Studie: Anrufe in die USA billiger als nach Österreich



Leipzig (ots) – Die Preisunterschiede der großen Telefongesellschaften für Auslandsgespräche sind gigantisch, so eine Erhebung des Onlinereisebüros http://www.ab-in-den-urlaub.de . Pünktlich zur Weihnachts- und Silvesterurlaubszeit untersuchten die Reiseexperten Tarife von sieben Anbietern: 1&1, Alice, congstar, Kabel Deutschland, O2, T-Home und Vodafone. Dabei waren 14 Lieblings-Reiseziele der Deutschen zu Weihnachten und Neujahr von Interesse: Ägypten, Dominikanische Republik, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kanarische Inseln, Namibia, Österreich, Schweiz, Südafrika, Thailand, Türkei sowie die USA. Berücksichtigt wurden Standardpaket-Tarife mit DSL- und Deutschland-Telefon-Flatrate zwischen rund 20 und 35 Euro monatlich.

Gute Nachrichten für USA-Liebhaber: Anrufe über den Teich sind im Schnitt mit 5 Cent pro Minute mittlerweile halb so teuer wie Anrufe ins europäische Ausland (9 Cent). Beispiel: Ein Anruf nach Salzburg nahe der deutschen Grenze kostet rund 6 Cent – mehr als nach New York. Dennoch: Im Schnitt sind Europa-Anrufe günstiger als noch vor wenigen Jahren. Trotzdem gibt es große Unterschiede: Verlangt T-Home nur 4,9 Cent pro Minute in die Türkei, will 1&1 insgesamt 19 Cent, congstar gar 49 Cent.

Nicht billig ist auch Griechenland. So zahlen Anrufer aus Deutschland im Schnitt 9,2 Cent pro Minute in Europas Kulturwiege – mehr als für die Kanarischen Inseln (5,8 Cent). Von den USA abgesehen sind Anrufe ins außer-europäische Ausland immer noch hochpreisig, Tarifvergleiche daher empfehlenswert. Am teuersten ist der Minutenpreis nach Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia: 85,7 Cent im Schnitt. Kabel Deutschland verlangt gar 1,49 Euro. Ebenfalls kein Schnäppchen: die Dominikanische Republik mit 70,7 Cent im Durchschnitt. Jedoch geht’s auch hier günstig. Vodafone verlangt nur 10,1 Cent für einen Anruf nach Santo Domingo.

Zur Infografik: http://www.presseportal.de/go2/ab-in-den-urlaub.de-Infografik

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