Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Rückzug von EnBW-Chef Villis



Stuttgart (ots) – In der Sache handelte die Landesregierung konsequent. Der Chefposten des in öffentlichen Besitz zurückgekehrten Unternehmens stellt eine Schlüsselposition dar: Der EnBW-Chef muss Repräsentant der Energiewende sein. Villis, der lange davon träumte, ein neues Atomkraftwerk zu bauen, war dafür der falsche Mann. Jenseits von Zahlen und Fakten bestand auch eine individuelle Unverträglichkeit zwischen dem Manager und Regierungsvertretern. Das zeigte sich exemplarisch in dem buchstäblich halsbrecherischen Versuch, das Land beim Thema Kapitalerhöhung zu bedrängen. Und jetzt? Villis abzulösen ist das eine. Den richtigen Nachfolger zu finden, der ungleich schwerere Teil der Operation. Die Ansprüche von Grün-Rot sind hoch.

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Stuttgarter Nachrichten
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Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
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