Ratgeber

Stiftung Warentest: Sicherheit von Spielzeug, Hunde-Trockenfutter, Matratzen, Aktionsware, Kartoffelklöße, Pflegestützpunkte

             

Sicherheit von Spielzeug: Puppe, Teddy, Eisenbahn oder Plastikauto: Fast alle enthalten Schadstoffe 

Ob Holzeisenbahn, Puppe, Plüschtier oder Traktor: Mehr als 80 Prozent der geprüften Spielzeuge ist mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet. Zwei Drittel sogar stark bis sehr stark. Schlimmer noch: 5 von 50 Spielzeugen setzen die Kinder beim Spielen einer direkten Gefahr aus, weil sich bei ihnen Einzelteile lösen können, die Kinder leicht verschlucken. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie die Sicherheit von Spielzeug für Kinder unter drei Jahren getestet hat. 

„Eine böse Überraschung“ nannte die Stiftung die Tatsache, dass ein Großteil des Spielzeugs gängige Sicherheitstests nicht bestanden hat, darunter Markenware wie Brio, Eichhorn, Fisher Price, Plan Toys, Selecta, sigikid, Steiff und Thomas & Friends. 

Die am häufigsten gefundenen Schadstoffe, mit denen das Spielzeug fast immer deutlich, stark oder sehr stark belastet war, waren PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Phthalate, Formaldehyd, Nonylphenol, Schwermetalle oder zinnorganische Verbindungen. Ausgerechnet Holzspielzeug ist stark mit Schadstoffen belastet, keines im Test ist völlig schadstofffrei. Über die Hälfte der Produkte im Test kommt aus China. Erst 2007 wurde in China hergestelltes Spielzeug millionenfach zurückgerufen. Auf das CE-Zeichen, mit dem der Hersteller behauptet, dass er alle EU-Richtlinien für das Produkt einhält, ist laut test wenig Verlass. Es ist bei Spielzeug Pflicht und stand deshalb auf jedem der 50 geprüften Produkte. 

Die Stiftung rät, vor dem Kauf von Spielzeug nach ablösbaren Kleinteilen zu schauen und es bei auffälligem Geruch lieber im Laden zu lassen. Puppen sollten für Kleinkinder am besten aus Stoff sein. 

Der ausführliche Test Spielzeug ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/spielzeug veröffentlicht. 



Hunde-Trockenfutter: Ein sehr gutes Futter muss nicht teuer sein
 

Die meisten Trockenfutter können problemlos täglich an unsere Vierbeiner verfüttert werden. Von 32 Trockenfuttern für Hunde, die die Stiftung Warentest untersucht hat, waren 19 „sehr gut“ und vier „gut“. Doch Hundebesitzer sollten bei der Wahl des Futters aufpassen. Denn acht Futter hat die Stiftung Warentest mit „Mangelhaft“ bewertet – sieben davon können beim Hund zu Mangelerscheinungen oder Krankheit führen. Die Ergebnisse sind in der November-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht. 

„Mangelhaft“ waren im Test zum Beispiel die Futter Defu, Happy Dog, Mera Dog und Schecko fit. In ihnen steckte zu wenig Vitamin A, was schlecht für die Augen ist und die Hunde anfälliger für Infektionen machen kann. Bei vier Trockenfuttern stimmte außerdem die Menge des Kalziums nicht. Sowohl zuwenig als auch zuviel Kalzium ist für die Knochen der Hunde schädlich. 

Wie bei vielen Produkten sagt der Preis auch bei Trockenfutter wenig über die Qualität aus. „Sehr gut“ geeignet ist zum Beispiel Fit+Fun Croc von Fressnapf, das nur 14 Cent pro Tag kostet. Ebenfalls „sehr gut“ sind Sancho Premium von Netto für 17 Cent sowie Romeo von Aldi (Süd) und Orlando von Lidl für je 18 Cent. 

Aufpassen sollten Hundebesitzer auch bei den Mengenangaben. Wer seinem Vierbeiner zum Beispiel Royal Canin, AS von Schlecker oder K-Classic von Kaufland gibt und sich nach der Empfehlung auf der Verpackung richtet, überfüttert möglicherweise seinen Hund. Bei Markus-Mühle Naturnah oder Lukullus können kleine und mittelgroße Hunde dagegen abmagern. 

