Essen (ots) – Wenn man “Amicus Curiae” googelt, findet man 659 000
Einträge und als erstes einen Artikel im Gemeinschaftslexikon
Wikipedia: Der “Freund des Gerichtes” ist einer, der sich an einem
Verfahren beteiligt, ohne selbst Partei zu sein. Wer mehr wissen
will, kann eines der 5840 der Bücher zum Thema bei Google Books
lesen.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wusste genug: Die
Justizministerin schreib einen “Amicus-Curiae-Brief” nach New York,
wo das Gerichtsurteil über den digital existierenden Sozialismus
durch Googles dreiste Bücher-Scannerei noch aussteht. Für deutsche
Autoren geht es, auch, um Geld. Der geplante digitale Buchladen des
Giganten soll “Google Editions” heißen.
“Bei aller Euphorie” müssten “die Interessen der Leser gewahrt
werden”, warnte am Wochenende der Börsenverein des Deutschen
Buchhandels vor Monopolisierung, gemeint war allerdings gar nicht
Google, sondern Apple: Der iPad kann nämlich auch Bücher, sogar in
bunt! Am iBookstore wird bereits gezimmert, er soll so aussehen wie
ein Bücherregal. Mit Holzmaserung.
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