München (ots) – Im zweiten Halbjahr steigt bei vielen Schülern der
Stress: ELTERN FAMILY gibt Müttern und Vätern Tipps, wie sie den
Leistungsdruck ihrer Kinder runterfahren können
16. Februar 2010 – Den Terminkalender entrümpeln, gute
Rahmenbedingungen schaffen und selbstbewusst Prioritäten setzen: So
lassen sich die Tipps zusammenfassen, die die Zeitschrift ELTERN
FAMILY Müttern und Vätern in der aktuellen Ausgabe gibt (Heft 3/2010
ab morgen im Handel) - mit ihnen lässt sich Schulstress deutlich
vermindern.
Der Terminkalender: Nichts wirkt besser gegen Hektik als freie,
unverplante Zeit. Das Problem: Kinder wissen oft nicht, wie viel sie
sich zumuten können. Unterstützen Sie Ihr Kind deshalb bei der
Planung seiner Nachmittagsaktivitäten: Was ist unumgänglich, was ist
wichtig, was ist daneben noch möglich?
Gute Rahmenbedingungen schaffen: Ohne sie verpulvert Ihr Kind
wertvolle Energie, die es dringend fürs Lernen benötigt. Es zahlt
sich daher aus, ganz nüchtern die Qualität des “Wie organisiert sich
mein Kind beim Lernen?” unter die Lupe zu nehmen. Am besten fragt man
dazu bei Tochter oder Sohn direkt nach: Führst Du Dein
Hausaufgabenheft? Ist Dein Schreibtisch aufgeräumt? Falls nicht: Was
brauchst Du für mehr Ordnung? Schätzt Du die Zeit ein, die Du
glaubst, für bestimmte Aufgaben zu benötigen? Vergleichst Du sie
später mit der tatsächlichen, damit Du Dein Zeitmanagement verbessern
kannst?
Selbstbewusst Prioritäten setzen: Eltern können Druck rausnehmen,
wenn sie zum Beispiel mit dem Lehrer besprechen, warum ihr Kind ab
und zu mit unvollständigen Hausaufgaben in die Schule kommt. In
anstrengenden Lernphasen für ein bestimmtes Fach sollte die Frage
“Sind alle Hausaufgeben erledigt?” nicht die entscheidende Rolle
spielen. Das bedeutet, dass Eltern selbstbewusst verwirrenden Stoff
ausmustern können: Gerade in einem schwachen Fach profitiert das Kind
davon, wenn sie offensichtlich unnötig komplizierte Hausaufgaben
streichen und stattdessen durch jene ersetzen, bei denen sie denken:
Das muss man können! Und noch etwas ist in diesem Zusammenhang
wichtig: Sicherheit geht immer vor Geschwindigkeit!
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Simone Lönker
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