Der ausführliche Test Hundefutter ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/hundefutter veröffentlicht. 



Matratzen: Bis zu 290 Euro Unterschied – bei gleicher Qualität
 

Preisunterschiede bis zu 290 Euro ermittelte die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Test von 15 Kaltschaum- und Latexmatratzen – und das bei gleicher Qualität. Wer eine „gute“ Latexmatratze will, kann 540 Euro ausgeben. Die gleiche Qualität gibt es aber auch für weniger als die Hälfte, zum Beispiel mit der Sultan Engenes von Ikea für 249 Euro. Ähnliche Preisunterschiede bei vergleichbarer Qualität fanden die Tester auch bei den Kaltschaummatratzen. 

Eine Matratze ist eine Anschaffung für acht bis zehn Jahre. Im Dauertest der Stiftung zeigte sich, dass nicht alle Matratzen auch so lange halten: Beispielsweise bietet die Schlaraffia Care 300 zwar am Anfang einen guten Schlaf, sie verliert aber auf Dauer an Härte. Deshalb reichte es nur zu einem „ausreichenden“ Qualitätsurteil. Die meisten anderen Matratzen hatten mit dem Dauertest aber kein Problem – hier liegen Schläfer am Anfang genau so gut wie nach zehn Jahren. 

Der Test zeigt, dass Matratzen aus Kaltschaum mittlerweile besser sind als Latexmatratzen. Sie sind deutlich leichter und damit handlicher. Beide Matratzentypen sind allerdings eher etwas für Menschen, die leicht frieren. Wer stark schwitzt, sollte sich für eine Federkernmatratze entscheiden. Die hat große Hohlräume im Innern, durch die die Feuchtigkeit besser abtransportiert wird. 

Deutlich wurde wieder, dass auf die vollmundigen Werbeversprechen der Anbieter kein Verlass ist. Die Tester fanden Matratzen, die speziell für Allergiker geeignet sein sollten, denen aber der milbendicht gewebte Matratzenbezug fehlte. Auch von der „angenehmen Massagewirkung“, versprochen für die Badenia Trendline BT 310, haben die Tester nichts gemerkt. Und die von den Herstellern angegebenen Härtegrade entsprachen nur in wenigen Fällen der tatsächlichen Härte. 

Der ausführliche Test Matratzen ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de/matratzen veröffentlicht. 



Aktionsware: Aldi und Lidl sind die Schnäppchenkönige
 

Aktionsware hält nicht immer, was sie verspricht: gute Qualität zum niedrigen Preis. Regelmäßig testet die Stiftung Warentest deshalb Produkte von Lidl, Aldi und Co. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test werden die Tops und Flops des Jahres gekürt und damit die Gewinner und Verlierer für das beste oder schlechteste Preis-Leistungsverhältnis. Top ist in diesem Jahr der HD-Sat-Empfänger mit Festplatte von Aldi Nord. Der größte Flop ist das schadstoffbelastete Laufrad von Penny. 

Ein Schnäppchen zeichnet gute oder akzeptable Qualität zu einem niedrigen Preis aus. Die größte Chance auf Schnäppchen haben Verbraucher bei Aldi und Lidl. Mit etwas Abstand folgt Tchibo. Die Wahrscheinlichkeit Schnäppchen zu machen, lag insgesamt nur bei 26 Prozent. Zu diesem Ergebnis führten die Tests von 70 Aktionswaren bei Aldi, Lidl, Norma, Penny und Tchibo. 

Den Titel Schnäppchenkönig muss sich in diesem Jahr Aldi mit Lidl teilen. Bei beiden konnte die Stiftung Warentest sieben Schnäppchen ermitteln. Bei Aldi gab es letztes Jahr nur drei Fehlkäufe, darunter der Lavastein-Grill von Aldi Nord. Auf die Fehlkaufliste brachten ihn sein komplizierter Aufbau und die schlechte Temperaturverteilung. Die beiden Schlusslichter in diesem Jahr heißen Penny und Norma. In den letzten zwölf Monaten konnte die Stiftung Warentest bei Ihnen jeweils nur ein Schnäppchen ergattern. 

