Köln (ots) – Familienunternehmen gelten nicht erst seit der jüngsten Finanzkrise als besonders erfolgreich. Im Vergleich zu Publikumsgesellschaften erzielen sie langfristig konstantere Wachstumsraten. Zudem wird Familienunternehmen eher eine nachhaltig ausgerichtete Strategie zugesprochen, die sich an der Sicherung von Unternehmenswerten orientiert. Daher ist aufschlussreich, wie der Einkauf als Hebel zur Wertsteigerung in familiengeführten Unternehmen genutzt wird.
Die Einkaufsberatung Inverto befragte zusammen mit der Intes Akademie für Familienunternehmen knapp 300 Familienunternehmen zum aktuellen Stand sowie zu den Perspektiven des Einkaufs in ihrer Organisation. Einige Kernergebnisse: Auch im Einkauf orientieren sich familiengeführte Unternehmen eher an Langfristigkeit, etwa beim Lieferantenmanagement. Zugleich haben Familienunternehmen aber noch Nachholbedarf im strategischen Einkauf und bei der effizienten Beschaffungsorganisation bis hin zum Einkaufs-Controlling.
Inverto-Vorstand Frank Wierlemann resümiert: “Familienunternehmen schöpfen die Potenziale des Einkaufs noch längst nicht aus. Damit verzichten Unternehmer auf Handlungsspielräume in der Eigenfinanzierung und zugleich auf ein Stück Unabhängigkeit.”
Mehr Informationen zur Studie bei Inverto AG, Ines Breuer.
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