kinderpornographischer Darstellungen im Internet. Durch einen verbesserten Informations- und Know-how-Transfer zwischen den nationalen Beschwerdestellen nähert sich die Löschgeschwindigkeit weltweit den deutschen Standards an: „Manchmal hört man noch die falsche Behauptung, im Ausland gehostete Inhalte ließen sich nicht löschen. Ganz im Gegenteil können wir diese Bilder immer schneller abschalten lassen, egal wo sie lagern. Denn kein Land der Erde will sich nachsagen lassen, es biete einen Hafen für Kinderpornographie“, sagt Oliver Süme, Vorstand für Recht und Regulierung beim eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Die Statistik stützt diese Aussage. Im Jahr 2010 nähern sich die Löscherfolge der 100-Prozent-Marke: Die 448 Websites im Zuständigkeitsbereich der eco Internet-Beschwerdestelle wurden vollständig abgeschaltet. Von den 208 ins Ausland weitergemeldeten Websites wurden 204 vom jeweiligen Provider entfernt und Beweismaterial für die Strafverfolgung gesichert. Von den übrigen vier Fällen entpuppten sich zwei als falscher Alarm, da die zuständigen Behörden das Material prüften und als legal einschätzten. In einem weiteren Fall verlegte der Betreiber die Website vor der Löschung von Kanada in die USA – ein vergeblicher Fluchtversuch: Auch dort wurde sie entdeckt und gelöscht. Der letzte offene Fall konnte wegen des späten Meldezeitpunkts nicht mehr im Jahr 2010 beseitigt werden.

“Die Frage ist also nicht ob, sondern nur, wie schnell wir den kriminellen Schmutz aus dem Netz kriegen“, erläutert Süme. „Dabei verzeichnen wir große Fortschritte.“ 2009 haben die im internationalen Netzwerk INHOPE zusammengeschlossenen Beschwerdestellen begonnen,ihre verschiedenen nationalen Bekämpfungsstrategien aufeinander abzustimmen und erfolgreiche Methoden aus anderen Ländern zu übernehmen. Das Resultat: Mittlerweile sind 84 Prozent der von eco ins Ausland gemeldeten Websites binnen einer Woche offline, nach zwei Wochen lag die Erfolgsquote schon bei 91 Prozent. „Das ist jetzt schon sehr gut, insbesondere wenn man bedenkt, dass die internationale Abstimmung der Löschverfahren erst im Herbst 2009 begonnen hat. 2010 konnten wir die ersten Erfolge einfahren; wenn 2011 noch die Zusammenarbeit zwischen Hotlines und Behörden besser wird, werden wir dabei noch schneller werden“, prognostiziert Süme.

WikiLeaks & Co. Das war 2010!

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und schon morgen beginnt ein neues Jahrzehnt. Wichtige Ereignisse aus diesen 10 Jahren aufzutragen würde wohl den Rahmen sprengen und auch nicht in diesen Blog passen. Aus diesem Grund werde ich auch nicht die wichtigsten politischen, kulturellen oder wirtschaftlichen Punkte dieses Jahres in den Mittelpunkt stellen, sondern das Internet.

Natürlich war auch die Fußball Weltmeisterschaft, der Grandprix-Gewinn mit Lena, die Rettung der Bergarbeiter in Chile und und und wichtig, jedoch berichten darüber schon etliche andere Medien. Schön anzusehen ist jedoch, wie sich das Internet Jahr für Jahr mehr in die Mitte der Aufmerksamkeit drängt und in diversen Bereichen des öffentlichen Lebens schockiert, doch dazu im Laufe des Rückblickes mehr. Daher wird dieser Jahresrückblick auch nicht chronologisch von Januar bis Dezember sondern nach Themen geordnet, da sich vieles durch das gesamte Jahr gezogen hat…

Google StreetView

Über das gesamte Jahr verteilt, gab es Proteste in den Medien über die Google StreetView-Autos, die durch ganz Deutschland fuhren um genaue Bilder von einigen Großstädten zu fotografieren. Datenschützer, Hausbesitzer und viele andere liefen Sturm und es hagelte abermals Kritik gegen Google und seine Datenschutzrichtlinien. Letztendlich wurde StreetView am 2. November 2010 für Deutschland aktiviert und beschwert uns nun mit teils witzigen und teils einfach nur schönen Darstellung deutscher Großstädte. ( Bild: tina0361 / pixelio.de )