Der ausführliche Report Aktionsware ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/aktionsware veröffentlicht. 



Kartoffelklöße: Nur 10 von 31 Klößen überzeugen
 

Auf dem Winterspeiseplan darf eine Beilage nicht fehlen: Kartoffelklöße in allen Variationen. Die Auswahl an Fertigprodukten ist groß: Kloßpulver, Kochbeutelknödel, gekühlte Frischkloßteige oder ungekühlte Miniknödel. Doch nur die wenigsten überzeugen. 10 von 31 getesteten Produkten sind „gut“, sieben „befriedigend“, 14 „ausreichend“ und neun Trockenprodukte sind sogar mit Mineralölbestandteilen belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift test. 

Die höchsten Gehalte an Mineralölbestandteilen wurden in den Kochbeutelknödeln von Norma und Pfanni gefunden. Die Belastung stammt offenbar aus Druckfarben, die über recyceltes Altpapier in die Kloßverpackung gekommen sind. Im Tierversuch können Mineralölbestandteile Leber, Herzklappen und Lymphknoten schädigen. Generell betrifft dieses Problem alle trockenen Lebensmittel mit großer Oberfläche in recycelten Kartonverpackungen. Schutz bieten bisher nur Packungen aus Frischfasern oder Innenbeutel aus aluminiumbeschichteten Materialien und PET. 

Die meisten Kloßprodukte enthalten viele Zusatzstoffe. Vom Antioxidationsmittel über Emulgatoren bis zu Konservierungsstoffen ist alles dabei. Auch geschmacklich lassen die getesteten Klöße zu wünschen übrig. Keine Klöße schmeckten so gut wie die selbst gemachten und die waren der Maßstab für den sensorischen Test. Am wenigsten an das Original reichten die Miniknödel aus der Tüte heran. Am besten schnitten die Frischkloßteige ab. 

Der ausführliche Test Kartoffelklöße ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de veröffentlicht. 



Pflegestützpunkte: Erster Test zeigt deutliche Unterschiede bei fachlicher Qualität und Kundenservice
 

Seit 2009 hat jeder Empfänger und Antragsteller von Pflegeleistungen einen Rechtsanspruch auf individuelle Beratung durch einen Pflegeberater. In sogenannten Pflegestützpunkten sollen sie diesen Rechtsanspruch wahrnehmen können, außerdem sollen die Stützpunkte grundsätzlich erste Anlaufstelle für alle Ratsuchenden bei sich anbahnender Pflegebedürftigkeit sein. Beim ersten Test von 15 zuerst aufgebauten Pilotpflegestützpunkten und einem regulären – in jedem Bundesland einen – haben fünf ein „gutes“ Gesamtergebnis erzielt, einige knapp. Nur ein einziger, der Stützpunkt Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, bietet auch „gute“ fachliche Qualität. Zehn schneiden insgesamt „befriedigend“ ab, einer „ausreichend“. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der November-Ausgabe der Zeitschrift test. 

Die Tester traten als hilfsbedürftige Person oder Angehöriger auf und konfrontierten die Berater mit typischen Anfragen. Wenn es konkret um Leistungen der Pflegeversicherung ging, kannten sich die Mitarbeiter in der Regel aus und berieten engagiert und fachkundig. So konnten fast alle über die Voraussetzungen für eine Pflegestufe fundiert Auskunft geben. Bei weiterführenden Hilfen, die über die Leistungen der Pflegeversicherung hinausgingen, haperte es deutlich. Eine umfassende Beratung, wie der Gesetzgeber sie vorsieht, gab es nur in wenigen Fällen. 

Bisher gibt es in jedem Bundesland eine andere Struktur, aber keine einheitlichen Qualitätsstandards. So sind Pflegestützpunkte in Einkaufszentren, in Rathäusern oder bei Pflegeeinrichtungen zu finden. Mal beraten mehrere Mitarbeiter, mal nur einer. Bundesweit gibt es momentan rund 310 Pflegestützpunkte, geplant sind bisher 600. Bei den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sind die Stützpunkte aber noch nicht bekannt genug. Die Stiftung sieht hier die Krankenkassen, Kommunen und Bundesländer in der Informationspflicht. 

