Stuttgart (ots) – Darf ein Bischof öffentlich Kritik üben und
dabei jemanden auch noch gezielt attackieren? Er darf! Ja, er muss
sogar! Meistens sind Bischofsworte so glattgebügelt, dass ihr
Provokationsgehalt gegen Null tendiert. Huber dagegen hat kräftig
ausgeteilt und die Wahrheit beim Namen genannt.<CS8> Hubers
bischöflicher Rat an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, bescheidener
und verantwortungsvoller zu sein, wird der Gescholtene kaum
beherzigen. In der Liga, in der Ackermann spielt, gehören Besserung
und Einsicht eher nicht zu den Tugenden, die sehr verbreitet sind.
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