Facebook

Keiner weiß warum und niemand Wieso… dieser Boom von Facebook niemals enden will, doch der Olymp unter den Sozialen Netzwerken wird ständig beliebter und größer. War dieses Wachstum anfangs eher schleichend, findet man nun auf nahezu jeder Internet-Seite einen Button „Fan auf Facebook werden“. Doch als wäre das nicht genug, wird spekuliert, dass Facebook über 2 Milliarden Dollar Umsatz in 2010 hatte. Der Kinofilm „The social network“ ist dabei nur das i-Tüpfelchen des Siegeszugs von Mark Zuckerberg, der seit Februar 2004 keinen Halt kennt. Im Juli 2010 waren rund 500 Millionen Menschen weltweit auf Facebook angemeldet.

Im Vergleich dazu, haben die VZ-Netzwerke, selbstbenannt als größtes Soziales Netzwerk in Deutschland, nun 17 Millionen Mitglieder und haben im 2. Halbjahr 2010 erstmals schwarze Zahlen geschrieben mit einem Umsatz von rund 30 Millionen Euro. Man beachte die Relationen… (Bild : F. Gopp / pixelio.de )

WikiLeaks

Ein Schrei ging durch die Welt, als plötzlich geheime Informationen über Politiker der ganzen Welt ans Tageslicht kamen und Großmächte wie die USA bloßgestellt wurden. Die Weltpolitik hat sich gewandelt. Eine kleine Internetseite, die noch Anfang 2010 aufgrund von mangelnden Budget auf Eis gelegt wurde stand nun im Mittelpunkt der Weltpolitik. WikiLeaks steht weltweit für undichte Stellen in Parlamenten, Regierungen und selbst im Militär. Der Mann, der plötzlich wie der Staatsfeind Nr. 1 gesucht wird: Julian Assange. Es lässt sich nun darüber streiten, ob seine Festnahme aufgrund von Vergewaltigungen gerechtfertigt ist oder nur dazu dient Assange und damit WikiLeaks mundtot zu bekommen. Die Kontrolle haben die großen Staaten der Welt jedoch bereits verloren, denn kurz nach der Festnahme Assanges wurden weltweit mehrere Systeme großer Geldsysteme (Mastercard) gehackt. Es bleibt spannend, was WikiLeaks im Jahr 2011 für Erneuerungen bringt.

Natürlich könnte man noch hunderte andere Beispiele bringen, sei es der Virus der ein iranisches Atomkraftwerk lahmsetzte oder das Erscheinen des IPhone, dass alles änderte „wieder einmal.“ Meine persönlichen Höhepunkte waren die eben genannten, die für mich dieses Jahr ausgemacht haben. Daher bleibt es spannend was das neue Jahr mit sich bringt und eine erste Überraschung wird bereits im Januar kommen wenn der Notion Ink Adam in Deutschland erscheint, davon bin ich überzeugt.

Somit wünsche ich im Namen vom gesamten Blogspan.net-Team unserer werten Leserschaft einen angenehmen, hoffentlich gesunden Rutsch in das neue Jahrzehnt.

Michel Wächter | Titelfoto: Rike / pixelio.de

 

Avatar dominiert die Kinocharts 2010

James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora ist der meistgesehene Kinofilm 2010. Der Science-Fiction-Kracher von James Cameron sorgte für einen riesigen Ansturm an den Kinokassen und führt die media control Kino-Jahrescharts mit deutlichem Vorsprung an: Rund 7,8 Millionen Besucher gingen hierzulande in diesem Jahr mit Jake Sully & Co. auf Reise. Seit dem Kinostart am 17. Dezember 2009 wurden insgesamt 11,2 Millionen Tickets gelöst.

An zweiter Stelle wird es zauberhaft: “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1″ zog 4,9 Millionen Besucher in seinen Bann und ist damit der erfolgreichste 2010 gestartete Film.

Bella und Edward finden auf Rang drei der Hitliste zusammen: 3,7 Millionen Zuschauer sahen die Vampirromanze “Eclipse – Bis(s) zum Abendrot”.

Auch Leonardo DiCaprio als Traumspion kam beim Publikum an: “Inception” brachte es auf 3,4 Millionen verkaufte Karten und sichert sich die vierte Position. Dahinter kann sich “Alice im Wunderland” über 2,9 Millionen gelöste Tickets freuen.