Der ausführliche Test Pflegestützpunkte ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de veröffentlicht.

Apotheken: 11 von 50 „mangelhaft“ – 8 davon Versandapotheken

Von 50 getesteten Apotheken sind elf „mangelhaft“, darunter acht Versandapotheken. Nur sieben sind „gut“, darunter kein einziger Versender. Insgesamt haben die Versandapotheken deutlich schlechter abgeschnitten als beim letzten Test (10/2007), die Vor-Ort-Apotheken (7/2008) schneiden hingegen besser ab. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test die Beratung, den Service und die Preise von 23 Versandapotheken und 27 Vor-Ort-Apotheken in Berlin, Essen, Nürnberg und Augsburg getestet hat.

Die Vor-Ort-Apotheken gehören alle zu bundesweit agierenden Apothekenkooperationen, wie z.B. meine apotheke, und verbinden damit besondere Qualitätsansprüche.

Jede Apotheke wurde von geschulten Testern insgesamt siebenmal persönlich aufgesucht bzw. per Brief oder Telefon kontaktiert. Dabei informierten Fachkräfte häufig falsch über Arzneimittel. Oft erkannten sie die Wechselwirkungen zwischen Medikamenten nicht – trotz einfacher Problemstellung und gezielter Nachfrage der Testkunden. Beim Kauf eines fiebersenkenden Mittels für ein dreijähriges Mädchen interessierte häufig nicht einmal die Höhe des Fiebers, und vielfach fehlte der Rat, unter bestimmten Umständen den Arzt aufzusuchen. Außerdem halten sich einige Apotheken nicht an die Pflicht, Rezepturen herzustellen.

Besonders die Versandapotheken enttäuschten. Es gab keinen einzigen „guten“ Versender, nur viermal vergaben die Tester ein „Befriedigend“, dafür elfmal ein „Ausreichend“ und achtmal sogar das Urteil „mangelhaft“. Testsieger ist die Apotheke am Westbahnhof in Essen. Sechs weitere Vor-Ort-Apotheken schnitten „gut“ ab, darunter zwei in Nürnberg und vier in Berlin. Die Vor-Ort-Apotheken bieten zunehmend auch Preisvorteile beim Medikamentenkauf, das gilt besonders für easy- und farma-plus-Apotheken.

Der ausführliche Test Apotheken ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/apotheken veröffentlicht.

Stiftung Warentest: Gesunde Zähne und Kochen

Buch „Gesunde Zähne“: Vorsorge, Behandlung, Kosten

Makellose Zähne stehen in unserer Gesellschaft für Jugendlichkeit und Attraktivität. Auch deshalb sind die Ansprüche an den Zahnersatz gestiegen. Wer Füllungen, Kronen oder Implantate braucht, will, dass sie so unauffällig und natürlich wie möglich aussehen – gleichzeitig aber auch bezahlbar sind.

Der Ratgeber „Gesunde Zähne“ der Stiftung Warentest erklärt die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bei kranken Zähnen, zeigt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien und Verarbeitungsformen und liefert Entscheidungshilfen: Was sieht besser aus, was ist haltbarer, was ist gesünder?

Bei Patienten, die gesetzlich krankenversichert sind, beteiligen sich die Kassen nur an der medizinisch erforderlichen Standardversorgung. Für aufwendigere Lösungen zahlen gesetzlich Versicherte in jedem Fall dazu. Damit nicht nur der Geldbeutel bestimmt, was als Zahnersatz im Mund landet, zeigt der Ratgeber auch Sparmöglichkeiten, beispielsweise mit Importfabrikaten oder durch eine Behandlung im Ausland. Welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind, steht im Ratgeber „Gesunde Zähne“.

Ein ganzes Kapitel widmet sich der Vorsorge. Hier wird beispielsweise erklärt, wie man Putzschäden vermeidet, was Naschkatzen für ihre Zähne tun können und wie der Arzt bei der Zahnpflege vorsorgend helfen kann.

