"Sichtbarer Beweis unserer Leistungsfähigkeit"



(pressebox) Markt Einersheim, 05.05.2009, Dass man komplexe Bäckereiprozesse am besten in der Praxis und in Ruhe erprobt, weiß man beim Bäckereianlagenbauer FRITSCH in Markt Einersheim schon lange. Bislang waren die Räumlichkeiten, in denen Kunden und Interessenten neue Produkte, neue Maschinen und neue Verfahren testen konnten, allerdings auf zwei Orte verteilt. Um seinen Geschäftspartnern noch mehr Raum, Möglichkeiten und Komfort bieten zu können, hat das Unternehmen nun ein ganz neues und zentrales "FRITSCH TECHNOLOGY CENTER" in Kitzingen eingerichtet. Nach nur sechs Monaten Umbau und Umzug war es Ende März soweit: Im Beisein zahlreicher namhafter Gäste aus Branche, Politik und Wirtschaft wurde das neue FTC offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

"Das FTC ist schon immer die Visitenkarte unseres Unternehmens gewesen," stellte Geschäftsführer Klaus Fritsch in seiner Begrüßung gleich zu Beginn den Rang des FTC heraus. "Es ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses und unserer Visionen. Das verfügbare Maschinenspektrum zeigt unsere Kompetenz für Bäckereihandwerk und -industrie. Es erbringt den Leistungsnachweis für unsere Technik und für unser Know-how". Bei aller Konzentration auf die Technik sei das FTC aber durchaus auch als Ort der Begegnung zwischen Menschen gedacht. Kunden, Händler, Lieferanten und Partnerunternehmen seien dort zu Gast. "Hier treffen sich Bäcker und Teigtechnologen, Unternehmer und Produktionsleiter, Berater, Techniker und Verkäufer". So werde das FTC praktisch automatisch zum Umschlagplatz für innovative Ideen und zum Forum für den fruchtbaren Gedankenaustausch einer ganzen Branche.

Mit seinen neuen, jetzt auf insgesamt 3000 Quadratmetern ausgebreiteten Räumlichkeiten und seiner technischen Ausstattung, mit der – rein rechnerisch – ganz Unterfranken mit Backwaren beliefert werden könnte, ist das FTC für FRITSCH aber auch Veranstaltungszentrum, wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit – und nicht zuletzt "Kulturbotschaft".

Getreu dem biblischen Motto, dass der Mensch nicht vom Brot alleine lebt, war schon am Vorabend der offiziellen Einweihung in den Räumen des FTC eine Ausstellung mit Werken des fränkischen Malers Helmut Nennmann eröffnet worden. Ebenfalls schon vor dem offiziellen Startschuss hatte das neue FTC seine herausragende Rolle als Test- und Entwicklungszentrum erstmals unter Beweis stellen können, als eine große europäische Backwarengruppe in Kitzingen mehrtägige Tests mit unterschiedlichen Mehlsorten durchführte.

Helmut Martell, der Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Großbäckereien und zugleich Generalsekretär der internationalen Dachorganisation AIBI, griff den von Klaus Fritsch angesprochenen Gedanken des Mehrfachnutzens des neuen FTC in seinem Grußwort auf.

Eigentlich müsse das FTC richtigerweise FCC heißen (für "FRITSCH Competence Center"), denn ein leistungsfähiges Backgewerbe setze zwar leistungsfähige Anlagentechnik voraus, aber Hardware sei beileibe nicht alles. Der Kompetenztransfer gewinne in einer Zeit immer komplexerer Herstellungsverfahren an Bedeutung. Dafür aber biete eine Stätte des Erfahrungsaustauschs und der wechselseitigen Befruchtung aus der Praxis für die Praxis wie das neue FTC den idealen Rahmen. Dass sich das Unternehmen FRITSCH von konjunkturellen Unwägbarkeiten nicht habe schrecken lassen, sondern mit dem FTC ein Zeichen der Zuversicht und des Vertrauens in die weitere Entwicklung des Backgewerbes gesetzt habe, verrate unternehmerischen Weitblick und verdiene den Dank und die Anerkennung des gesamten Backgewerbes.

Die Grüße der Vereinigung der Backbranche e.V. überbrachte deren Präsident Günther Behringer. Er scheue sich nicht, FRITSCH als die "Mutter" und die FRITSCH-Vorführer als die "Primadonnen des Teigbandes" zu bezeichnen, die, wenn man sportliche Vergleiche bemühen wolle, in Deutschland in der Bundesliga und international in der Champions League spielten.

Fred Mahler, bei FRITSCH für den Service und in dieser Funktion bisher auch für das FTC zuständig, ließ die Entstehungsgeschichte des neuen FTC Revue passieren und dankte allen Handwerksfirmen und den beteiligten Partnern für ihren hohen Einsatz. Symbolisch übergab er einen – selbstverständlich aus Teig gebackenen – Schlüssel an Firmenchef Fritsch, der ihn unverzüglich an die neuen Verantwortlichen, Vertriebsleiter Erhard Braun und Heiko Brunken, den neuen Leiter des FTC, weiterreichte.

Im Anschluss an den offiziellen Eröffnungsteil hatten die Besucher Gelegenheit, sich in verschiedenen Diskussionsforen über die Zukunft des Backens zu informieren oder bei Produktvorführungen von der Leistungsfähigkeit der neuesten FRITSCH Anlagen persönlich zu überzeugen.

OB Siegfried Müller, der die Grüße von Stadt und Landkreis überbrachte, zeigte sich jedenfalls hochzufrieden: Mit dem neuen FRITSCH TECHNOLOGY CENTER sei Kitzingen auf seinem Weg zur Innovationsstadt ein gutes Stück vorangekommen.

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