Hamburg genehmigt „Harley Days“ 2010
Nach einer wochenlangen Debatte darf Deutschlands größte Biker-Parade doch wieder in Hamburg stattfinden. Dies genehmigte am gestrigen Tag der Hamburger Senat.
Nach einer Unterschriftenaktion von Oldie 95 und Radio Hamburg, an der sich über 41.000 Menschen beteiligten, darf das Event nun doch vom 25. bis 27. Juni stattfinden. Auch der Veranstalter Uwe Bergmann begrüßt diese Entscheidung und kündigte eine Revanche in Form einer Parade an. Mit mindestens 75.000 Harley Fans rechnet er. So wurde nun der Großmarkt als Treffpunkt festgelegt und das Treffen darf nur noch alle 2 Jahre stattfinden. Ob der Schutz der Anwohner vor Lärm es wirklich wert ist einen solchen Termin dermaßen einzuschränken, ist fraglich.
Neben der weiteren Attraktion, die die Hafenstadt so bietet, wird den Kneipen und Clubs wohl auch so einiges an gern gesehenem Umsatz ausbleiben. Doch diese Frage muss sich jeder selbst
“Ob der Schutz der Anwohner vor Lärm es wirklich wert ist einen solchen Termin dermaßen einzuschränken, ist fraglich.” – ja klar, und deshalb dröhnen nun die tollen Zuhälter-, Makler- und Zahnarztmotorräder wieder hirnlos durch die Straßen, und die Anwohner, die beispielsweise gerade krank in ihrer Wohnung sitzen (St. Pauli ist dicht besiedelt), haben das eben zu ertragen. Warum finden die Harley Days denn nicht in Blankenese statt? Warum dürfen ein Motorradhersteller und eine Eventagentur Menschen so belästigen?