Essen (ots) – Frauen mit geringem Einkommen sollen nach dem Willen
der nordrhein-westfälischen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer
Frauen (ASF) künftig Verhütungsmittel oder eine Sterilisation auf
Staatskosten bekommen. Das berichtet die in Essen erscheinende
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Donnerstagsausgabe). Denn immer mehr
Frauen würden gegen ihren Willen schwanger, weil sie sich die Pille
nicht mehr leisten könnten. “Die Folgen einer ungewollten
Schwangerschaft sind sowohl für die Frauen als auch für die
Gesellschaft erheblich größer als die Kostenübernahme”, zitiert die
WAZ aus einem Antrag der ASF an den Landesparteitag der NRW-SPD am
Samstag im westfälischen Halle. Wie das Blatt weiter berichtet, habe
die Antragskommission bereits die Annahme empfohlen. Danach fordert
die NRW-SPD vom Bund eine gesetzliche Regelung, dass die Kosten für
Verhütung bei Empfängerinnen von Hartz IV und Sozialgeld “sowie bei
Frauen mit entsprechend geringen Einkommen wie z.B. Studentinnen”
übernommen werden können.
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