Essen (ots) – Noch liegen die genauen Besucherzahlen nicht vor,
trotzdem kann man bereits jetzt sagen, dass das 20. Kinofest Lünen
nicht unter Zuschauerschwund zu leiden hatte. Was auch heißt: Es gibt
ein starkes Interesse am deutschen Film und seinen Entwicklungen.
Gerade die sind in Lünen besonders gut zu beobachten. Hier wird eine
junge Garde an Regisseuren vorgestellt, die mit Neugier und Wagemut
neue Themenfelder erschließen oder alte wie neu aussehen lassen.
“Mensch Kotschie”, der neben dem üppigen Produzentenpreis ganz
nebenbei auch noch den Preis für den besten Filmtitel erhielt, ist
dafür das beste Beispiel. So irrwitzig präzise illustriert hat man
die Midlife Crisis auf der Leinwand noch nie erlebt.
Wenn im nächsten Jahr die Euphorie des Jubiläums abgeklungen ist und
auch die Preisgelder nicht mehr so üppig sein sollten – die Hoffnung
auf spannende Filme wird bleiben.
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