Essen (ots) – Bis 2011 will NRW zusätzlich auf Dauer 100 neue
Medizin-Studienplätze einrichten. “Wir sehen, dass wir mit Blick auf
den künftigen Bedarf an Ärzten etwas unternehmen müssen”, sagte
Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) den Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Dienstag-Ausgaben). Den Ausbau, der mit rund 25
Millionen Euro zu Buche schlage, will der Minister an die
Bereitschaft der Hochschulen knüpfen, dass in Zukunft die Erfahrung
der Bewerber in Gesundheitsberufen stärker gewichtet wird. Pinkwart:
“Viele angehende Medizinstudenten überbrücken ja die Wartezeit mit
einer Ausbildung im Gesundheitswesen.” Dies müsse stärker anerkannt
werden. Angesiedelt werden könnten die neuen Medizinstudienplätze
auch gebündelt an einem neuen Standort wie der Uni Bielefeld. Bislang
gebe es in NRW insgesamt 2000 Medizinstudienplätze. Wenn sich die
übrigen Bundesländer an der Initiative beteiligen, könnten bundesweit
400 neue Studienplätze entstehen.
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