Bonn/Düsseldorf. (ots) – 1. März 2010. Seit über fünf Jahren
bieten die SOA Days eine Plattform für den praxisorientierten
Erfahrungsaustausch über service-orientierte Architekturen,
Enterprise Architecture Management (EAM) und IT Transformation. Am
21. und 22. April 2010 werden im Bonner Post Tower die
unterschiedlichen Aspekte des SOA-Einsatzes und das
Architekturmanagement mit Experten aus Unternehmen verschiedener
Branchen diskutiert. Die Teilnehmer des SOA Days 2010 erfahren
beispielsweise, wie die die Deutsche Telekom, EnBW, die Ergo
Versicherungsgruppe, Syracom und Wacker Chemie erfolgreich SOA
implementieren und welche Strategien zum Einsatz kommen. Aber auch
Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, des Innenministeriums und des
Bundeskriminalamtes stellen ihre SOA-Erfahrungen vor.
Unter der Leitung von Dr. Johannes Helbig, Mitglied des
Bereichsvorstands der Deutschen Post AG, und Moderation von Prof. Dr.
Helmut Krcmar (Technische Universität München) werden neben aktuellen
SOA-Trends Themen wie Open Collaboration,
Multikanalservice-Architektur, Service Lifecycle und
Versionsmanagement diskutiert. Ob SOA und Standardsoftware zusammen
passen, erörtern Mitglieder der Arbeitsgruppe des SOA Innovation Lab,
eine Initiative, die auf Dr. Johannes Helbig, zurückgeht. Sie will
Anwendern und Anbietern helfen, SOA und Standardsoftware besser zu
integrieren. Das Programm der Tagung, die der Konferenzveranstalter
Informa Business Communication gemeinsam mit der Deutschen Post
organisiert, ist im Internet abrufbar unter www.euroforum.de/soa-days
SOA Lab: Beitrag für die Praxis
Die Ergebnisse des SOA Innovation Lab stellen Wilfried Reimann und
Hans-Jürgen Groß (beide Daimler) sowie Dr. Karsten Schweichhart und
Andreas Böhmann (beide Deutsche Telekom) vor. Die IT-Architekten von
Daimler erklären in ihrem Vortrag ” Insight SOA Lab: SOA und Standard
Software Packages”, wie gut Standardsoftware und SOA zusammenpassen.
Sie sind davon überzeugt, dass sich die Prinzipien der
serviceorientierten Architekturen noch besser mit
Standardsoftware-Paketen in Einklang bringen lassen, als das heute
bereits der Fall ist. Sie formulieren außerdem eine erste
“Wunschliste” an die Hersteller.
“Wir versuchen, die SOA-Fähigkeit der Standardsoftware-Produkte zu
beurteilen - und zwar auch im Hinblick auf die Integration in
bestehende IT-Landschaften”, erläutert Hans-Jürgen Groß, Leiter des
Workstreams SOA und Standardsoftware im SOA Innovation Lab und
hauptberuflich Leiter Enterprise Architecture Mangements und SOA bei
dem Automobilkonzern. Weiter führt er aus, dass die Arbeitsgruppe an
einer engen Zusammenarbeit mit den Softwareanbietern interessiert
sei: Mit einigen Anbietern habe die Gruppe bereits gesprochen und
vereinbart, einen konkreten Fall mit einem oder mehreren Herstellern
umzusetzen: “Wenn das klappt, hätten wir auf Basis eines realen Use
Case eine Beispielinstallation. So lassen sich Referenzfälle
aufbauen, an denen sich Anwender und Anbieter orientieren können.”
Dr. Karsten Schweichhart, Leiter Enterprise Architecture Deutsche
Telekom AG sowie Andreas Böhmann, Leiter der SOA-Lab-Arbeitsgruppe
Business Case SOA und Senior Architect im gleichen Unternehmen,
beschreiben auf den SOA Days 2010, wie sich SOA-Projekte aus
Business-Sicht argumentieren und sich “wasserdichte” Business-Cases
aufbauen lassen. “Architektur-Vorhaben stoßen im Management relativ
häufig auf Skepsis, weil sie viel Zeit und Aufwand benötigen und der
direkte Vorteil für das Unternehmen sich oft nur indirekt ergibt.
Aber das ist mit SOA anders”, erklärt Schweichhart. Allein die mit
SOA zu erreichende zusätzliche Flexibiliät, mit der auf
Business-Anforderungen eingegangen werden könne, rechtfertige schon
einigen Aufwand.”
Pressekontakt:
Claudia Büttner
Leiterin Presse und Internet
Informa Business Communication GmbH
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