Hamburg (ots) – Viele Restaurantgäste kennen das: Schäume statt
Saucenspiegel auf dem Teller, Gemüse, das als Gelee daher kommt oder
eine unter Stickstoff gehärtete Kugel, die am Gaumen zerplatzt.
Unter dem etwas unklaren Begriff “Molekularküche” findet man
derzeit viele unterschiedliche Effekte in den Spitzenrestaurants.
Doch was steckt genau dahinter? In seiner aktuellen Ausgabe geht DER
FEINSCHMECKER diesem Phänomen auf den Grund, das durch Ferran Adrià,
Küchenchef im Restaurant “El Bulli” nahe Barcelona, populär wurde.
Autor Jürgen Dollase erläutert dabei den Ursprung des Begriffs,
der aus der Beschäftigung von Naturwissenschaftlern mit dem Phänomen
des Kochens, stammt. Er greift Kritikpunkte auf, etwa die
vermeintliche gesundheitliche Gefährdung durch Zusatzstoffe. In einem
Glossar werden außerdem die einzelnen Techniken der Molekularküche
erklärt – von Emulsifikation bis Verdampfen.
Und sechs deutsche Köche erläutern in einem Pro und Contra die
Vor- und Nachteile, die diese Küchenrichtung für sie hat. Da stehen
sich Befürworter wie Hans Stefan Steinheuer (“Fortschritt und Technik
sind für mich selbstverständlich”) und Harald Rüssel (“Verkapselter
Rotkohl mit Lezithin? Da lasse ich die Finger von”) gegenüber.
DER FEINSCHMECKER, Ausgabe März, ist ab heute, Mittwoch, 9.
Februar 2010 im Handel erhältlich und kostet 6 Euro.
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Gabriele Heins
Redaktion DER FEINSCHMECKER
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