Essen (ots) – NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) fordert
von der neuen Bundesregierung dringend mehr Geld für den Ausbau der
Autobahnen in NRW. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe
(Montagsausgaben). “Sonst wird aus dem Investitionsstau ein
Dauerstau für die Autofahrer”, wird Lienenkämper von den Titeln
zitiert. Nachdem die komplette Erneuerung des Autobahnnetzes in den
ostdeutschen Ländern abgeschlossen sei, müssen nun NRW an der Reihe
sein. Zu den wichtigsten Projekten zählten der sechsspurige Ausbau
von A 43 und A 57 sowie die Lückenschlüsse der Autobahnen 52
(Bottrop/Gladbeck), 44 ( Ratingen-Velbert), 445 (Werl-Hamm) und 33
(Halle-Borgholzhausen). Außerdem benötige NRW eine Milliarde Euro
für die Erneuerung sämtlicher Brücken über die Sauerlandlinie (A
45), “da mehr oder weniger alle marode sind”. Es “absolut notwendig”,
in den kommenden Jahren mindestens jeweils 1,3 Milliarden Euro in das
Bundesstraßennetz in NRW zu investieren. Zumal der Verkehr weiterhin
“enorm” zunehmen werde. Lienenkämper begrüße, wenn der neue
Bundesverkehrsminister ein “Nachholprogramm für den Straßenbau West”
auflege.
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