Der Ratgeber „Gesunde Zähne“ hat 160 Seiten und ist ab Dienstag, 16. März 2010 für 16,90 Euro im Buchhandel und über www.test.de/shop zu bekommen.



Buch „Sehr gut Kochen“: Die besten Rezepte aus der test-Küche

Die besten Rezepte aus den letzten fünf Jahren test und insgesamt über 150 Ideen für Fisch, Gemüse, Fleisch, Pasta und Co. alltagstauglich und auch für Anfänger praktikabel. Das bietet das neue Buch „Sehr gut Kochen“ mit Rezepten, die keinen großen Zeitaufwand benötigen und meist sogar eher preiswert sind. Nach dem Baukastenprinzip entstehen so raffinierte Menüs, leichte Snacks oder neue Lieblingsessen für die ganze Familie.

Sehr gut zu kochen ist einfach. Variantenreich, kreativ, mit unbekannten Gewürzen und Zutaten kann man sich und seine Gäste überraschen. Für die vielfach erprobten Rezepte gibt es klare Anweisungen, damit sie sicher gelingen. Doch sie können auch als Anregung verstanden werden, um etwas Neues auszuprobieren.

Einen Schwerpunkt legen die Autorinnen auf neue kulinarische Akzente rund um Obst und Gemüse. Zahlreiche Rezepte zu Suppen, Salaten und vegetarischen Gerichten werden ergänzt durch Kochideen mit Kartoffeln, Pasta oder Getreide sowie Saucen, Salsas und Pestos. Aber auch Süsses – wie Obstkuchen, Sorbets oder Parfaits – kommt nicht zu kurz. Auch traditionelle Hausmannskost wird vorgestellt, allerdings kulinarisch neu interpretiert. Dazu kommen Tipps für den Vorrat und Hinweise für eine gesunde Ernährung.

Das Buch „Sehr gut Kochen“ hat 228 Seiten und ist ab Samstag, den 13. März 2010 für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/shop.

Matratzen: „Gute“ Kaltschaummatratze für 330 Euro

Matratzen: „Gute“ Kaltschaummatratze für 330 Euro

Bei einem Test von 11 Kaltschaummatratzen (Größe 90 x 200 cm) zu Preisen zwischen 320 und 500 Euro schnitt das Modell Badenia irisette Lotus zum Preis von 350 Euro am besten ab. Dass man für eine „gute“ Matratze nicht tief in Tasche greifen muss, zeigt auch die Malie 7-Zonen-Spezial-Kaltschaummatratze für 330 Euro. Die einzige „gute“ Matratze mit Viskoseschaumauflage ist die Ikea/Sultan Flokenes für 360 Euro. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test oder abrufbar unter www.test.de.

Das Wichtigste bei einer Matratze sind gute Liegeeigenschaften, gefolgt von der Haltbarkeit. Auch nach zehnjähriger Benutzung sollte sie nicht durchgelegen sein, sondern brauchbaren Schlafkomfort und ausreichende Körperunterstützung bieten. Das war nicht bei allen Matratzen der Fall. Sowohl bei den Liegeeigenschaften als auch bei der Haltbarkeit gab es bei einigen Modellen Kritik. Insgesamt schnitten fünf Matratzen mit dem Qualitätsurteil „Gut“, vier mit „Befriedigend“ und zwei mit „Ausreichend“ ab.

In den Geschäften buhlen Federkern-, Taschenfederkern-, Latex- und Kaltschaummatratzen unterschiedlicher Preislagen um die Gunst der Kundschaft. Die Tests der Stiftung Warentest zeigen immer wieder, dass hohe Preise keineswegs gute Qualität garantieren. Aus diesem Grund bietet sie jetzt den Produktfinder Matratzen an. Hier gibt es Testergebnisse, Preise und Fotos von 47 Matratzen und Hinweise darauf, für wen welche Matratze am besten geeignet ist. Der Produktfinder ist unter www.test.de/matratzen abrufbar.

Bildquelle: Dieter Schütz - PIXELIO

Der Motorradführerschein

Der Motorradführerschein

Für viele ist der Motorradführerschein ein Traum, den sie seit der Jugend hegen. Aber wie genau läuft alles ab und welche Voraussetzungen muss man dafür erfüllen?

