Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu: Der gläserne Internet-Mensch



Stuttgart (ots) – Erst kündigte Facebook an, seine Funktion Timeline, die Nutzereinträge von der Geburt bis zur Gegenwart einordnet, für alle Mitglieder zur Pflicht zu machen. Dann teilte Google mit, künftig die Daten seiner Dienste zu vernetzen. Wer das nicht will, muss seine Konten löschen. Die Bekanntgabe der Pläne entsprach dem üblichen Gebaren der Internetgiganten, was den Datenschutz angeht: versteckt und verschämt. Und doch hat der Verbraucher auch selbst Schuld an seiner Lage: weil er alles wollte, aber nicht bereit war, dafür zu zahlen. Das entschuldigt das Gebaren von Facebook & Co. nicht. Es braucht gesetzliche Mindeststandards, denn auf Selbstverpflichtungen der IT-Konzerne zu bauen wäre naiv. Die Vorschläge der EU-Kommission kommen zu spät, gehen aber in die richtige Richtung: Wer Produkte in Europa anbietet, soll europäische Datenschutzbestimmungen einhalten.

Pressekontakt:

Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

Trackback URL

, , , , , , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu: Der gläserne Internet-Mensch"

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments