Stuttgart/Düsseldorf (ots) – Vom Fahr- und Sicherheitsassistenten
über Entertainment- und Kommunikations-Anlagen bis hin zu
Navigationsgeräten und Energieeffizienzsystemen reicht die
Steuerungs- und Funktionalitätsvielfalt von Software-Systemen in
modernen Fahrzeugen. Nach Angaben der Fraunhofer Gesellschaft steuern
bis zu 80 eingebettete Rechensysteme, Steuergeräte und rund ein
Gigabyte Software sämtliche Komponenten und technischen Extras in
einem Automobil. Die Herausforderungen bei der Integration der
unterschiedlichen Software-Systeme eines Autos ist eines der Themen
der 10. EUROFORUM-Jahrestagung “Software im Automobil” (4. und 5. Mai
2010, Stuttgart). Die Bedeutung der Software als eines der
wichtigsten Wertschöpfungstreiber in der Automobilindustrie werden
von Experten aus Forschung und Entwicklung sowie der
Automobilindustrie vorgestellt und diskutiert. Der Status quo beim
Industriestandard AUTOSAR wird ebenso beleuchtet wie die Rolle der
Software bei alternativen Antrieben und zur weiteren CO2-Reduzierung.
Dr. Rolf Zöller (Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG) stellt am Beispiel
der Systemintegration bei Porsche die Rolle der Software und die
Auswirkungen auf die Funktionsverteilung vor. Welche Geschäftsmodelle
sich aus der Entwicklung der Software für die Autoindustrie ergeben
können, erläutert Dr. Walter Grote (Robert Bosch GmbH). Die
“hoch-spannende” Zukunft der Autosoftware beschreibt Gerhard Wagner
(Audi Electronics Venture GmbH). Ein weiterer Fokus der etablierten
EUROFORUM-Konferenz ist die Funktionssicherheit.
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