Deutsche Filme schafften es nicht in die Top Ten der Jahrescharts. Erfolgreichste einheimische Produktion war mit 1,5 Millionen Zuschauern die Komödie “Friendship!”.

5,44 Millionen Zuschauer sahen Jauchs Jahresrückblick

Von Love-Parade bis Fußball-Weltmeisterschaft – Günther Jauch blickte am Sonntagabend auf das Jahr 2010 zurück. Durchschnittlich 5,44 Millionen Zuschauer ab drei Jahren – und damit rund 400.000 Menschen mehr als im letzten Jahr – ließen sich die Live-Sendung auf RTL nicht entgehen. Der Marktanteil von “2010! Menschen, Bilder, Emotionen” kletterte ab 20.15 Uhr auf 17,9 Prozent.

Auch das junge Publikum war an den Geschehnissen des Jahres 2010 interessiert. 3,10 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sicherten dem Kölner Sender einen Marktanteil von 23,3 Prozent. Besser lief da nur der ARD-”Tatort”, den 3,29 Millionen Werberelevante einschalteten. Die neue Folge “Familienbande” holte einen Marktanteil von 21,0 Prozent. Insgesamt gingen 9,65 Millionen Fans (Marktanteil: 26,1 Prozent) mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär auf Spurensuche.


ProSieben setzt auf “Scary Movie”

ProSieben lockte zur Primetime mit “Scary Movie 4″ – und punktete bei 2,57 Millionen 14- bis 49-Jährigen. Beim im Anschluss gesendeten Vorgänger “Scary Movie 3″ blieben noch 1,79 Millionen junge Zuseher dabei.

BITKOM erwartet 2010 eine Million Hörbuch-Downloads

BITKOM erwartet 2010 eine Million Hörbuch-Downloads

  • 17 Prozent Umsatz-Plus im ersten Halbjahr 2010
  • Durchschnittspreis für Hörbücher liegt bei 9,90 Euro

Berlin, 30. September 2010 – Hörbuch-Downloads aus dem Internet werden immer beliebter. Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2010 470.000 Hörbücher auf ihre PCs geladen, ein Plus von 12 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2009. Das hat der Hightech-Verband [Read more...]

2010 werden über acht Millionen Digitalkameras verkauft

2010 werden über acht Millionen Digitalkameras verkauft

  • 1,7 Milliarden Euro Umsatz in Deutschland
  • Jeder achte Bundesbürger plant Neuanschaffung
  • Viele Hersteller setzen auf spiegellose Systemkameras

Berlin, 15. September 2010 – Der Verkauf von Digitalkameras bleibt in Deutschland auf hohem Niveau. In diesem Jahr werden die Verbraucher hierzulande 8,3 Millionen Digitalkameras erwerben, wie der Hightech-Verband BITKOM im Vorfeld der Messe Photokina mitteilte. Das ist gegenüber dem Vorjahr lediglich ein leichter Rückgang von 2,8 Prozent. Basis ist eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des European Information Technology Observatory (EITO). Insgesamt werden mit Digitalkameras in diesem Jahr in Deutschland 1,7 Milliarden Euro umgesetzt. [Read more...]

Fast 50 Millionen Deutsche sind online

Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Fast 50 Millionen Deutsche sind online

Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen.

76 Prozent der deutschen Onliner sind täglich im Netz. Damit ist die Reichweite des Internets inzwischen fast vergleichbar mit der des Fernsehens: Das Internet zählt für die meisten Onliner zum Alltag und wird gewohnheitsmäßig (fast) täglich eingeschaltet. Die häufigere Nutzung des Internets geht nicht zu Lasten des Fernsehkonsums. Im Gegenteil, die Bewegtbildnutzung im Internet steigt weiter an und zwar parallel zum “üblichen” Fernsehen. [Read more...]

Online-Werbung legt auch 2010 kräftig zu

Online-Werbung legt auch 2010 kräftig zu

  • 28 Prozent Wachstum im ersten Halbjahr
  • Bereits 912 Millionen Euro Gesamtumsatz bis Ende Juni

Berlin, 22. Juli 2010 – Der Online-Werbemarkt ist weiter im Aufwind. Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Umsatz mit Werbebannern, Banderolen und Streaming Ads in Deutschland auf 912 Millionen Euro. Das sind gut 200 Millionen Euro oder 28 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control (TMC) im Auftrag des BITKOM ergab. [Read more...]

