Berlin (ots) – 4. bis 5. November 2010, Berlin
Trotz positiver Wirtschaftsprognosen und steigender Exportzahlen beim europäischen Wirtschaftsmotor Deutschland steht Europas Wirtschaft zwei Jahre nach Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise vor großen Herausforderungen: Dabei geht es nicht mehr nur um eine europäische Finanzmarktregulierung, sondern um die koordinierte Bekämpfung der Staatsschuldenkrise, die, wie die Diskussion um eine europäische Wirtschaftsregierung zeigt, auch die Führungsländer Deutschland und Frankreich zu spalten droht. Gleichzeitig strebt die EU an, mit der Strategie “Europa 2020″ im globalen Wettbewerb des nächsten Jahrzehnts um Beschäftigung und nachhaltiges Wachstum trotz vereinbarter Konsolidierung der nationalen Haushalte eine Spitzenstellung einzunehmen. Wie weit wird die Zusammenarbeit in der Wirtschaftspolitik reichen, wie werden sich europaweit nötige Strukturreformen umsetzen lassen und wie kann Europas Wirtschaft künftig international bestehen? Diese Kernfragen zur Zukunft Europas stehen auf dem XVI. Europa Forum Berlin im Mittelpunkt der Diskussionen zwischen rund 60 internationalen Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien.
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