Social Media Marketing ist nicht "PR on steroids"



Düsseldorf (ots) – Nachdem in den ersten Jahren vor allem Webagenturen Social Media als neue Domäne beansprucht haben, reklamieren mehr und mehr die klassischen PR-Agenturen dieses Feld für sich. Auf den ersten Blick scheint das logisch, denn schließlich geht es hier auch darum Meinungsführer mit Inhalten zu versorgen und in einen Dialog zu verstricken. “In Wahrheit ist dieses Vorgehen jedoch nichts anderes als ‘PR on steroids’, Social Media Marketing kann und muss aber viel mehr leisten, um den Nutzern gerecht zu werden”, meint Alexander Felsenberg, Internetexperte und Programmbeirat der INFECT2010, die sich dem Thema in Konferenz- und Workshopformaten am 22. und 23. April interdisziplinär widmet.

Statt den Versuch zu unternehmen, Multiplikatorfunktionen selbst durch die Agentur oder Mitarbeiter zu besetzen, sollte seiner Meinung nach mehr Energie darauf verwendet werden, interaktiven Medien mehrdimensional zu begegnen. Das erfordere die Integration des gesamten Online-Spektrums in Social Media Aktivitäten: effiziente Technologien, Multimedialität und auch die Media-Planung, für die allerdings bisweilen andere Gesetzmäßigkeiten gelten.

Das “Goldene Dreieck”: Online-PR, Internet- und Mediaagenturen

Die INFECT2010 präsentiert unter dem Motto “Social Media NOW”, was heute im “Social Media Services Dreieck” aus Online-PR, Internet- und Mediaagentur den Erfolg von Social Media Aktivitäten und Social Media Kampagnen kennzeichnet. Neben vergleichsweise “klassischen” Social Media Themen wie “Online PR”, “Creating the BUZZ per Video, Blogs und Mobile” und der Bedeutung des Social Media für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) liegt bei der Düsseldorfer INFECT2010 ein Schwerpunkt auf der erfolgreichen Mediaplanung in Sozialen Netzwerken und der Steigerung des Nutzerengagements.

Entsprechende Best Practice Beispiele veranschaulichen das Vorgehen und die Wirkung. So stellt u.a. Karin Libowitzky (Mediacom) in dem von Online-Media Experte Ralf Scharnhorst (auch Mitglied der AGOF-Task Force Social Media) moderierten Panel ihre Learnings aus einem Case für die Volkswagen AG vor. Weitere Beispiele werden kurzfristig ausgewählt. Das Call4Cases, an dem sich Agenturen, Berater und Autrag gebende Unternehmen beteiligen können, läuft noch bis zum 19. April.

Hohe Praxisrelevanz durch Fallbeispiele und Workshops

Hinzu kommen Vertreter der nach Zielgruppen ausgewählten namhaften Sozialen Netzwerke, die bei der INFECT2010 zu Wort kommen und ein kompakter Überblick über die wichtigsten Services und Tools. Untermauert wird der Erkenntnisgewinn durch die am zweiten Tag stattfindenden Workshops zu den wichtigsten Social Media Themen:

1. Social Media Branding: Entwicklung von Social Media Strategien
und Kampagnen
2. Monitoring@self: “Zuhören” mit Social Media Dashboard
3. Eigene Communities konzipieren und betreiben
4. Media-Planung in sozialen Netzwerken
5. Online PR: Online-Kommunikation zwischen Fragmentierung und
Hyperdistribution
6. Facebook-Marketing
7. SEO und Affiliate Networks
8. Social Commerce: Social Media for e-Commerce
9. Social Media Communication. Dialog und Communitymanagement par
excellence – Mit bewährten Praxistipps.

Die INFECT2010 findet am 22. April im UCI Kino im Düsseldorfer Medienhafen (Konferenz) und am 23. April im GAP15 (vertiefende Workshops) statt. Tickets und weitere Infos zum Call4Cases unter www.infect2010.de

Pressekontakt:

pr://ip – Primus Inter Pares
Christoph Salzig
Mauritzstraße 23
48143 Münster
salzig@pr-ip.de
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T +49 251 49095970
F +49 251 49095972
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