Berlin (ots) – “Ich beglückwünsche die Kolleginnen und Kollegen
von ThyssenKrupp, dass sie den Verzicht auf betriebsbedingte
Kündigungen durchgesetzt haben”, erklärt Ulla Lötzer, Sprecherin für
internationale Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE. “Möglich
war der Verzicht auf Entlassungen nur durch den Kampf der
Beschäftigten und durch die Montanmitbestimmung im Aufsichtsrat. Ich
fordere die Bundesregierung auf, endlich für alle Unternehmen die
paritätische Mitbestimmung durchzusetzen.” Lötzer weiter:
“Das Umdenken bei ThyssenKrupp Steel ist Ergebnis der massiven
Proteste. Die Beschäftigten bei ThyssenKrupp sind damit ein Vorbild
für viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Betrieben.
Ganz anders sieht es aus beim Vorstand von ThyssenKrupp. Der folgt
nach wie vor der Maxime: Profit über alles. Wenn es nach ihm ginge,
müssten die Kolleginnen und Kollegen, die die Riesengewinne der
letzten Jahre erarbeitet haben, jetzt die Krisenfolgen tragen und für
Managementfehler den Kopf hinhalten.
Die Bundesregierung sollte die Konzernvorstände endlich auf
soziale Verantwortung verpflichten, anstatt immer wieder an sie zu
appellieren.”
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Hendrik Thalheim
Pressesprecher
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