Bielefeld (ots) – Bielefeld. Das Land Nordrhein-Westfalen plant
ein Notprogramm, um die durch den Extremwinter verursachen
Straßenschäden zu beseitigen. »Die 73 Millionen Euro, die im Haushalt
2010 für den Straßenerhalt vorgesehen sind, reichen nach diesem
Jahrhundertwinter nicht aus«, sagte NRW-Verkehrsminister Lutz
Lienenkämper (CDU) dem in Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blatt
(MIttwochsausgabe).
Das Geld für die Aufstockung des Notprogramms soll durch Kürzungen an
anderen Stellen des Verkehrsetats erwirtschaftet werden. Wie groß der
Finanzbedarf sei, hänge von der noch ausstehenden Bestandsaufnahme
ab.
Angesichts des anhaltenden Streusalzmangels schließt Lienenkämper
weitere Autobahnsperrungen nicht aus. »Wir versuchen alles
Menschenmögliche, um vor allem die Autobahnen freizubekommen. Aber
wir bekommen eben nicht die Menge an Streusalz, die wir benötigen,
weil alle mehr Salz haben wollen«, sagte der Verkehrsminister dem
Westfalen-Blatt. »Sicherheit geht immer vor – notfalls wird es
weitere Sperrungen von Autobahnen oder Landstraßen geben.«
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
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