Bremen (ots) – So wird auch für den Westen die Legitimation für
den Einsatz immer schwieriger. Viele Bundeswehr-Soldaten sind nach
Afghanistan mit der Überzeugung gegangen, dort für eine gute Sache zu
kämpfen. Westliche Politiker und Generäle waren bewegt von der Idee,
ein friedliches und demokratisches Afghanistan könnte zum Leuchtturm
werden – ein Vorbild für die gesamte Region. Die Realität ist
ernüchternd: Die Isaf-Truppen reiben sich in einem Guerillakrieg auf,
während eine korrupte Regierung es zulässt, dass Stammesfürsten,
Warlords und Drogenbosse das Land aufteilen. Afghanistan ist acht
Jahre nach dem Sturz der Taliban wieder am Nullpunkt angekommen.
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