Essen (ots) – Das Stündchen am Computer – kein Problem? Von wegen.
Vor allem junge Männer gelten als gefährdet, wenn sie regelmäßig das
Computerspiel “World of Warcraft” spielen. Experten sagen, es sei das
gefährlichste aller Spiele, weil es das größte Suchtpotenzial habe.
Allein in China gelten 10 Millionen Menschen als WoW-süchtig. Das
bedeutet, dass sie statt zu leben, WoW spielen. Dass sie nicht mehr
arbeiten oder studieren. Dass sie alles vernachlässigen: Aussehen,
Freunde, Beruf; und ihre Familien an den Rand des Wahnsinns treiben.
Es gibt nichts zu verharmlosen. Eltern süchtiger Söhne berichten,
dass sie geschlagen wurden, weil sie den PC ausstellen wollten.
Wer trägt die Schuld? Ein Hersteller, der ein aus kommerzieller
Sicht geniales Spiel erfunden hat, in dem die Spieler
Herausforderungen finden, Gemeinschaft im Chat erleben und Helden
sein können? Sind Eltern schuldig, weil sie Kinderzimmer mit neuester
Technik ausstatten und ihrem Nachwuchs uneingeschränkten Medienkonsum
erlauben? Ja, ja – lautet die Antwort. Zumindest für unsere Kinder
sollten wir ein aufregendes und verlässliches Leben gestalten. Also
eine echte Alternative zum PC-Spiel.
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