(pressebox) Erfurt, 12.06.2009, Nach der Entscheidung des Senats der Helmholz-Gemeinschaft wird am 25. Juni 2009 ein Memorandum unterzeichnet, in dem die Struktur des neuen Institutes und die finanziellen Rahmenbedingungen festgeschrieben werden. "Damit wird der Weg frei für die Etablierung des ersten Helmholtz-Institutes in Thüringen", so Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute in Erfurt. "Ich freue mich über die stets offenen und konstruktiven Gespräche, die im Ergebnis die Ansiedlung des Helmholtz-Institutes in Jena möglich gemacht haben. Seitens der Helmholtz-Gemeinschaft besteht großes Interesse an einem neuen Institut in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Auch durch das hohe finanzielle und organisatorische Engagement des Bundesforschungsministeriums kann das Institut bereits im Juli seine Arbeit aufnehmen. Das Land hat im Gegenzug alles getan, um die Ansiedlung zu ermöglichen. Das neue Helmholtz-Institut am Standort Jena ist ein Beleg für die nationale und internationale Reputation des Optik-Standortes Jena und wird diesen weiter voranbringen."
Zeit: Donnerstag, 25. Juni 2009, 9.45 Uhr
Ort: Jena, Uni-Hauptgebäude, Fürstengraben 1, Senatssaal
Im neuen Helmholtz-Institut Jena sollen die wissenschaftlichen Kompetenzen der Helmholtz-Gemeinschaft im Bereich "atomare Teilchen-Beschleuniger" und der Friedrich-Schiller-Universität im Bereich "Hochintensitätslaser" zusammengeführt werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit ihren 16 naturwissenschaftlich-technischen und medizinisch-biologischen Forschungszentren, 28.000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund 2,8 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Forschungseinrichtungen werden gemeinsam vom Bund (90 Prozent) und dem jeweiligen Sitzland (10 Prozent) finanziert. Die HGF konzentriert sich auf sechs große Forschungsbereiche: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Sie verfügt über einzigartige nationale und internationale Großgeräte wie zum Beispiel Beschleuniger, Reaktoren, Supercomputer, Forschungsschiffe und -flugzeuge. Weitere Informationen zur Helmholtz-Gemeinschaft sind unter www.helmholtz.de zu finden.
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