tz München: Immer mehr Mogelpackungen Inflation heizt Betrug an



München (ots) – Die Freigabe der Füll- bzw. Verpackungsmengen bleibt ein böses Eigentor der EU-Komission. Zahlreiche Unternehmen nutzen die Lizenz zum Mogeln immer hemmungsloser und ungeniert. Ob bei Margarine, Käse, Waschmittel oder Gummibärchen – auch Markenhersteller hintergehen die Verbraucher mit versteckten Preiserhöhungen für ihre Produkte. Mal wird die Füllmenge verringert oder der Produktname leicht verändert, der Preis aber nicht entsprechend reduziert oder sogar erhöht. Die neueste Masche aus der Trickkiste der Hersteller: Es werden Produkte angeboten, bei denen die Füllmenge zwar erhöht wird, der Preis dazu aber überproportional bis zu 62 Prozent steigt. Verbraucherschützer befürchten mit steigender Inflation eine Zunahme dieser Mogelpackungen. Verbraucher wollen nicht hinters Licht geführt werden, sondern Klarheit, wenn es um Preiserhöhungen geht. Eine Rücknahme der Füllmengenfreigabe ist daher dringend geboten. Doch die EU-Kommision und das Verbraucherschutzministerium schauen dem üblen Treiben tatenlos zu. Uwe Fajga

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