“Topmodels”-Finale mit über 23 Prozent Marktanteil

“Topmodels”-Finale mit über 23 Prozent Marktanteil

“Germany’s Next Topmodel” 2010 kommt aus Österreich: Im Finalkampf der Model-Show setzte sich die 21-jährige Alisar Ailabouni am Donnerstagabend gegen ihre Konkurrentinnen Hanna Bohnekamp und Laura Weyel durch. Vor allem bei den Werberelevanten sorgte die Live-Übertragung auf ProSieben für gesteigertes Interesse: Rund 2,58 Millionen 14- bis 49-Jährige schalteten ab 20.15 Uhr ein, der Marktanteil kletterte auf 23,4 Prozent. In der jungen Zielgruppe war “GNT” die meistgesehene Sendung des Tages.

Auch beim Gesamtpublikum lief es für die von Heidi Klum moderierte Show ordentlich: 3,57 Millionen Zuseher ab drei Jahren begaben sich mit auf den Catwalk, der Marktanteil erreichte 14,3 Prozent. Die Abschluss-Sendung zog 700.000 Zuschauer mehr als das Halbfinale am Mittwoch vor die Bildschirme und holte erwartungsgemäß die besten Einschaltquoten der fünften Staffel.

“GNT” bei den 14- bis 19-Jährigen am beliebtesten

Im Schnitt ließen sich 3,01 Millionen Gesamtzuschauer (Marktanteil: 10,1 Prozent) die diesjährige Ausgabe nicht entgehen. Im Altersgruppenvergleich holte “GNT” 2010 bei den 14- bis 19-Jährigen die besten Werte (Marktanteil: 33,1 Prozent). Bei den Frauen ab 14 Jahren (Marktanteil: 12,7 Prozent) waren Heidi Klum und ihre Mädels doppelt so beliebt wie bei den Männern (Marktanteil: 5,9 Prozent).

Im Vergleich zur letzten Staffel gingen die Quoten allerdings zurück: So interessierten sich 2009 noch durchschnittlich 3,83 Millionen Zuseher ab drei Jahren (Marktanteil: 13,1 Prozent) für die Show. Zum Finale am 21. Mai 2009 versammelten sich sogar 4,59 Millionen Gesamtzuschauer (Marktanteil: 16,9 Prozent) im heimischen Wohnzimmer.

“Oscar 2010″: So viele TV-Zuschauer wie seit zwölf Jahren nicht mehr

“And the Oscar goes to…ProSieben.” Die Live-Übertragung der diesjährigen Filmpreisverleihung war für den Münchner Sender ein voller Erfolg und lockte in der Nacht zum Montag rund 460.000 Fernsehzuschauer ab drei Jahren vor die Bildschirme. Der Marktanteil lag ab 2.30 Uhr bei hervorragenden 17,9 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Zuseher um 90.000 an. Insgesamt war “Oscar 2010 – Die Academy Awards – live aus L.A.” sogar die meistgesehene “Oscar”-Übertragung seit zwölf Jahren. Besonders beliebt war die Live-Show beim jungen Publikum: Hier waren 420.000 Werberelevante zwischen 14 und 49 Jahren dabei. Der Marktanteil kletterte auf 26,1 Prozent.

Im Schnitt verfolgten mehr Frauen als Männer die Sendung. So schalteten 280.000 Frauen ab 14 Jahren ein und holten einen Marktanteil von 22,7 Prozent. Bei den Männern ab 14 Jahren kam die Oscar-Verleihung auf 180.000 Fans und der Marktanteil rangierte bei 13,8 Prozent.

Hightech-Industrie im Jahr 2010 mit Nachfrage-Plus

Hightech-Industrie im Jahr 2010 mit Nachfrage-Plus

  • Wirtschaftskrise ging an den meisten BITKOM-Firmen spurlos vorüber
  • Künftiges Wachstum vor allem aus dem Inland

Berlin, 5. Januar 2010 – Für das Jahr 2010 gibt es positive Konjunktursignale aus der Hightech-Industrie. Vier von fünf Unternehmen rechnen mit einem spürbaren Anstieg der Nachfrage. Dies meldet der Bundesverband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Aris in seinem Auftrag durchgeführt hat. Rückblickend gibt nur jedes dritte Hightech-Unternehmen an, unter der Wirtschaftskrise gelitten zu haben [Read more...]

