(pressebox) Schöneiche/Berlin, 23.10.2009,
Jenseits von Fibre Channel führen vor allem preisliche Argumente zu einem steigenden Interesse an LAN/IP-basierter Speicheranbindung. Während sich filesystembasierte NAS-Lösungen längst im Markt etabliert haben, fristet blockbasierter I/O über IP trotz bestehenden Bedarfs bei RZ-Anwendern noch immer ein Schattendasein. OSL greift diese Anforderungen auf und stellt mit RSIO auf der Storage Networking World Europe am 27. und 28. Oktober in Frankfurt/Main ein neuartiges Protokoll für blockbasierten Datentransfer z. B. über IP/Ethernet vor.
Im Gegensatz zu anderen IP-basierten Storage-Protokollen ist RSIO von Grund auf für vernetzte und geclusterte Speicherinfrastrukturen in modernen RZ-Umgebungen konzipiert. Es bietet insbesondere Skalierbarkeit, Clusterfähigkeit, Parallelisierung, einfache Administration und ein Design, das die Möglichkeiten moderner Multicore-und CMT-CPUs effektiv ausnutzen kann. So erlaubt es das Protokoll, bereits mit Gigabit-Netzwerktechnik viele Anforderungen überzeugend zu erfüllen.
Auf der SNW Europe wird OSL-Chefentwickler Bert Miemietz am 27. Oktober mit seinem Vortrag "Remote Storage über Standard-Netzwerktechnik – wie und warum" erstmals Details zur neuen RSIO-Technologie einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Live-Demonstrationen sind am OSL-Stand G12 zu sehen. Ein weiteres Highlight bietet das Hands-on Lab. Anwender können direkt am System applikationsorientierte, clusterfähige Speichervirtualisierung mit dem OSL Storage Cluster 3.1 am Beispiel eines hochverfügbaren Fileservers kennenlernen.
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