Bielefeld (ots) – Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski hat lange
Fußball gespielt. Er ist der Typ Kämpfer, keiner, der zockt. Er weiß,
dass es Zeiten gibt, in denen man angreifen muss. Und Spiele, bei
denen der Erfolg vor allem von einer starken Abwehr abhängt. Wer
Triumphe feiern möchte, muss in der Lage sein, blitzschnell von
Angriff auf Verteidigung umzustellen – und umgekehrt.
Im vergangenen Jahr hing eigentlich alles von einer guten Abwehr ab.
Gefragt war der Typ Ausputzer, dessen wichtigste Aufgabe es ist,
gegnerische Tore zu verhindern. Da kann man keine Glanzpartien
erwarten. Bertelsmann kann mit dem kleinen positiven Ergebnis, das
erzielt wurde, zufrieden sein. Der Fußballer würde sagen: knapp
gewonnen und Mund abputzen.
Ostrowski ist in die Rolle des Ausputzers hineingewachsen. Bei seinem
Amtsantritt hatte er sich eher als Mittelstürmer vorgestellt. Bis es
langsam wieder aufwärts gehen soll, muss er die Rolle des Liberos
annehmen. Es genügt nicht mehr, nur den Ball in der Abwehr zu
sichern. Weite Pässe nach vorne müssen den Raum öffnen, aus dem
Bertelsmann in Zukunft wieder Tore schießen soll.
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