Software-Initiative: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Überprüfung der Lizenzen / Deutsches Forum für Softwarelizenzierung definiert Maßnahmenkatalog und gibt konkrete Handlungsempfehlungen



Ottobrunn bei München (ots) – 5. August 2010 – Das “Deutsche Forum für Softwarelizenzierung” sieht in den Sommermonaten den idealen Zeitpunkt, Compliancefragen zu klären und empfiehlt Unternehmen in diesem Zusammenhang, umgehend ihre Softwarelizenzen einer intensiven Prüfung zu unterziehen. “In vielen Betrieben ist es gerade jetzt etwas ruhiger, so dass die notwendigen Ressourcen für einen derartigen Test bereitgestellt werden können. Außerdem laufen zum Jahresende wieder viele Lizenzen aus und im Herbst ist es für eine umfangreiche Prüfung definitiv zu spät. Und wer zu spät kommt, verschenkt eine Menge Geld”, begründet Jens Orhanovic in seiner Funktion als Vorsitzender des Forums die Handlungsempfehlung des Gremiums. Die Software-Initiative Deutschland, unter deren Dach das “Deutsche Forum für Softwarelizenzierung” agiert, hatte in einer Studie ermittelt, dass der deutschen Wirtschaft 2010 alleine durch Falschlizenzierungen ein Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe entsteht.

“Unternehmen sollten in einem detaillierten Soll/Ist-Abgleich den aktuellen Status Quo feststellen. Viele von ihnen werden überrascht sein, wie sehr sich die Situation – zum Beispiel im Vergleich zum Jahresbeginn – verändert hat”, fährt Jens Orhanovic, im “normalen” Leben Geschäftsführer der Ludwigsburger LIS.TEC GmbH, fort. Es komme beispielsweise vor, dass Server oder PCs abgeschafft oder ausgetauscht worden sind. Manche sind neu hinzugekommen oder wurden dem aktuellen Trend gemäß virtualisiert. “Häufig finden all diese Fakten bei der Lizenzierungsstrategie in keiner Weise ihren Niederschlag.” Stelle sich heraus, dass das Unternehmen zu viele Lizenzen hat, müsse dies dokumentiert und darüber diskutiert werden, ob diese je nach Ausgestaltung der entsprechenden Verträge gekündigt oder umverteilt werden können. Im umgekehrten Fall der Unterlizenzierung könnte sich ein Betrieb eine günstigere Verhandlungsposition im Rahmen der notwendigen Nachlizenzierung verschaffen. “Es ist auf jeden Fall besser, von sich aus auf den Hersteller zuzugehen, als dass bei einer unangenehmen Complianceprüfung von außen die Unterlizenzierung diagnostiziert wird. Ein Unternehmen, das sich freiwillig um die korrekte Lizenzierung kümmert, darf sich berechtigte Hoffnungen auf ein Entgegenkommen der Hersteller machen.” Eine sinnvolle Alternative stellt die Beauftragung eines unabhängigen Beratungsunternehmens dar, das sich auf dieses Thema spezialisiert hat.

Abschließend berichtet Jens Orhanovic unter Bezugnahme auf die im Gremium festgehaltenen Ergebnisse von einer großen Chance für die Lizenznehmer: “Wer bereits jetzt Licht in den Lizenzierungsdschungel bekommt, kann auch frühzeitig die Weichen für die Zukunft stellen. So lässt sich in einem vernünftigen Zeitrahmen über alternative Lizenzmodelle oder einen Anbieterwechsel nachdenken. Außerdem erreicht das Unternehmen Planungssicherheit, was beispielsweise Budgetierungsfragen angeht und erlebt nicht am Jahresende eine böse Überraschung.”

Die Software-Initiative Deutschland e.V. (SID) wurde als IT- und Softwareverband gegründet, um auf die wachsende Bedeutung von Software in immer mehr beruflichen, unternehmerischen und privaten Lebensbereichen aufmerksam zu machen. Auf etwa 2 Billionen Euro werden die Investitionen der Verbraucher, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware geschätzt. Die SID setzt sich für die konsequente Fortentwicklung von Bestandssoftware auf modernen Plattformen und insbesondere dem Internet ein, um Investitionsschutz und Modernisierung im Dienst der Wirtschaft zu erreichen. Sie versteht sich einerseits als Diskussionsforum der Fachleute und andererseits als Aufklärungsinstanz, um die Verbraucher über den Nutzen und die Gefahren von Software zu informieren.

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Weitere Informationen: Software-Initiative Deutschland e.V.,
Sebastian-Pöttinger-Weg 5a, 85521 Ottobrunn, Tel. +49 30 69548002,
E-Mail: contact@softwareinitiative.de, Web: www.softwareinitiative.de

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