Berlin (ots) – Am 1. Dezember wird zum 21. Mal der Welt-Aids-Tag begangen – immer noch gibt es in Deutschland pro Jahr fast 3.000 HIV-Neuinfektionen – aus Nachlässigkeit, aus Unwissenheit oder der trügerischen Einstellung, es “könne schon nichts passieren”. Das neue Buch von Matthias Gerschwitz, “Endlich mal was Positives” (ISBN 978-3-8391-1843-6, 96 Seiten, EUR 9,95), beschreibt den Alltag mit der Infektion.
Es gibt viele Bücher zu HIV und AIDS, aber nur wenige, die einen direkten Einblick in das Leben mit dem Virus geben. Mit “Endlich mal was Positives” legt Matthias Gerschwitz, der auch Botschafter des Welt-Aids-Tages ist, eine Chronik der besonderen Art vor: die Geschichte seiner 1994 festgestellten HIV-Infektion und den offensiven und optimistischen Umgang damit – beschrieben ohne Larmoyanz oder Betroffenheit, sondern optimistisch, informativ und manchmal auch etwas provokativ. Gerschwitz erzählt aus seinem Leben und lässt den Leser an seinen Gedanken und Meinungen teilhaben; so entsteht das Bild eines fröhlichen Menschen, der sich von ein paar Viren nicht unterkriegen lässt. “Endlich mal was Positives” ist biographisch, informativ und ein klares Plädoyer für “Safer Sex”.
Das Buch wendet sich insbesondere an diejenigen, die bislang glaubten, sich nicht mit der Infektion befassen zu müssen, weil HIV sie nicht beträfe. Eine trügerische Einstellung, denn es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, ob homo-, bi- oder heterosexuell. Das Virus ist nicht wählerisch.
“Endlich mal was Positives” ist ein Erfahrungsbericht, der zeigt, dass man mit HIV das Lachen nicht verlernen muss und auch mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives.
Matthias Gerschwitz, Jahrgang 1959, wuchs im Bergischen Land auf und lebt nach Stationen in Pforzheim, Frankfurt und Köln seit 1992 in Berlin.
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