Uni-Diplom für bAV-Berater: Studiengang zum "bAV-Ökonom (EBS)"



Frankfurt a. M. (ots) – Im Juli beginnt ein neuer Studiengang zum “bAV-Ökonom (EBS)”, der von der Akademie der DGbAV – Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung unter wissenschaftlicher Leitung des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie durchgeführt wird. Dessen Leiter, Prof. Dr. Rolf Tilmes, betreut die wissenschaftliche Seite des Studiengangs. Tilmes ist Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Private Finance and Wealth Management und Dekan der European Business School (EBS), die vor zwei Wochen in “EBS Universität für Wirtschaft und Recht” (i. Gr.) umbenannte wurde. Initiator des Studiengangs zum “bAV-Ökonom (EBS)” ist die bundesweit tätige DGbAV, die dadurch bAV-Beratern eine höhere Qualifikation bieten will.

Die Absolventen des Studiengangs zum “bAV-Ökonom (EBS) sollen in die Lage versetzt werden, mit Geschäftsführern sowie Finanz- und Personalvorständen “auf Augenhöhe” über Modelle und Methoden der betrieblichen Altersversorgung zu verhandeln. Ihre Sachkunde kommt auch den zu beratenden Mitarbeitern in den Unternehmen zugute. So soll die teils unbefriedigende Akzeptanz der bAV-Angebote und der schlechte “Durchdringungsgrad” gerade für die stark geförderte Entgeltumwandlung proaktiv angegangen werden.

Die besondere staatliche Fürsorge für den Aufbau einer Parallel-Rente durch die Unternehmen als zweite Schicht nach der staatlichen Rente verdeutlicht die zunehmende Bedeutung, die die Politik der betrieblichen Altersversorgung zumisst. Dass dennoch die Akzeptanz in der Arbeitnehmerschaft geringer ist als es volkswirtschaftlich wünschenswert wäre, wird auch auf die unzureichende Beratung in der Breite zurückgeführt. Bislang stehen wenige Spezialisten einem Millionenheer von Arbeitnehmern mit Beratungsbedarf gegenüber. Das Dozentenverzeichnis des Intensiv-Studiengangs liest sich wie ein “Who is who” der bAV-Branche und des damit befassten wissenschaftlichen, rechtlichen und politischen Umfelds. So wird Christine Harder-Buschner vom Bundesministerium der Finanzen über das steuerliche System der bAV dozieren. Dipl.-Finanzwirt Georg Harle, Hauptsachgebietsleiter Betriebsprüfung im Finanzamt Frankfurt am Main und bekannter Fachautor, wird die steuerlichen Aspekte lehren. Prof. Dr. Michael Wehrheim von der Uni Giessen gehört ebenso zu den Dozenten wie der bekannte Arbeitsrechtler Prof. Dr. Gregor Thüsing, L.LM., Professor für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit an der Uni Bonn. Themen wie “Schwachstellenanalyse und Heilung von Pensionszusagen”, “Berater- und Arbeitgeberhaftung” oder “Versorgungsausgleich” sind einige Themen aus dem Steuer- und Rechtsbereich, die hochkarätig besetzt sind. Die Durchmischung mit ausgewiesenen Fachleuten aller Richtungen garantiert eine breite Wissensbasis. Entsprechend ist die Aufmerksamkeit in der Branche am Studiengang “bAV-Ökonom (EBS)”.

Die 18 Präsenztage am EBS Executive Education Center in Oestrich-Winkel (Rheingau) sind zu Blockphasen an Wochenenden zusammengefasst, die sich bis zum Frühjahr 2011 erstrecken. Dazu kommen die Prüfungsleistungen und eine Projektarbeit, die in Kleingruppen erarbeitet wird und in einer Disputation “verteidigt” werden muss. Die Studiengebühren für das Studium zum bAV-Ökonom (EBS) belaufen sich auf 7.500 EUR plus MwSt. – gut investiertes Geld im Hinblick auf den Riesenmarkt der betrieblichen Altersversorgung.

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