Unterföhring (ots) -
Als “Schwester Mord” machte Irene B. (54) bundesweit Schlagzeilen:
Das Berliner Landgericht verurteilte die ehemalige Krankenschwester
der Berliner Charité im Juni 2007 zu lebenslanger Haft. Im Gespräch
mit Irene B. im Gefängnis sucht Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller
in der nächsten Folge von “Urteil Mord – Spurensuche hinter Gittern”
am Sonntag, 11. April 2010, um 22.15 Uhr in SAT.1 nach den Motiven
der Krankenschwester. Warum wurde die einst fürsorgliche Irene B. zum
Todesengel der Klinik?
Anständig. Aufopferungsvoll. Arbeitsam. Irene B. gilt als
zuverlässige Krankenschwester der Berliner Charité. Doch dann häufen
sich die Todesfälle auf ihrer Station. Acht Menschen sterben auf
unerklärliche Weise. Die Klinik tappt im Dunkeln – bis ein Pfleger
eine Ampulle mit einer ungewöhnlichen Medikation entdeckt. Nach Tagen
des Schweigens informiert er schließlich die Klinikleitung. Die Spur
führt zu Irene B. Ein Gericht spricht die Krankenschwester in fünf
Fällen des Mordes für schuldig und verurteilt sie zu einer
lebenslangen Haftstrafe.
Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller: “Ein Krankenhaus ist
üblicherweise ein Ort der Hilfe und der Pflege und des Vertrauens.
Aber was muss eigentlich passieren, dass jemand dieses Vertrauen
ausnutzt und in der pflegenden Situation mehrere Menschen tötet?
Irene B. ist dafür verurteilt worden, in der Berliner Charité fünf
Menschen getötet zu haben. Mich interessiert im Zuge des Gespräches,
wie es dazu kommen konnte.”
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