Das Jahr 2009 sagt Tschüss!

Ja und nun ist die Zeit wieder gekommen, wo sich ein Jahr verabschiedet. Wie die Zeit doch vergeht.

Viele Geschichten und Ereignisse hatte das Jahr 2009, leider auch viele Schicksale. Darum freuen wir uns nun auf das neue Jahr 2010.

In genau 7 Stunden beginnt das neue Jahr 2010. Daher wünscht Blogspan.net Magazin allen einen guten Rutsch, und ein erfolgreiches Jahr 2010. Gleichzeitig wollen wir uns bei unseren Lesern für das erfolgreiche Jahr 2009 bedanken.

Also Guten Rutsch!

Hightech Update: Neu im Jahr 2010

Hightech Update: Neu im Jahr 2010

  • Die wichtigsten Neuerungen in den Bereichen IT, Telekommunikation und neue Medien im Überblick


  • Telekommunikation

Neue Transparenz- und Schutzvorschriften beim Datenroaming: Ab März 2010 müssen Mobilfunkanbieter ihren Kunden anbieten, Roaming-Datenverbindungen im europäischen Ausland ab einem bestimmten monatlichen Betrag zu unterbrechen. Damit sollen allzu hohe Rechnungen vermieden werden. Es sind verschiedene Obergrenzen möglich, wobei auf jeden Fall ein Limit in Höhe von 50 Euro plus Mehrwertsteuer im Angebot sein muss. Ab Juli 2010 gilt diese Grenze automatisch für alle Kunden, die sich nicht für einen bestimmten Wert entschieden haben.

Preissenkungen bei Handy-Gesprächen in der EU: Im Sommer 2010 tritt die nächste Preissenkungsrunde bei Handy-Gesprächen im europäischen Ausland in Kraft. Grundlage ist die Roaming-Verordnung der EU-Kommission. Die Tarife sinken von maximal 43 Cent auf 39 Cent pro Minute für abgehende und von 19 Cent auf 15 Cent pro Minute für eingehende Anrufe (plus Mehrwertsteuer). Eine weitere Reduzierung wird im Sommer 2011 stattfinden. Der BITKOM sieht die Preisvorgaben der EU-Kommission kritisch, da den Unternehmen damit Geld entzogen wird, das für den Breitbandausbau benötigt wird.

Änderung der Preisangaben für 0180-Rufnummern: Die Preisangaben für 0180-Servicerufnummern werden transparenter und verständlicher. Nach der Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) müssen die Anbieter neben der Preisangabe für Anrufe aus dem Festnetz künftig auch den Höchstpreis für Gespräche aus dem Mobilfunknetz angeben. Die Informationen erscheinen zum Beispiel bei Gewinnspielen im Fernsehen oder in Werbematerial von Unternehmen. Die Höchstsätze für 0180-Nummern dürfen laut TKG bei Gesprächen aus dem Festnetz bei höchstens 14 Cent pro Minute oder 20 Cent pro Anruf liegen. Bei Gesprächen aus den Mobilfunknetzen dürfen die Preise maximal 42 Cent pro Minute oder 60 Cent pro Anruf betragen.

  • Umwelt

Einbaupflicht für intelligente Stromzähler: Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes führt zu einer Modernsierung bei der Strommessung. Ab Januar 2010 müssen in Neubauten und bei grundlegenden Renovierungen intelligente Stromzähler installiert (Smart Meter) werden. Die elektronischen Stromzähler können von den Energieversorgern tagesaktuell ausgelesen und der Verbrauch z.B. monatlich abgerechnet werden. Intelligente Stromzähler bringen jedem Einzelnen mehr Transparenz über seinen Stromverbrauch. Die Energieversorger erwarten mittelfristig eine bessere Auslastung ihrer Kraftwerkskapazitäten und der Stromnetze. 

