Espelkamp/Berlin (ots) – Der ostwestfälische Unternehmer Paul Gauselmann ist auch zukünftig Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI), dem er bereits seit 1981 und damit seit 30 Jahren vorsteht. Auf der Jahreshauptversammlung des Industrieverbandes, die vor wenigen Tagen in Berlin stattgefunden hat, wurde Paul Gauselmann – ebenso wie Uwe Christiansen – von den Mitgliedern erneut einstimmig und für weitere zwei Jahre an der Spitze des Branchenverbandes bestätigt. Angesichts der aktuellen politischen Diskussionen um den Glücksspielstaatsvertrag, sowie Vorstößen einiger Bundesländer mit speziellen Spielhallengesetzen, war es der ausdrückliche Wunsch und Wille des VDAI, dass Paul Gauselmann weiterhin die Verantwortung trägt. “In einer solchen angespannten politischen Situation, bei der es nicht weniger als um die Existenz und Zukunft der gesamten Branche geht, wäre ein Austausch der Führungsspitze mit solch langer Erfahrung geradezu fahrlässig”, hieß es dazu aus Kreisen des VDAI.
Für Paul Gauselmann ist dieser erneute Vertrauensbeweis eine Bestätigung seines nachhaltigen Engagements für die Interessen der deutschen Automatenwirtschaft und ihrer insgesamt über 70.000 Beschäftigten über alle Branchenstufen hinweg. Der Verbandsvorsitzende stellte klar, dass der Verband sich mit vollem Engagement für die Zukunft des gewerblichen Unterhaltungsspiels einsetzen wird, um den Plänen einer willkürlichen Vernichtung von großen Teilen der Branche durch die Bundesländer entgegen zu treten. “Es kann nicht sein, dass man hier aus Konkurrenzgründen und zur Sicherung des eigenen Staatsmonopols versucht, sich einen vermeintlichen Mitbewerber vom Hals zu schaffen”, so Paul Gauselmann.
Seit nunmehr 30 Jahren prägt der Unternehmer Paul Gauselmann als Vorsitzender des VDAI die Branchenpolitik maßgeblich und entscheidend – ein Dienstjubiläum, das wohl auch in der gesamtdeutschen Verbändelandschaft als herausragend zu bezeichnen ist. Bereits mit jungen Jahren erkannte Paul Gauselmann, dass es ohne eine entsprechende Interessenvertretung nicht geht. Schließlich bestimmen bundes- und landespolitische Rahmen ganz entscheidend den wirtschaftlichen Spielraum dieses Wirtschaftszweiges.
Erste Erfahrungen mit der Verbandsarbeit konnte Paul Gauselmann bereits 1966 als Aufstellunternehmer sammeln. Er wurde Mitglied im Vorstand des Deutschen Automaten-Verbandes e.V. (DAV) in Nordrhein-Westfalen. Bereits nach vier Jahren wurde er 1970 zum Vorsitzenden dieses Verbandes gewählt. Im gleichen Jahr vollzog Paul Gauselmann auch den entscheidenden Schritt in die bundesweite Verbandsarbeit: Er wurde Vizepräsident des Deutschen Aufstellerverbandes ZOA (Zentralorganisation der Automatenunternehmer). Einhergehend mit der wachsenden Automatenproduktion im Stammwerk der Gauselmann Gruppe im ostwestfälischen Lübbecke wechselte Paul Gauselmann in den VDAI und steht diesem seit 1981 vor.
Im Rahmen eines festlichen Essens zu Ehren des Jubilars war es Uwe Christiansen, der für den VDAI die Laudatio hielt. Christiansen dankte Gauselmann im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder für sein 30-jähriges, erfolgreiches Wirken für den VDAI und die gesamte deutsche Automatenwirtschaft. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang sei, dass Gauselmann dem VDAI, der seit nunmehr fast 55 Jahren besteht, weit mehr als die Hälfte der Zeit vorstehe, so Christiansen weiter.
Die Zusammenarbeit mit dem Jubilar war nicht immer einfach aber dafür umso erfolgreicher, wie Uwe Christiansen weiter ausführte: “Nicht immer waren wir im Vorstand des VDAI einer Meinung mit Paul Gauselmann. Oft gab es hitzige Diskussionen. Nicht selten gab es Streit. Doch sehr häufig hatte Paul Gauselmann Recht. Seine Visionen haben sich in den meisten Fällen bewahrheitet.”
Anstelle eines persönlichen Geschenkes zum Jubiläum erhielt Paul Gauselmann, der neben seinem wirtschaftlichen und politischen Geschick auch für sein Engagement im sozialen und sportlichen Bereich geschätzt wird, von den Mitgliedern des VDAI einen Scheck in Höhe von 10.000,- EUR, der von den VDAI-Vorsitzenden an den Präsidenten des Deutschen Gehörlosensportverbandes, Herrn Karl-Werner Broska, weitergereicht wurde.
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