Die Vorteile beim Motorradfahren

Einige Vorteile des Motorradfahrens liegen auf der Hand. Man braucht keinen großen Parkplatz und ist näher an der Natur als im Auto. Auch der Spaßfaktor und der geringere Spritverbrauch im Vergleich zum PKW sind Pluspunkte für das Motorradfahren. Selbst kleine Transporte sind mit speziellen Anhängern kein Problem für eingefleischte Motorradfans. Viele Biker schließen sich auch einem Club an, der an Wochenenden oder im Urlaub gemeinsame Touren anbietet.

Wie läuft der Motorradführerschein ab?

Die ersten Stunden dienen der Gewöhnung an den fahrbaren Untersatz. Der Fahrschüler soll sich mit den grundsätzlichen Eigenschaften eines Motorrads vertraut machen um sich sicher im Straßenverkehr bewegen zu können. Zu den Grundübungen gehören das Ausweichen mit und ohne Abbremsen, Slalomfahren in Schrittgeschwindigkeit, Anfahren und Stoppen, die Kreisfahrt und das Anfahren an einer Steigung. Vor allem ein sicheres Fahrgefühl auch in Gefahrensituationen muss während der Fahrstunden erlernt und wiederholt geübt werden.

Anschließend folgen die Sonderstunden. Insgesamt 12 Fahrstunden je 45 Minuten sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Davon sind fünf Stunden Überlandfahrten, drei Dämmerungs- und Nachtfahrten und die restlichen vier Stunden werden auf der Autobahn zugebracht.

Natürlich ist auch ein Theorie-Unterricht notwendig, um den Motorradführerschein zu erhalten. Insgesamt werden 10 x 90 Minuten Theorieunterricht benötigt, wenn der Führerschein der Klasse B vorliegt. Davon sind 6 Theoriestunden für den Grundstoff und 4 für die Motorradtheorie gedacht.

Vor allem die richtige Sicherheitskleidung, das Kurvenfahren, sicheres Kurvenfahren und das Fahren mit Beiwagen sind wichtige Themen in den Theoriestunden für den Motorradführerschein. Das Fahren mit einem Quad kann auch in den Theorie-Stunden näher erörtert werden da es möglich ist, einige Themen frei zu wählen. Zur Prüfung zugelassen wird man erst, wenn man das Motorrad auch in Gefahrensituationen sicher beherrschen kann.

Welche Voraussetzungen muss man für den Motorradführerschein mitbringen?

Grundsätzlich ist es nicht notwendig, bereits einen anderen Führerschein zu besitzen, um den Motorradführerschein machen zu können. Mit der Führerschein-Klasse A ist man berechtigt, alle Motorräder unabhängig vom Hubraum fahren zu dürfen. Voraussetzung ist, dass man mindestens 25 Jahre alt ist und die Fahrstunden auf einer entsprechenden Maschine absolviert hat. Der Führerscheinerwerb unter einem Alter von 25 Jahren ist nur mit Beschränkungen möglich, da die schweren Maschinen noch nicht gefahren werden dürfen. Die Probezeit dauert zwei Jahre, wenn kein Führerschein einer anderen Klasse vorliegt.

Weitere Informationen

Die Klasse A beschränkt wird allen empfohlen, deren Alter zwischen 18 und 24 Jahren liegt. In dieser Klasse dürfen Motorräder gefahren werden, die bis 25KW/34PS gedrosselt sind. So ist sichergestellt, dass erst einige Jahre an Fahrpraxis zusammenkommen, bevor auf die schweren und schnellen Maschinen umgestiegen werden kann. Wer schon mit 16 Jahren ein Motorrad fahren möchte, kann in der Klasse A1 eine Prüfung ablegen, in der bis zur Vollendung der Volljährigkeit auf 80km/h gedrosselte Motorräder gefahren werden dürfen. Nach einer langen Winterpause sollte sich jeder Motorradfahrer die Zeit für ein paar Übungsstunden nehmen, um wieder ein sicheres Fahrgefühl zu entwickeln.

Bildquelle: Dennis Scheck – PIXELIO