Essen (ots) – Am Ende, so sieht das zumindest jetzt am zweiten
Advent aus, wird sich das Sanierungskonzept von General Motors nur
marginal von dem von Magna unterscheiden. Die scheinbar große
Differenz beim Stellenabbau von über 2000 Stellen dürfte sich bald in
Luft auflösen. Was Magna schlagartig streichen wollte, wird General
Motors sozialverträglicher über den natürlichen Personalschwund
regeln.
Doch auch nach dem traurigen Ende von Antwerpen gibt es noch
mindestens ein Werk zu viel. Am Ende entscheidet nur der Kunde,
wieviel Menschen über den Opel-Verkauf an den Bändern Arbeit finden.
An diesem Wochenende steht der preisgekrönte Astra bei den Händlern.
Es ist ein gutes Auto. Nicht so gut erscheint, dass man auf eine
Cabrio-Version verzichten will. Dabei hat Opel jetzt schon zu wenige
Nischen gut besetzt.
GM hat in den vergangenen Tagen Einsichtsfähigkeit in europäische
Unternehmenskultur bewiesen. Das kann nur ein Anfang sein. Überleben
werden in Europa technologiegetriebene Hersteller, die begehrenswerte
Autos auch noch günstig bauen können.
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