Wiesbaden (ots) –
Sperrfrist: 24.02.2010 08:00
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Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2009 nach
aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 79,3
Milliarden Euro. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen
Preisen (2 407,2 Milliarden Euro) errechnet sich daraus für den Staat
eine Quote von – 3,3% im Jahr 2009. Bei den Ergebnissen handelt es
sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995.
Das Finanzierungsdefizit errechnet sich als Differenz der
Einnahmen (1 066,0 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1 145,3
Milliarden Euro) des Staates. Aufgeteilt auf die staatlichen Ebenen
betrug das Defizit des Bundes 39,6 Milliarden Euro, das der Länder
20,2 Milliarden Euro, das der Gemeinden 7,5 Milliarden Euro und das
der Sozialversicherung 12,1 Milliarden Euro.
In der für das europäische Verfahren bei einem übermäßigen Defizit
des Staates maßgeblichen Abgrenzung beträgt das Finanzierungsdefizit
des Staates 79,1 Milliarden Euro. Das leicht geringere Defizit
resultiert dabei aus der Einbeziehung von Zahlungsströmen aus
Swapvereinbarungen und Forward Rate Agreements bei den Zinsen. Auch
in dieser Abgrenzung beträgt die Defizitquote 3,3%.
Finanzierungssaldo des Staates in Prozent des
Bruttoinlandsprodukts in jeweiligen Preisen
200420052006200720082009
– 3,8 - 3,3 - 1,6 + 0,2 + 0,0 - 3,3
Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Forster,
Telefon: (0611) 75-2795
E-Mail: thomas.forster@destatis.de
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
E-Mail: anna-maria.scheuermann@destatis.de
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