Geringerer Stromverbrauch im Standby-Betrieb: Die Vorgaben der Ökodesign-Richtlinie der EU werden verschärft. Ab 7. Januar 2010 darf der Stromverbrauch neuer Haushalts- und Bürogeräte im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by-Modus) generell zwei Watt nicht überschreiten. Sind sie komplett ausgeschaltet, ziehen aber dennoch Strom aus der Steckdose, muss dieser Wert unter einem Watt liegen. Die Werte werden 2013 nochmals auf ein und 0,5 Watt abgesenkt.

  • E-Government

ELENA kommt: Am 1. Januar 2010 startet das elektronische Verfahren zur Meldung von Arbeitnehmerdaten ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis). Das ELENA-Verfahren verpflichtet die Arbeitgeber, bestimmte Daten ihrer Beschäftigten wie Gehalt sowie Arbeits- und Krankheitszeiten monatlich auf elektronischem Weg an die Zentrale Speicherstelle bei der Deutschen Rentenversicherung (ZSS) zu melden. Ziel ist es, den Meldeaufwand der Arbeitgeber zu reduzieren und die Beantragung sozialrechtlicher Leistungen wie Elterngeld, Arbeitslosengeld oder Wohngeld zu vereinfachen. Die Daten werden bei der ZSS in verschlüsselter Form gespeichert und dürfen von Behörden nur mit Einwilligung des Bürgers abgerufen werden. Die bundesweite Anwendung des Verfahrens beginnt im Jahr 2012.

Elektronischer Personalausweis startet: Ab November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Der neue Ausweis ist besonders sicher. Neben einem digitalen Foto können auf freiwilliger Basis zwei Fingerabdrücke gespeichert werden. Der elektronische Personalausweis ist mit der Funktion des elektronischen Identitätsnachweises ausgerüstet. Damit können im Internet Prozesse wie Log-in, Adressverifikation und Altersnachweis wirtschaftlicher und schneller realisiert werden. Zudem können die Ausweisinhaber eine elektronische Signatur auf ihren Personalausweis laden, die im E-Government oder beim Abschluss von Verträgen eingesetzt wird.

  • Steuern

Entlastungen für den Mittelstand: Zum 1. Januar ändern sich mit Inkrafttreten des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes u.a. die Abschreibungsregeln für geringwertige Wirtschaftsgüter. Für kleine und mittelständische Firmen ist das vor allem beim Kauf von Geräten für die Bürokommunikation von Bedeutung. Berücksichtigt werden Gegenstände bis zu einem Netto-Anschaffungspreis von 410 Euro. Zahlt ein Unternehmer also zum Beispiel für ein Notebook oder ein Smartphone nicht mehr als 410 Euro netto, kann der Kaufpreis bereits im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden und dadurch die Steuerlast entsprechend senken.

  • BITKOM intern

BITKOM startet Jobbörse: Auch in der Krise bleibt der ITK-Arbeitsmarkt dynamisch. Fach- und Führungskräfte sind nach wie vor gefragt. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben aber mitunter Schwierigkeiten, bei potenziellen Bewerbern Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Jobsuchenden wiederum fehlt es an einer auf ITK-Fachkräfte spezialisierten Stellenbörse. Der BITKOM bietet daher in Kooperation mit StepStone ab 2010 einen eigenen Online-Stellenmarkt an. Weitere Informationen unter www.bitkom-service.de/stepstone.

Leichter Kaufkraftrückgang im Jahr 2010 erwartet

Leichter Kaufkraftrückgang im Jahr 2010 erwartet

GfK-Kaufkraftstudie für deutsche Stadt- und Landkreise

Nach den Ergebnissen der neuen GfK Kaufkraft-Studie für Deutschland sinkt das verfügbare Einkommen im Jahr 2010 um 42 Euro pro Einwohner. Der Konjunktureinbruch schlägt sich damit nun auch bei den privaten Konsumenten nieder. Diesem nominalen Kaufkraftabfall steht aber eine voraussichtliche niedrige Inflation entgegen. Die Studie von GfK GeoMarketing zeigt zugleich, dass zwischen den Regionen Deutschlands große Unterschiede im Kaufkraftniveau existieren.

Die Gesamtsumme der GfK Kaufkraft Deutschland liegt für das Jahr 2010 bei 1.550,2 Mrd. Euro. Die Kaufkraft misst das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Die Deutschen haben im Jahr 2010 aufgrund sinkender Einkommen und eines Bevölkerungsrückgangs von rund 216.000 Personen insgesamt 7,5 Milliarden Euro oder [Read more...]