Dortmund (ots) – Wohltätigkeit gehört in Deutschland zu den aussterbenden Traditionen, ergibt ein Blick in die Statistik. Lediglich 35 Prozent der 30 bis 49-jährigen nutzen die Chance, Projekte und Organisationen finanziell zu unterstützen. Doch fast drei Viertel aller Rentner und Pensionäre haben regelmäßig ein Herz für soziale Belange und spenden*. Ein gefährlicher Trend, so Tobias Raschke von clicks4charity: “Gesellschaftliche Verantwortung wandelt sich ebenso wie unsere Gesellschaft, und bisherige Spendenmodelle sind daher auch nicht mehr zeitgemäß”, so der Erfinder des “Social Shopping”. Hinter www.clicks4charity.net verbirgt sich ein Internetportal, das mit drei Klicks soziales Online-Einkaufen ermöglicht.
Das Shopping mit gutem Gewissen benötigt nur drei Klicks: Einmal die Auswahl einer Organisation wie “Aktion Deutschland hilft”, “foodwatch” oder “Greenpeace”, der zweite Klick gilt dem gewählten Online-Shop, der dritte Klick befördert den Shopper ohne Umweg und ohne Eingabe persönlicher Daten in seinen gewählten Shop. “Für diese kurze Umleitung erhalten wir eine prozentuale Beteiligung am Einkaufswert. Davon gehen 80 Prozent an die vom Nutzer gewählte Organisation”, beschreibt Tobias Raschke. Aus seiner Sicht sei dieses Modell deutlich zeitgemäßer als Spendenhotlines oder lästige Überweisungsträger – zumal diese Art des Spendens kostenlos ist: “Diese Art der Provision zahlen Shops auch an andere Webseitenbetreiber, die beispielsweise ein Banner auf ihren Seiten haben. In dem Fall kommt das Geld jedoch keinem wohltätigen Zweck zugute”, resümiert Raschke.
Noch beträgt das Spendenvolumen in Deutschland ca. fünf Milliarden Euro – wenn demnächst nur die Hälfte aller Online-Shopper über clicks4charity einkaufen geht, ist in Anbetracht des Online-Handelsvolumens noch mehr möglich. Langfristig komme dies allen Bürgern zugute, so Raschke – denn der Staat werde angesichts der Schuldenberge überall sparen müssen. “Wir teilen heute so viel über das Web – unser Leben, unsere Karrieren – und jetzt können wir das Internet auch nutzen, um Gutes zu tun”, fordert Tobias Raschke zum “Social Shopping” auf.
* Zahlenmaterial Spendenmonitor 2009, Infratest, Statistisches Bundesamt
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