Westfalenpost: zu EU/Flüchtlingen



Hagen (ots) – Die Umbrüche in Nordafrika betreffen Europa ganz direkt. Die Flüchtlingswelle, die auf Lampedusa zurollt, führt uns diese Erkenntnis drastisch vor Augen. Deshalb ist die Europäische Union jetzt als ganze gefordert. Italien mit seiner rüden Asylpolitik das Problem zu überlassen, wäre inhuman. Dabei darf Europa einer massenhaften Ankunft von Bootsflüchtlingen nicht tatenlos zusehen. Ganz sicher wird die EU aber ein Flüchtlingsdrama nicht allein durch verschärfte Zurückweisungen verhindern. Die Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern schürt die Illusionen vieler junger und gebildeter Afrikaner, in Europa ein besseres Leben zu führen. Das aber erweist sich oft als Trugschluss.Deshalb muss die EU langfristig bestrebt sein, in Afrika Hilfe vor Ort zu leisten, Stabilitätsimpulse zu geben, damit die Menschen dort eine Zukunft haben. Kurzfristig aber gilt es, eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Nun ist Solidarität in Europa gefordert. Die Gemeinschaft, auch Deutschland, sollte Afrika-Flüchtlinge zeitlich befristet aufnehmen. Mit einer klaren Perspektive der Rückkehr.

Pressekontakt:

Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174201

Trackback URL

, , , , , , , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Westfalenpost: zu EU/Flüchtlingen"

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments