Bielefeld (ots) – In Düsseldorf stehen vier junge Männer vor
Gericht, die in unserer Welt aufgewachsen sind, sie aber abgrundtief
hassten und in Schutt und Asche bomben wollten.
Der gestern begonnene, vermutlich zwei Jahre dauernde Prozess macht
uns allen noch einmal deutlich, welch ungeheurer Gefahr Deutschland
ausgesetzt war, bevor eine Sondereinheit drei der vier Männer beim
Bombenbasteln im Sauerland überraschte. Fasziniert vom Terror des 11.
September 2001 wollten sie möglichst viele Menschen töten. Zugleich
sollte ein Fanal gesetzt werden, um die westliche Gesellschaft in
ihren Grundfesten zu erschüttern.
Trotz breiter Beweislage dürften die Verteidiger noch manche
Fallstricke zu spannen versuchen. Gab es die Islamische
Dschihad-Union überhaupt? Wurden Zeugen unter Folter befragt? Sind
Richter befangen? Seien wir gewiss: Dort, wo schon Linksextremisten,
Neo-Nazis und andere Islamisten ähnliche Nebenschauplätze eröffneten,
werden sich weder Staatsanwälte noch Richter solcherart beirren
lassen.
Auch das wurde schon beim Auftakt deutlich. Ein beruhigendes Signal.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261
No Comments on "Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Prozessauftakt gegen die Islamisten der Sauerland-Zelle:"