Zur Gründung von "Hamburg Energie": LichtBlick fordert fairen Wettbewerb



(pressebox) Hamburg, 18.05.2009, LichtBlick, der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands, sieht in der Gründung des Stadtwerkes "Hamburg Energie" eine Chance für die regionale Energiepolitik. "Die angestrebte Übernahme des Strom-, Gas- und Fernwärmenetzes in öffentliche Regie begrüßen wir. Dieser Schritt eröffnet der Hamburger Politik neue Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz", erklärt LichtBlick-Geschäftsführer Dr.Christian Friege. Bisher werden die Netze von E.On Hanse und Vattenfall betrieben. Die Stadt will sie 2014 zurückkaufen. Zugleich fordert LichtBlick "Hamburg Energie" zu einem fairen Wettbewerb auf.

"Hamburg Energie" ist ein Projekt des schwarz-grünen Senates. Die Gründung des Unternehmens war von Umweltsenatorin Anja Hajduk in einem Atemzug mit der Genehmigung des umstrittenen Kohlekraftwerkes Moorburg angekündigt worden.

Dass "Hamburg Energie" nicht nur als Netzbetreiber agieren, sondern auch mit einem eigenen Ökostrom-Angebot als neuer Konkurrent im Markt auftreten will, sieht man bei LichtBlick gelassen. "Wir sind ein Hamburger Unternehmen der ersten Stunde. Zehn Jahre Erfahrung und Kundennähe in den liberalisierten Energiemärkten holt man auch als städtisches Unternehmen nicht mal eben nebenbei auf. Unsere Hauptwettbewerber bleiben Vattenfall, E.On und die anderen großen Energieversorger mit ihren klimaschädlichen Angeboten", erläutert Friege.

Den direkten Vergleich mit "Hamburg Energie" nimmt LichtBlick gerne auf. "Bei uns stimmen Produktqualität, Preis und Kundenservice", so Friege. So garantiere LichtBlick-Strom den Ausbau erneuerbarer Energien. LichtBlick-Strom ist deshalb mit dem ok-Power-Label, dass unter anderem vom Öko-Institut, dem WWF und der Verbraucherzentrale NRW unterstützt wird, ausgezeichnet.

LichtBlick fordert den neuen Energieanbieter zu einem fairen Wettbewerb auf. "Hamburg Energie" dürfe nicht mit Geldern ihrer Muttergesellschaft "Hamburg Wasser" auf Kundenfang gehen. "Wir gehen davon aus, dass diese beiden Geschäftsbereiche sauber getrennt werden", so LichtBlick-Geschäftsführer Friege. Die Kundengebühren aus dem nicht liberalisierten Wassermarkt dürften nicht für die Kundenwerbung im Wettbewerbsmarkt Strom zweckentfremdet werden. Das langfristige politische Ziel von "Hamburg Energie" könne ohnehin nur im Ausbau der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze liegen und nicht bei der Endkundenversorgung. Denn unabhängig von der Frage, wer die Netze mit welchen Zielen betreibe, liege die Entscheidung über den Versorger noch immer beim Verbraucher. An diese Frage könne kein politischer Auftrag geknüpft werden.

In Hamburg versorgt LichtBlick 66.000 Kunden mit Strom aus regenerativen Energien und 6.100 Kunden mit seinem klimafreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt. Damit ist LichtBlick der zweitgrößte Energieversorger in der Hansestadt.Über LichtBlick – die Zukunft der Energie GmbH & Co. KG

LichtBlick ist ein von der etablierten Energiewirtschaft unabhängiges, von Hamburger Kaufleuten gegründetes Energieversorgungsunternehmen. LichtBlick konnte kürzlich seinen 500.000 Kunden begrüßen – davon beziehen 460.000 den klimafreundlichen LichtBlick-Strom. Zu den namhaften Referenzkunden in der Hansestadt gehören Tchibo, Budnikowsky, Globetrotter und das Miniatur Wunderland. LichtBlick beschäftigt an seinem Firmensitz in St. Pauli 260 Mitarbeiter.

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  1. [...] Windenergie, Fotovoltaik und aus gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gewinnen. Dabei soll Hamburg Energie preiswert und transparent für Kunden sein. Das neue ...

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