Hamburg (ots) – Der Fernseher ist nach Ansicht von Experten der
Lustkiller Nummer Eins in deutschen Schlafzimmern. “Wenn die Glotze
erstmal läuft, ist die Aufmerksamkeit des Mannes für die Partnerin
gleich null. Sex erscheint vielen da nur als unnötige Anstrengung”,
erklärt die Hamburger Designerin Carmen Breuker (41) in einem
Gespräch mit dem Männer-Lifestylemagazin “Men’s Health” (Ausgabe
5/2010, EVT 14.04.2010). Die Spezialistin veranstaltet gemeinsam mit
ihrem Lebensgefährten und Kollegen Steffen Gill (43) Seminare, in
denen sie aufzeigen, wie man sein Schlafzimmer optimal gestaltet. Ihr
Urteil über den Stand der Dinge in den deutschen Schlafgemächern ist
vernichtend: “Wir leben teilweise noch in einer Schlafzimmerkultur
der 50er- und 60er Jahre. Das Schlafzimmer ist ein Tabu-Ort: ein
Raum, der nur zum Schlafen da ist. Und Sex? Das ist was Schlüpfriges,
denken viele, darüber redet man nicht, man macht’s höchstens mal.”
Die desolate Situation der Schlafzimmer beginnt schon bei dem in
Deutschland offenbar obligatorischen gemeinsamen Bett. “Viele denken,
wenn ein Paar in getrennten Betten schläft, läuft in der Beziehung
etwas falsch. Das ist totaler Quatsch”, sagt Carmen Breuker und
betont: “In getrennten Betten schläft man viel besser, und wenn man
Lust aufeinander hat, kann man sich doch gegenseitig ins Bett
einladen.” In jedem Falle sollte es immer zwei Schlafmöglichkeiten in
einer Wohnung geben – und sei es eine Schlafcouch im Wohnzimmer. “Das
fördert die Partnerschaft und das Sexleben”, weiß die Designerin.
Das komplette Interview finden Sie unter
MensHealth.de/schlafzimmerexperten
Pressekontakt:
Wolfgang Melcher
Chefredakteur/Men’s Health
Tel. 040/853303-920
E-Mail: wmelcher@menshealth.de
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